Mittwoch, 10. Juni 2015

[Nadja] Interview mit den Protagonisten Jessica und Fabrizio - Blogtour "Another Way to Happiness: Eine etwas andere Liaison"



Blogtour „Another Way to Happiness: Eine etwas andere Liaison“ – Interview mit den Protagonisten Jessica und Fabrizio

Hallo ihr Lieben,

heute haben wir schon fast die Mitte der Blogtour zu dem Roman von Kimberly Cat “Another Way to Happiness: Eine etwas andere Liaison”. Tine hat euch auf ihrem Blog bereits das Buch vorgestellt und gestern hat Ekaterina euch die Protogonisten Jessica und Fabrizio vorgestellt, die bei mir heute zu Gast sind. Beide kommen Hand in Hand in den Raum marschiert. Man sieht deutlich, dass Fabrizio jünger ist als Jessica. Beide nehmen auf meinem schwarzen Ledersofa Platz.

Hallo Fabrizio und Jessica. Schön, dass ihr es einrichten konntet, vorbeizukommen. Erzählt doch kurz mal, was ihr macht und wer ihr seid.
Jessica (räuspert sich): Also ich bin Professorin an einem hiesigen College und unterrichte nun schon seit fünfzehn Jahren. Ich liebe meinen Beruf und könnte mir keinen schöneren vorstellen. Ich habe zwei erwachsene Kinder Lucas und Lexy und bin leider Gottes noch verheiratet. Ich bin dreiundvierzig Jahre alt und habe lernen müssen, damit umzugehen, einen jüngeren Mann zu lieben, und diese Liebe auch zuzulassen.
Fabrizio: Hi, ich bin Fabrizio, Anfang zwanzig und ich studiere seit ein paar Wochen hier in England, was mir mein Freund und Ziehvater Liam ermöglicht hat. Ursprünglich komme ich aus Deutschland, wo ich in Heimen aufgewachsen bin, bis Liam mich zu sich genommen, und mir eine schönere Zukunft ermöglicht hat.

Jessica, wann hast du begonnen zu realisieren, dass du in deiner Ehe unglücklich bist? Oder ist es allein Fabrizios Verdienst, dass du die Scheidung einreichen willst?
Jessica: Wirklich realisiert habe ich es erst, nachdem ich Fabrizio begegnet bin und meine beste Freundin Delia mich mit der Wahrheit konfrontierte. Denn sie müssen wissen, das Delia immer sagt was sie denkt. Da gibt es kein Pardon bei ihr.

Aber dennoch hast du dich vor der Wahrheit gesträubt und wolltest es zu anfangs nicht wahrhaben? Warum?
Jessica: Zum einen meiner Kinder wegen. Lucas ist ein ganz Lieber - verständnisvoll, hilfsbereit und sehr zurückhaltend. Aber meine Tochter Lexy ist genauso impulsiv wie mein Mann und aus dem Grund hatte ich Angst zu meiner Liebe und zu Fabrizio zu stehen. Und zum anderen hatte ich vor dem Gerede in Blackwall Angst. Du musst wissen, dass ich einen gewissen Bekanntheitsgrad pflege, ja was soll ich sagen, ich hatte Angst davor, dass die Leute mit dem Finger auf mich zeigen.

Fabrizio, erzähle doch ein wenig von deiner Beziehung zu Liam. Wie lange ist er schon dein Adoptivvater? Oder hat er dich gar nicht adoptiert und du hast ihn erst kennengelernt, als du selber schon volljährig warst?
Fabrizio: Liam ist für mich der wichtigste Mensch, bis auf Jessica natürlich, ich liebe ihn wie einen Vater. Ich kam zu meiner schlimmsten Zeit zu ihm, da war ich vierzehn oder fünfzehn. Er ist Sozialpädagoge und kümmert sich speziell um Straßenkids. Da ich in Heimen aufgewachsen bin, bin ich leider mit Drogen in Berührung gekommen. Wenn er nicht gewesen wäre, würde ich heute sehr wahrscheinlich nicht mehr leben. Er sorgte dafür, dass ich eine Entziehungskur machte und bekam später die Pflegschaft für mich.

Das klingt nach einer harten Zeit und einer harten Kindheit. Hattest du denn in deiner Kindheit und Jugend niemand außer ihm, der dich unterstützt hat? Freunde? Und was ist mit deinen Eltern?
Fabrizio: Nein, niemanden. Ich war immer auf mich alleine gestellt. Freunde hatte ich auch keine wirklichen. Ich blieb damals am liebsten für mich. Meine Eltern kenne ich leider nicht. Man sagte mir, als ich noch klein war, dass sie tot seien. Ich kannte nichts anderes als das Heim und später dann einige Pflegefamilien, wo ich mehr Prügel bezogen hatte, als Liebe.

Jessica, du hast gesagt, dass du mit deinem Mann – wie war noch sein Name? – nur wegen der Kinder zusammengeblieben bist. Was hat dich in deiner Ehe unglücklich gemacht?
Jessica: Hatte ich das noch nicht erwähnt?? Verzeihung, mein Mann heißt Jack und nein, natürlich war ich nicht nur wegen der Kinder mit ihm zusammen geblieben. Ich hatte ihn wirklich geliebt, sehr sogar. Aber als er damals diesen Job annahm, wo ich leider Gottes mit einverstanden gewesen war, ging es immer mehr bergab. Wir lebten uns auseinander, ich stand vor allem alleine und Jack hatte es nicht mal nötig sich regelmäßig zu melden oder zu seiner Familie zurück zu kommen. Die Abstände zwischen seinen Besuchen wurden immer länger. Und so kam es wie es kommen musste. Ich verliebte mich neu.

Fabrizio, für einen jungen Mann wie dich, ist es ja eher ungewöhnlich, dass sie ältere Frauen attraktiv und sexuell ansprechend finden, dass sie sich gar in eine ältere Frau – das war übrigens nichts gegen dich, Jessica - verlieben. Warum ist das bei dir so?
Fabrizio: Ehrlich?? Das kann ich dir gar nicht so genau sagen. Als ich noch in Deutschland lebte, hatte ich mich zum ersten Mal in eine ältere Frau verliebt. Und da stellte ich fest, dass das genau meine Welt war. Denn natürlich hatte ich früher auch schon etwas mit Gleichaltrigen, aber das war um Längen nicht mit reiferen Frauen zu vergleichen. Ich fühle mich einfach wohl damit, nicht mehr und nicht weniger.

Wie würdest du das Verhältnis zu deinen Kindern beschreiben, Jessica? Und wie gehen sie mit deiner Beziehung zu Fabrizio um? Und wie geht Liam damit um, dass du nun mit Jessica zusammen bist und um sie gekämpft hast, Fabrizio?
Jessica: Eigentlich hatte ich immer ein sehr inniges Verhältnis zu meinen Kindern. Aber seitdem sie wissen, dass ich einen jüngeren Mann liebe, habe ich mit meiner Tochter gebrochen. Sie mischt sich gerne in Dinge ein, die sie nichts angehen, und das führte dazu, dass ich sie hinaus geschmissen habe. Seit dem reden wir nicht mehr miteinander, was mich sehr verletzt. Mein Sohn stand aber von Anfang an zu mir. Ihm ist es nur wichtig, dass seine Mutter glücklich ist. Und das bin ich wieder seit dem ich mich zu Fabrizio bekannt habe.
Fabrizio (lacht): Also Liam geht da ganz locker mit um. Er ist ja selbst auch noch gar nicht so alt und was das angeht sehr kulant. Als er erfuhr das ich mich ausgerechnet in meine Professorin verknallt hatte, lachte er mich aus ... Ja, schau nicht so, das stimmt wirklich, ich kann mich noch genau erinnern, als ich es ihm am Telefon erzählte. Er kam dann kurz darauf zu Besuch und unterstützte mich, stand mir mit Rat und Tat zur Seite. Wie es ein Vater eben tun sollte.

Danke ihr Beiden, dass ihr euch Zeit für das Interview genommen habt. Ich wünsche euch noch viel Glück für eure gemeinsame Zukunft, die bestimmt nicht ohne Hürden sein wird.
Fabrizio und Jessica: Danke Nadja, uns hat es auch sehr viel Spaß gemacht. Auf Wiedersehen.


Damit verlassen Fabrizio und Jessica mein virtuelles Sofa und gehen wieder ihre Wege. Ich hoffe euch hat das Interview gefallen und neugierig auf das Buch gemacht, denn da erfahrt ihr noch einiges mehr über die beiden Protagonisten und es geht heiß her.

Es gibt natürlich auch etwas zu gewinnen während der Blogtour:
1. Preis - ein signiertes Taschenbuch
2. Preis - ein Ebook - im Wunschformat
3. Preis - ein signiertes Lesezeichen

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr folgende Frage beantworten:
In welchem Ort spielt das Buch?

Gewinnspielbedingungen:
- Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberechtigten
- Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden (Gewinnerpost) und das ihre Adresse dem Verlag/Autorin zwecks Gewinnversands übermittelt wird.
- Keine Barauszahlung der Gewinne möglich
- Keine Haftung für den Postversand

Morgen geht es bei Sabrina auf ihrem Blog weiter mit der Vorstellung der Schauplätze. Den gesamten Blogtourfahrplan in der Übersicht seht ihr noch einmal hier:


Ich hoffe ihr hattet bisher Spaß an dieser Blogtour und ihr seid morgen wieder dabei. Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja

Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    Danke erst einmal für das interessant geführte Interview.

    Ich hoffe, Land ist als Lösung auch richtig, denn dann ist es England.

    LG..Karin..

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    1. Hallo Karin,
      das Land geht natürlich auch :D Auch wenn ich es etwas präzisiere, aber das ist nicht schlimm.
      Danke für das Kompliment.
      Liebe Grüße,
      Nadja

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  2. Tolles Interview. Find das immer sehr toll wenn die Protas zu Wort kommen. Fabrizio und Jessica wirken sehr sympathisch und wecken die Neugier auf ihre Story.
    Der gesuchte Ort (falls ich nichts überlesen habe) sollte England sein.
    Lieben Gruss
    Katja

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    1. Hallo Katja,
      dankeschön. Ich mag Interviews ab und an auch sehr gerne, denn sie bieten ein wenig Abwechslung als normale Charaktervorstellungen. Das freut mich zu hören.
      Das Land ist natürlich auch ok.
      Liebe Grüße,
      Nadja

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  3. Hallo,

    das Buch spielt in England.

    LG
    SaBine

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    1. Hallo Sabine,
      das stimmt, auch wenn ich in meinem Beitrag etwas präzisiere, aber anscheinend ist es heute ein wenig schwierig rauszulesen.
      Liebe Grüße,
      Nadja

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