Samstag, 29. August 2015

[Nadja] Irische Legenden und Geschöpfe - Blogtour "Wo der Regenbogen anfängt..."



Irische Legenden und Geschöpfe – Blogtour „Wo der Regenbogen anfängt …“

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch zum letzten Tag der Blogtour zum Buch „Wo der Regenbogen anfängt …“ von Julia Bohndorf begrüßen. Gestartet ist die Tour bei Tina, die euch das Buch mit Leserstimmen präsentiert hat. Danach hat euch Claudia alles über die DKMS berichtet und Alex ein Interview mit der Autorin geführt. Vorgestern hat die Blogtour bei Joyce Halt gemacht, die euch in einem Video die Route der beiden Protagonisten gezeigt hat, das Anette gestern mit dem Thema Roadtrips noch einmal aufgegriffen hat. Heute möchte ich euch in die Welt der irischen Legenden und Geschöpfe entführen.


Zuallerst möchte ich euch mit einigen der Geschöpfen bekannt machen, die in den irischen Legenden eine Rolle spielen:

Ein Leprechaun ist eine Art Kobold oder ein Heinzelmännchen, aber gehört in der irischen Mythologie zu den Naturgeistern. Sie sind meist in folkloristischer Kleidung aus dem 19. Jahrhundert gekleidet und sind mit einem großen grünen Hut geschmückt. In viele der Legenden wird er in Verbindung mit einem Topf Gold am Ende eines Regenbogens gebracht.

Die Feen, auch Fairies genannt, sind geisterhafte, mit höheren Kräften begabte Fabelwesen, die sowohl männlich oder weiblich sein können. Sie leben in einer eigenen Welt, die sich mit unserer überschneidet. In der irischen Mythologie sind es irische Feenhügel, die sichtbare Erhebungen in der Landschaft darstellen, meist baumbewachsen, die einen prägnant ins Auge fallen. Feenhügel lassen sich nicht abtragen oder verändern.

Eine Banshee ist eine ‚Frau aus dem Feenreich‘ oder eine Art ‚Geisterfrau‘, ein weiblicher Geist aus der Anderswelt. Sie ist eine Art Todesbotin, denn ihr Erscheinen kündigt einen nahestehenden Tod in der Familie an. Meist wird sie als weiß gekleidete Frau mit schwarzem Haar und roten Augen dargestellt.
(Bildquelle: http://pre04.deviantart.net/0a25/th/pre/f/2012/251/e/c/banshee_by_goatlord51-d5dzetr.jpg)

Der Pooka ist ein strubelliges, mit Ketten behangenes Pferd, das nur zu Kindern eine freundlich ist. Diese lädt er gerne zu einem Ritt ein, der dann tödlich endet, da meist samt Kinder über eine Brücke galoppiert wird. An Samhain ist Pooka mit dem Zertrampeln der letzten Beeren beschäftigt, gibt nebenher aber gerne noch prophetische Auskunft wenn man ihn anspricht. (Bildquelle: http://orig02.deviantart.net/7a19/f/2013/197/b/9/the_pooka_by_fiszike-d6dpjdu.jpg)

Wenn vier Schwäne gemeinsam auftauchen, sind viele Iren der Überzeugung, dass es sich bei den vier Schwänen um die vier Kinder des Lir, einer Meeresgottheit, handelt. Diese wurden in die Tiere von ihrer eifersüchtigen Stiefmutter in Vögel verwandelt.




Es gibt viele verschiedene irische Legenden, die erst von Mund zu Mund weitergegeben wurden und dann in Mundart aufgeschrieben wurden. Erst nachdem die Mönche im 5. Jahrhundert nach Christus  nach St.Patrick kamen, wurden diese Legenden auch in das lateinische Alphabet übertragen. Dennoch sind durch die Plünderungen der Wikinger die ältesten Quellen verloren gegangen. Die heutzutage ältesten Quellen stammen aus dem 12. Jahrhundert.

Eine wichtige Gestalt im Rahmen dieser Mythologie ist die Göttin Danu, auch Dana genannt. Sie wird auch „Mutter der Göttin“ oder „Große Göttin“ genannt, eine Art Urmutter oder die Große Mutter Erde, die alles gibt und in sich aufnimmt. Sie ist die Göttin des Mondes und archetypische Muttergestalt, taucht aber in der altirischen Mythologie nicht namentlich aus, sondern nur als Túatha Dé Danann („Die Stämme der Göttin Danu“), ihre Kinder. Zu ihren direkten Nachkommen zählen Dagda, Nuada, Ogma, Dian-Cecht, Goibnin, Lugh, Lir und Midir. Gemeinsam mit Brigid, der Jungfrau, und Anu, der Greisin, bildet sie eine Trias. Alle drei Personen bilden die drei Seiten der weiblichen Schöpfungskraft und werden oft als Einheit betrachtet.

In dem Buch trägt die Schwester von der Protagonistin Maeve den Namen Niamh, was übersetzt die Strahlende oder die Schöne bedeutet.
In der irischen Mythologie ist Niamh die Tochter von Manannan mac Lir, dem Sohn des Gottes Lir. Ein Sterblicher namens Oisín war so sehr in sie verliebt, dass er sie ins Land der Jugend, Tir na nÓg genannt, begleitete, doch er durfte Irland nicht mehr betreten, denn da würde er sterben. Seine Liebe zu Niamh war aber so groß, dass ihm das egal war. Als ihn aber nach einer gewissen Zeit das Heimweh packte und er nach seiner Familie suchte, musste er feststellen, dass diese längst tot waren. Als seine Füße die Erde Irlands berührten, starb er sofort, während Niamh in Tir na nÓg ihre gemeinsame Tochter Plor na mBan auf die Welt brachte.


Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Welt der irischen Legenden und Geschöpfe geben. Es ist ein sehr komplexes Thema.

Es gibt während der Blogtour auch etwas zu gewinnen:

1. Preis: 1 signiertes Print Exemplar
2. + 3. Preis: Ebooks im Wunschformat
4. Preis: Goodiepack als "Trostpreis"

Ihr könnt jeden Tag ein Los für den Lostopf sammeln, indem ihr die individuelle Tagesfrage per Kommentar auf dem Blog beantwortet. Es werden nur Kommentare gezählt, die bis zum 29.08.2015 23:59 Uhr abgegeben worden sind. Meine Frage lautet heute: Wie heißt ein Meeresgott in den irischen Legenden?

Teilnahmebedingungen:
Ihr seit mindestens 18 Jahre alt oder habt die Einverständnis eurer Eltern.
Der Gewinn ist nicht auszahlbar.
Für den Postversand und das verloren gehen wird nicht gehaftet
Ihr seid damit einverstanden das euer Name öffentlich auf allen Blog sbekanntgegeben wird im Gewinnfall.
Die Daten werden nur an die Autoren und den Verlag weitergegeben, im Gewinnfall um euch den Gewinn zukommen zu lassen und werden nicht gespeichert


Falls ihr noch einmal die anderen Beiträge der Tour nachlesen wollt, habe ich noch einmal den kompletten Fahrplan für euch:


Montag, 24.08.2015
Vorstellung des Buches mit Leserstimmen

Dienstag, 25.08.2015
DKMS – alles was man darüber wissen sollte
bei Claudia von Buchfeder

Mittwoch, 26.08.2015
Interview mit Julia Bohndorf
bei Alex von Die Schwestern Grimm

Donnerstag, 27.08.2015
Der Roadtrip in Bildern
bei Joyce von JoyfulMoments

Freitag, 28.08.2015
Roadtrips in Büchern und Filmen
bei Anette von Katze mit Buch

Samstag, 29.08.2015
Irische Legenden und Geschöpfe
hier bei mir

Sonntag, 30.08.2015
Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs


Ich hoffe euch hat mein Beitrag gefallen und ihr seid bei der nächsten Blogtour auch wieder mit dabei. Ich hatte auf jeden Fall Spaß hierbei und finde es ist ein interessantes Thema, was ich gerne noch intensiver recherchieren würde.

Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja


(Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Leprechaun, https://de.wikipedia.org/wiki/Fee, http://irish-net.de/Irland-Geschichte/Leprechaun-und-Fairies-die-irische-Anderswelt/, https://de.wikipedia.org/wiki/Banshee, https://de.wikipedia.org/wiki/Lir, http://www.ireland.com/de-de/aktivitaeten/literarisches-irland/mythen-legenden-geschichtenerz%C3%A4hlen/artikel/mythen-und-legenden/, https://de.wikipedia.org/wiki/Irische_Mythologie, http://www.anderswelt.druidenwelt.de/goetter.html, http://irlandlexikon.de/d/danu/, https://de.wikipedia.org/wiki/Niamh_%28Mythologie%29, http://www.ireland.com/de-de/tourenvorschl%C3%A4ge/mystische-reise/, https://de.wikipedia.org/wiki/Niamh)

Kommentare:

  1. Danke für die tolle Blogtour. Die Antwort lautet Lir.
    Lg und ein wunderschönes Wochenende
    Ricarda;-)
    rzoellmann90@gmail.com

    AntwortenLöschen
  2. Hallo,
    danke für diese tolle Tour. Irische Mythologie mag ich ganz besonders und besonders die Feen finde ich interessant.
    Der Meeresgott heißt Lir. :)

    Alles Liebe
    Sophie

    AntwortenLöschen
  3. Hallo ,

    Interessanter und spannender Beitrag :) Vielen Dank :)
    Der Meeresgott heißt Lir .
    Ich wünsche Dir schönes Wochenende .

    Liebe Grüße Margareta
    margareta.gebhardt@gmx.de

    AntwortenLöschen