Donnerstag, 22. Oktober 2015

[Nadja] Autoreninterview - Blogtour "Lulu und Ravin: Die Suche nach dem Sonnenlicht"



Autoreninterview – Blogtour "Lulu und Ravin: Die Suche nach dem Sonnenlicht"

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch zum dritten und letzten Tag der Blogtour zu dem Buch „Lulu und Ravin: Die Suche nach dem Sonnenlicht“ von Katja Baumgarten begrüßen. Euch wurde bereits bei Tine das Buch und  die Charaktere bei Tina vorgestellt. Ich hatte die Gelegenheit die Autorin Katja Baumgarten zu interviewen und ich möchte das euch natürlich nicht länger vorenthalten.


Hallo Katja, danke, dass du dir Zeit für das Interview genommen hast. Magst du deinen Lesern ein wenig über dich erzählen?
Katja: Moin ihr Lieben! Ich danke herzlich, dass ich mich hier vorstellen darf…
Tja, was kann man über mich erzählen? Geboren wurde ich 1972 in Hannover, bin aber inzwischen in Bremen-Nord beheimatet mit Mann, zwei Kindern und zwei Katern. Seit ich denken kann, hatte ich wohl schon immer so etwas wie eine kreative Ader, mit 8 Jahren begann ich Ballettunterricht zu nehmen, später war die Theater-AG in der Schule meine Leidenschaft. Auch Handarbeiten – Nähen, Stricken – habe ich geliebt und mir schon früh meine eigenen Outfits angefertigt. Nach dem Abitur entschied ich mich dann, eine dreijährige Ausbildung zur Tanzpädagogin zu absolvieren. Eine anstrengende, aber sehr schöne Zeit. Mehrere Jahre übte ich diesen Beruf freiberuflich aus, wechselte dann aber in eine Festanstellung im Einzelhandel. Nach der Geburt der Kinder begann ich wieder einzelne Kurse zu geben, fand aber auch eine neue Aufgabe in einem hiesigen Stoffgeschäft im Entwerfen und Anfertigen von Schnittmustern und individueller bunter Kleidung.                  
Vor drei Jahren, nachdem das Geschäft leider schließen musste, fing ich zunächst als Aushilfe in einem Fitnessstudio an, inzwischen bin ich dort Vollzeit als Bereichsleitung Service und Empfang tätig. Was allerdings auch bedeutet, dass ich meine Tanzkurse momentan auf Eis legen muss, denn jede meiner wenigen freien Minuten stecke ich in die Entwicklung neuer Schreibprojekte.
Ich bin keine gute Hausfrau, leicht chaotisch veranlagt, aber versuche immer das Beste aus jeder Situation zu machen… und ich liebe Latte macchiato!

Du arbeitest als Tanzpädagogin. Was kann man sich darunter vorstellen? Und wieso gerade dieser Beruf?
Katja: Tanzpädagogin ist ja nur ein offizielleres Wort für Tanzlehrerin. Wie oben schon erwähnt, ist das Unterrichten zur Zeit nicht meine Hauptaufgabe. Nichtsdestotrotz konnte ich mir nach dem Abi nicht vorstellen zu studieren: Ich liebte das Tanzen und so machte ich eben diese Ausbildung. Es waren drei harte Jahre, mit bis zu 5 Stunden Training am Tag: klassischer Tanz, Folklore, Modern, Jazz. Dazu noch theoretische Einheiten in Methodik/Didaktik, Anatomie, Tanzgeschichte etc.  Den größten Teil der Ausbildung absolvierten wir mit den Bühnentanz-Studenten gemeinsam, hatten also eine wirklich sehr gute tänzerische Ausbildung. Im klassischen Tanz fühle ich mich wirklich „zu Hause“, wenn man so sagen will und das unterrichte ich auch am liebsten. Kinder ab 6 Jahren bis hin zu erwachsenen Anfängern. Mir macht es Spaß, diese traditionelle Technik zu vermitteln, die doch immer noch hochaktuell ist.

Was war dein erster Gedanke zu dem Buch? Wie bist du auf die Idee gekommen, gerade ein Kinderbuch zu schreiben?
Katja: Eigentlich kann man fast sagen, dass die Geschichte mich gefunden hat. Aus einer Laune heraus nannte ich meine Tochter einmal „meine kleine Sonnenfee“ – Sonnenfee/Mondelf – der Kern der Geschichte war geboren und schrieb sich von da an fast wie von selbst. Ich habe mich also nicht bewusst entschlossen, ein Kinderbuch zu schreiben, es hat sich einfach so ergeben.  Mich faszinierte dieser Gegensatz: zwei Wesen, die eigentlich überhaupt nicht zusammen passen, es aber dennoch schaffen, zueinander zu finden, denn sie fühlen sich verbunden. Das alles in ein kindgerechtes Märchen zu verpacken, war die Herausforderung.

Es hat eine lange Zeit gedauert bis das Buch fertig war, denn die Geschichte war mehr als ein Buch. Magst du uns etwas zu dem Entstehungsprozess erzählen?
Katja: Als ich anfing „Lulu und Ravin“ zu schreiben – das muss so 2009 gewesen sein - war ich gerade in meiner „Nähphase“, eine allgemein sehr kreative, bunte Zeit. Ich gab meine Versuche meiner Freundin, der der Stoffladen gehörte, zum Lesen. Die war davon so begeistert, dass sie wiederum ihrem Mann davon erzählte – seines Zeichens Songwriter, Pianist und Sänger. Und dieser fühlte sich von meinem Märchen so inspiriert, eine ganze CD mit Songs zu der Geschichte aufzunehmen, die er auch 2012 veröffentlicht hat. Mit dem Buch hat es noch eine ganze Weile länger gedauert. Einerseits kostete es mich viel Zeit, die Illustrationen anzufertigen. Dann habe ich mich auf Verlagssuche begeben, die leider nicht von Erfolg gekrönt war. Im Nachhinein muss ich sagen, bin ich auch sehr blauäugig an die ganze Sache herangegangen – heute würde ich gewisse Dinge mit Sicherheit anders machen. Zwischenzeitlich lag das ganze Projekt auch längere Zeit auf Eis, denn natürlich stellte ich mir die Frage: Braucht die Welt noch das einemillionstesechshundertzwölfte Märchen? 2013 trat dann der hiesige Kinder-und Jugendcircus mit der Bitte an mich heran, „Lulu und Ravin“ als Weihnachtsgala aufzuführen. Davon war ich natürlich hellauf begeistert! Ich schrieb eine kleine Bühnenfassung, durfte auch an der Inszenierung mitwirken und das Stück wurde mehrmals mit großem Erfolg aufgeführt. Ein einmaliges Erlebnis! Trotzdem dauerte es noch ein weiteres Jahr, bis ich mein Buch endlich so weit gebracht hatte, dass ich es über BoD veröffentlichen konnte.

Hast du Tipps an Schreibanfänger?
Katja: Also ich würde mich nun nicht als alten Hasen in diesem Geschäft bezeichnen, im Gegenteil. Es gibt noch unheimlich viel zu erfahren und zu lernen. Da komme ich mir bald vermessen vor, hier Ratschläge zu erteilen. Für mich persönlich habe ich festgestellt, dass es mir hilft zu versuchen, eine gewisse Regelmäßigkeit einzuhalten. Also nicht zu warten, dass einen die Muse küsst, sondern sich wirklich jeden Tag an seinen Text zu setzen und weiterzuarbeiten. Und wenn es nur ein Stündchen ist. Dranbleiben. Selbstzweifel abschalten - nicht alles, dass man schreibt, muss gleich perfekt sein. Aber es ist immer eine Arbeitsgrundlage. Werde Mitglied z.B. in einer der vielen Autorengruppen auf Facebook oder anderswo. Tausche dich aus. Vernetze dich.

Welche zukünftigen Bücher Projekte erwarten uns von dir? Was hast du noch geplant?
Katja: Der zweite Teil von „Lulu und Ravin“ ist schon seit längerer Zeit in der Rohfassung so gut wie fertig, allerdings arbeite ich im Moment intensiv an meinem ersten Roman im Genre Young adult, wie es so schön auf neudeutsch heißt. Es wird eine mysteriöse Liebesgeschichte um die Protagonisten „Nelli und Len“.
Außerdem möchte ich - basierend auf einer meiner Kurzgeschichten - nächstes Jahr ein weiteres Projekt unter dem Namen „Sternenreise“ weiter voranbringen. Dort geht es kurz gesagt um das Thema „Kinder und Sterben“.
Beide Projekte haben eine eigene Facebook-Seite und ich freue mich wahnsinnig über jeden, der dort vorbeischaut.

Danke, dass du dir Zeit für das Interview genommen hast.
Katja: Da nich für… ich danke für euer Interesse und eure Aufmerksamkeit!


Ich hoffe euch hat das Interview gefallen und ihr konntet die Autorin ein wenig näher kennenlernen. Es gibt bei dieser Blogtour auch etwas zu gewinnen und zwar folgendes:

1. Preis: ein signiertes Hardcover + Poster + Postkarte
2. Preis: ein signiertes Print + Poster + Postkarte
3. Preis: 2 eBooks im Wunschformat

Ihr könnt jeden Tag ein Los für das Gewinnspiel sammeln, indem ihr die individuelle Tagesfrage in den Kommentaren beantwortet. Um heute ein Los für den Lostopf zu sammeln, würde ich gerne von euch wissen: Was bedeutet Tanzen für euch? Wie wichtig ist das Tanzen in eurem Leben?

Gewinnspielbedingungen:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 22.10.2015 um 23:59 Uhr.


Das war der letzte Tag der Blogtour. Falls ihr jetzt erst auf die Tour aufmerksam geworden seid oder einzelne Beiträge noch einmal nachlesen wollt, habe ich noch einmal den Fahrplan für euch:


Dienstag, 20. Oktober 2015
Buchvorstellung
bei Tine von Mein Bücherparadies

Mittwoch, 21. Oktober 2015
Vorstellung der Charaktere

Donnerstag, 22. Oktober 2015
Autoreninterview
heute hier bei mir

Freitag, 23. Oktober 2015
Gewinnspielauslosung auf allen Blogs


Ich hoffe, dass euch die Tour gefallen hat und ihr seid das nächste Mal wieder mit dabei.

Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja

Kommentare:

  1. Guten morgen ,
    ich sehe gerne anderen Menschen beim tanzen zu, ich selber behaupte nicht tanzen zu können ( außer im Kämmerlein , wo ein keiner sieht ) . Was ich schade finde das immer weniger die Standard Tänze können ( ich ebenfalls nicht ) . Ich habe mir fest vorgenommen meinen Sohn bei einer Tanzschule anzumelden, wenn er das Alter erreicht hat. :-)
    Lg lesemaus1981

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  2. Hi also am Anfang gleich mal ich kann nicht super Tanzen und tue es auch nur für mich;-)
    Ich bekomme durchs Tanzen einfach bessere Laune und fühle mich dann viel gelöster. In zwischen macht mein Sohn (7) auch mit und es macht mega Spaß auch wenn er eher auf Hipp Hopp steht.
    Also mir ist Tanzen sehr wichtig und ich möchte es auch nicht missen, dann wäre ich ja nur noch mies drauf.
    Danke für das heutige Interview. Es war echt interessant noch mehr übers Tanzen zu erfahren.

    LG Ricarda;-)

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  3. Hallo ,

    Tolles und interessantes Interview . Vielen Dank . Tanzen ist eine schöne Sache
    aber ich kann leider nicht tanzen aber ich schaue gern zu wenn andere das machen.
    Ich wünsche Dir schönen Nachmittag :)

    Liebe Grüße Margareta
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  4. Hallo und guten Tag,

    Tanzen, wenn man es richtig kann, also Walzer usw. ist eine tolle Sache und ich bedauere es wirklich das ich nicht mal einen Tanzkurs gemacht habe. Denn auch 2 Stunden Schnellkurs für die Abschlussball meines Sohnes haben mir nicht wirklich etwas gebracht.....

    Da muss einfach mehr getan werden.

    Danke für das interessante Interview.

    LG..Karin..

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  5. Ich habe bis vor kurzem karnevalistischen Gardetanz getanzt. Es war für mich ein super Ausgleich zum Beruf. Ich vermisse es auch sehr und finde es ein bisschen schade, dass es das hier nicht gibt.. :(

    Liebe Grüße sendet
    Jane :) von http://mademoiselle-cake-liest.blogspot.de/

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  6. Hallo,


    ich mag Tanzen sehr gerne, obwohl ich es selber nicht aktiv ausführe. Ich liebe allerdings Tanz-Filme und gehe auch gerne mal ins Ballett :D
    Ich würde gerne für den 1. und 2. Platz in den Lostopf hüpfen ;)

    LG (PPS13743@ku.de)

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