Freitag, 27. November 2015

[Nadja] Die 7 Sakramente - Blogtour "Hiobsbotschaft"



Die 7 Sakramente – Blogtour „Hiobsbotschaft“

Hallo ihr Lieben,

heute macht die Blogtour zu „Hiobsbotschaft“ von Nina Melchior endlich auch bei mir Halt. Gestartet ist die Tour bei Jennifer, die euch die Reihe näher vorgestellt hat, bevor es bei Beate um das Leben und Arbeiten der Nonnen im Kloster ging. Danach hat euch Sarah etwas über das Fleur de Lys-Zeichen erzählt, bevor es gestern dann bei Jeanette mit der Charaktervorstellung weiterging. Heute möchte ich euch etwas über die 7 Sakramente der römisch-katholischen Kirche erzählen.

„Als Sakrament bezeichnet man im Christentum einen Ritus, der als sichtbares Zeichen beziehungsweise als sichtbare Handlung eine unsichtbare Wirklichkeit Gottes vergegenwärtigt und an ihr teilhaben lässt.“
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Sakrament)

Sakramente gibt es als solches vor allem in der römisch-katholischen Kirche. Diese sind direkt oder indirekt von Christus eingesetzt und können somit dem Einzelnen in den meisten Fällen von geweihten Priestern oder Bischöfen gespendet werden.
Folgende Sakramente gibt es, die ich euch nach und nach vorstellen werden: Taufe, Eucharistie, Firmung, Ehesakrament, Bußsakrament, Priesterweihe, Krankensalbung.
Für das allgemeine Verständnis ist es wichtig den Ansatz der römisch-katholischen Kirche zu verstehen: Der Papst dient als Mittler Christus hier auf Erden. Somit können nur von ihm geweihte Priester und Bischöfe die Gläubigen die Sakramente erteilen.

Mit der Taufe wird man in die christliche Gemeinschaft aufgenommen und von Christus verbunden. Somit ist dies das erste Sakrament, welches man erhält. Mit der Taufe werden einem nach katholischem Verständnis alle vorausgegangenen Sünden durch Christus erlassen. Während der Taufe wird der Kopf mit Wasser übergossen.
„Ich taufe dich im Namen des Vaters und  des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

In jeder Messe wird das letzte Abendmahl Jesus Christus gefeiert und damit seinem Opfertod gedankt. Die Eucharistie, also die Danksagung, ist ein zentraler Bestandteil des Gottesdienstes. Im Alter von 9 oder 10 Jahren dürfen Kinder das erste Mal im Rahmen der Erstkommunion am Abendmahl teilnehmen. Man empfängt das erste Mal geweihtes Brot, in dem nach katholischem Glauben Jesus Christus allgegenwärtig ist. Die Erstkommunion ist ein weiterer Schritt zur Aufnahme in die volle Gemeinschaft der Kirche.
„Und er nahm das Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und reichte es ihnen mit den Worten: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.“ (Lk 22, 19 ff)

Mit der Firmung werden Jugendliche vollends in die Glaubensgemeinschaft aufgenommen. Sie bestätigen hiermit ihren Glauben. Man erhält vom Bischof das Zeichen des Kreuzes auf die Stirn mit einem wohlriechenden Öl.
„Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“

Wenn ein Paar beschließt, sich kirchlich trauen zu lassen, bittet es Gott um Hilfe, ihre Liebe und Hilfe für das gemeinsame Leben zuzusagen. Die Ehe ist eine unauflösbare Gemeinschaft. Die Kirche stellt Bedingungen an das Paar, wie z.B. den Ehewillen und die Bereitschaft für Nachkommen zu sorgen, damit eine Ehe unauflösbar bleibt. Das Ehesakrament spenden sich die Partner gegenseitig. Durch das Austauschen von Ringen und das Ineinanderlegen der Hände und durch die folgenden Worte in einer kirchlichen Zeremonie, wird dieses Sakrament dann engültig beschlossen:
„Ich nehme dich an als meine Ehefrau.
Ich nehme dich an als meinen Ehemann.“

Das Beichsakrament ermöglicht es den Gläubigen nach seinen Vergehen wieder zu Gott und dem Glauben zurückzufinden, indem er seine Vergehen aufrichtig bereut und diesem kundtut. Meist geschieht das in Besein eines Priesters oder Bischofs in einem Beichtstuhl, der einen dann von seinen Sünden losspricht. Die Buße ist ein Zeichen der Versöhnung. Die Beichte hat ihren Ursprung bei Jesus, der seinen Jüngern folgendes versprach: „Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben.“
„Ich spreche dich von deinen Sünden los.“

Die Priesterweihe wird von einem Bischof durchgeführt. Sie kann nur einem getauften und gefirmten Mann gegeben werden, der unverheiratet ist und das 25. Lebensjahr vollendet hat. Bereits vor der Weihe wird ein Zölibatsversprechen abgelegt. Es liegen meist 7 Jahre zwischen der Eintritt in ein Priesterseminar bis zur endgültigen Entscheidung zum Priester. In dieser Zeit wird ein fünfjähriges Studium der Theologie und Philosphie und Praktika in Gemeinden und sozialen Einrichtungen absolviert. Mit einer Handauflegung und folgenden Worten wird ein Priester geweiht: „Allmächtiger Gott, wir bitten dich, gib deinen Knechten die priesterliche Weihe.“

Durch die Krankensalbung wird das Heilshandeln Gottes an den Menschen für die Gläubigen greifbar. Früher wurde die Krankensalbung „Letzte Ölung“ genannt.  Doch dieser Begriff war ein wenig negativ belastet, da er immer an das bevorstehende Sterben erinnert. Dabei soll die Salbung eigentlich zeigen, dass Gott dem Menschen in seinem Leiden und in seiner Krankheit beistehen will und damit den Betroffenen in Leib und Seele stärken soll. In der Bibel wird berichtet, dass Jesus Kranken geholfen und sie geheilt hat, ebenso wie seine Jünger Kranke mit Öl salbten. Der Priester legt dem Kranken die Hände auf und salbt ihm mit geweihtem Öl die Hände und die Stirn. Dabei spricht er folgende Worte: „Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen und stehe dir bei mit der Kraft des heiligen Geistes. Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich; in seiner Gnade richte er dich auf."


Ich hoffe ich konnte euch ein wenig über die Sakramente erzählen und ihr habt ein wenig was Neues erfahren können. Es gibt bei der Blogtour auch etwas zu gewinnen und zwar folgendes:


Um am Gewinnspiel teilzunehmen, könnt ihr jeden Tag ein Los sammeln, indem ihr die individuelle Tagesfrage beantwortet. Meine für heute lautet: Glaubt ihr an die Kraft und Wirkung der 7 Sakramente oder eher nicht? Und warum?

Teilnahmebedingungen:
Seid über 18 Jahre alt oder habt die Erlaubnis eurer Eltern.
Habt euren Wohnsitz in Deutschland. (f
ür Print)
Nach Ablauf des Gewinnspiels k
önnen wir euch im Falle des Gewinns eine Email senden. Hierfür müsst ihr uns eure E-Mail hinterlassen.
Wir
übernehmen keine Haftung und es gibt keinen Ersatz falls das Paket verloren geht.
Der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel endet am 06.12.2015, 23:59 Uhr. Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt schnellstm
öglich per Mail.
Seid über 18 Jahre alt oder habt die Erlaubnis eurer Eltern.
Habt euren Wohnsitz in Deutschland. (für Print)
Nach Ablauf des Gewinnspiels können wir euch im Falle des Gewinns eine Email senden. Hierfür müsst ihr uns eure E-Mail hinterlassen.
Wir übernehmen keine Haftung und es gibt keinen Ersatz falls das Paket verloren geht.
Der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel endet am 06.12.2015, 23:59 Uhr. Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt schnellstmöglich per Mail. Seid über 18 Jahre alt oder habt die Erlaubnis eurer Eltern.
Habt euren Wohnsitz in Deutschland. (für Print)
Nach Ablauf des Gewinnspiels können wir euch im Falle des Gewinns eine Email senden. Hierfür müsst ihr uns eure E-Mail hinterlassen.
Wir übernehmen keine Haftung und es gibt keinen Ersatz falls das Paket verloren geht.
Der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel endet am 06.12.2015, 23:59 Uhr. Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt schnellstmöglich per Mail.


Morgen geht die Blogtour weiter bei Sanny vom Blog Sannys Buchwelten, die euch etwas zu den verschiedenen Kräutern erzählt. Den gesamten Blogtourfahrplan gibt es hier noch einmal im Überblick:


Montag, 23. November 2015
Vorstellung der Reihe
bei Jennifer von VampysFantasyBooks

Dienstag, 24. November 2015
Leben und Arbeiten der Nonnen im Kloster
bei Beate von BeatesLovelyBooks

Mittwoch, 25. November 2015
Das Fleur de Lys-Zeichen
bei Sarah von Sunnys Bücherschloss

Donnerstag, 26. November 2015
Charaktervorstellung
bei Jeanette von Eine Bücherwelt

Freitag, 27. November 2015
Die 7 Sakramente
heute hier bei mir

Samstag, 28. November 2015
Heilkräuter, mystische Kräuter, Giftkräuter
bei Sanny von Sannys Buchwelten

Sonntag, 29. November 2015
Namensbedeutung
bei Bella von Bella's Life

Montag, 30. November 2015
Autorenvorstellung
bei Ramona von Bücherbiene Ramona


Ich hoffe euch hat mein Beitrag heute gefallen und ihr seid morgen wieder mit dabei. Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja


(Verwandte Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Sakrament, https://bistummainz.de/pfarreien/dekanat-bergstrasse-west/pg-vhm-aposteln-marien/Glaube/Sakramente/index.html, http://glaube-und-kirche.de/sakrame2.htm)

Kommentare:

  1. Huhu Nadja,

    vielen Dank für die ausführliche Erklärung und Bilder der 7 Sakramente :D
    Früher als Kind habe ich total daran geglaubt :D Heute nicht mehr so.
    Klar, ich habe meine Kinder taufen lassen und habe meinen ersten Mann
    kirchlich geheiratet, aber die Realität hat mich bei vielem, eines besseren belehrt.
    Mittlerweile glaube ich nur noch, was ich sehe, bzw. was ich mir erklären kann.

    Lieben Gruß, Yvonne
    yvonne.rauchbach@freenet.de

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  2. Hallo und guten Tag,

    ja, auch ich sage gerne Danke für die Erklärungen und Fotos.

    Desto älter man wird, desto kritischer sieht man vieles und dazu gehört auch der Glaube an Kirche und ihre Sakramente, so sehe ich das mittlerweile auch und schließe mich da meiner Vorgängern an.

    LG..Karin...

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  3. Liebe Nadja, da hast Du Dir richtig viel Mühe gemacht! Danke erst einmal dafür. :-) Ich selbst bin ein gläubiger Mensch, aber ich habs nicht so sehr mit den kirchlichen Riten. Trotzdem haftet dem Ganzen auch immer etwas Mystisches an. LG Nina M. :-)

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  4. Hallo,

    ich glaube daran nicht, da ich kein gläubiger Mensch bin. Aber danke für den interessanten und ausführlichen Bericht :)

    LG
    SaBine
    (kupfer-sabine@t-online.de)

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  5. Hallo,

    ja ich glaube daran, weil ich ein gläubiger Mensch bin. Heute noch mehr als früher.

    Gruß
    Monika B.
    lesetrine@gmx.de

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  6. Hallo Nadja, ich selbst glaube sehr fest!
    Jedoch findet man nur bei den Katholiken das beicht Sakrament.
    Ich selbst bin gegen Kindertaufe, weil Jesus selbst ließ sich als erwachsener taufen.
    Ich gehe jedoch in eine freie Kirche.
    Liebe grüße Nicole
    hoffnungslicht200683(at)gmail(punkt)com

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  7. Hiho ich glaube nicht wirklich daran warum kann ich nicht erklären ist einfach so LG Corinna

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  8. Hallo,

    ich bin evangelisch, da spielt die Beichte ja keine, bzw. eine untergeordnete Rolle und vieles wird lockerer gesehen. Ich bin zwar getauft, konfirmiert und habe kirchlich geheiratet, aber ich sehe alles eher locker. Obwohl ich für die Kirche arbeite. Dennoch: Ich habe meine Kinder taufen lassen, aber eher wegen meiner Eltern. Allerdings waren beide Kinder da älter als ein, bzw. zwei Jahre alt. Ob meine Kinder später mal kirchlich heiraten, ihre Kinder taufen lassen, da werde ich mich keinesfalls einmischen. Ich finde inzwischen, dass es nicht unbedingt die klassische kirchliche Hochzeit sein muss, denn auch freie Trauungen können sehr feierlich sein. Wenn ich das sonntags so sehe, so gehen nach der Konfirmation kaum noch Jugendliche in die Kirche - meist doch eher die älteren Leute, ich bin da oft die jüngste. Dafür ist an Heiligabend die Kirche voll. Was ich gar nicht mag: Dieses Missionieren, das die Leute in die Kirche zwingen soll - egal von welcher Seite. Denn Glauben lässt sich nicht erzwingen, und so mancher Christ verhält sich alles andere als christlich.

    LG,
    Heidi, die Cappuccino-Mama
    Cappuccino-Mama@onlinehome.de

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  9. Hallo,

    ehrlich gesagt glaube ich nicht daran, da ich gar nicht religiös/spirituell veranlagt bin...

    LG

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