Samstag, 14. November 2015

[Nadja] Die Arvindûor, Leben und Gebräuche - Ein junger König auf dem falschen Thron? - Blogtour "Der Stern von Erui: Schattenkriege"



„Die Arvindûor, Leben und Gebräuche – Ein junger König auf dem falschen Thron?“ – Blogtour „Der Stern von Erui: Schattenkriege“

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch zum zweiten Tag der Blogtour zu dem Buch „Der Stern von Erui: Schattenkriege“ von Sylvia Rieß begrüßen. Gestern ist die Tour bei Susanne gestartet, die euch etwas über das Volk der Fay erzählt hat. Heute erzähle ich euch etwas über die Arvindûor und ein wenig über Arvindûras.


Arvindûras, das Land der gräsernen Hügel, erstreckt sich östlich der Herzland bis es im Westen an die Vorgebirge und damit das Elfenreich stößt. Von Norden erstreckt es sich von den Einöden um den Rabenberg bis südlich an die großen Wälder der Alben. Das Klima dort ist eher gemäßigt, aber nach Süden hin wird es immer wärmer und trockener. Im Norden aber herrschen teils starke Schneefälle, die den Rabenberg vier Monate im Jahr in einen dicken Eispanzer hüllen.
Im Südosten des Landes schlängelt sich der Fluss Bejûnen durch die grünen Täler, worin alle größeren Flüsse hineinmünden.

Die Hauptstadt des Landes ist Caer’Arion und auch der Königssitz von Arvindûras. Vor vielen Zeitaltern entwickelte sich aus dem friedlichen und künstlerischen Volk durch die Bedrohung des Schattens ein kriegerisches und stolzes Reitervolk. Sie waren seither die Behüter und Krieger der freien Welt. Ihre Pferde, die direkt von den wilden Tieren aus dem Tal der Sonne abstammen, stehen den Kriegern, den Arvindûri in Ausdauer, Schnelligkeit und Schönheit in nichts nach.
Unter einem rot-goldenen Banner zogen die Krieger Arvindûras seitdem in die Schlacht und stehen stets an vorderster Front. Das Banner von Arvindûras sind zwei gekreuzte Schwerter über Kornähren in Golden auf weinrotem Grund. Aus den einstigen Schaf- und Ziegenhirten ist ein gefürchteter Feind geworden.

Doch auch die Arvindûor sind ein hochmagisches Volk, daher liegt ihre wahre Gabe woanders, denn das Wissen der Vergangenheit ist ihnen heilig. Sie sind in der Lage, sich jederzeit an den frühsten Tag ihrer eigenen Geschichte zurückzuversetzen. Begabte sind sogar in der Lage, sich in den Geist anderer hineinzuversetzen, und Meister dieser Kunst können sogar Erinnerungen für andere sichtbar machen.
Ebenfalls ist ein Arvindûor in seinem letzten Augenblick dazu in der Lage, eine Nachricht an einen geliebten Verwandten oder Freund zu hinterlassen, indem er einen Teil seiner Seele einfängt. Dieser Zauber wird die letzte Träne genannt.

Am zweiten Herbstvollmond im Jahr findet das sogenannte Fest der Winde statt, das begangen wird, wenn der Sommer vorbei ist und es auf den Winter zugeht. Große Feuer werden entzündet, über die Wiesen werden Samen verteilt und Blüten gestreut, damit der Wind sie mitnehmen kann und auch im nächsten Jahr die Hügel wieder grün werden.

Die Königslinie von Arvindûras ist sehr alt. Sie geht zurück auf Correlion Andustar, einen Helden aus der ersten dunklen Zeit, doch viel ist nicht über ihn überliefert. 
Melias von Arvindûras
König Melias von Arvindûras verstarb vor nicht allzu langer Zeit und sein einziger Sohn Dûrowinn trat die Thronfolge an. Daven, der Bruder des ehemaligen Königs Melias und somit der Onkel von Dûrowinn verließ das Reich der gräsernen Hügel bereits nach der Geburt von Dûrowinn. Er ging durch den dünner werdenden Schleier in Richtung der Welt der Menschen auf der Suche nach einem Abenteuer und seinem Glück, sofern man den Gerüchten Glauben schenkt.
Da Dûrowinns Halbbruder Llewellyn den alten Weg des Drachen bestritten hatte und somit dann der Hochkönig von Erui wurde, aber nun auf der Suche nach seiner Königin ist, muss Dûrowinn den Platz seinen Bruders als hoher König auf sich nehmen, da der hohe Zauber an das Blut gebunden ist, was durch ihrer beider Adern fließt.


Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in das Volk der Arvindûor und auch das Land, das sie umgibt, geben. Es gibt bei der Tour auch etwas zu gewinnen, allerdings erfahrt ihr dazu erst am letzten Tag etwas. Ich würde mich aber über euren Kommentar freuen.

Morgen geht die Blogtour weiter bei Eva-Maria auf ihrem Blog Schreibtrieb, die etwas aus dem Munde der Protagonistin zu erzählen hat. Den gesamten Fahrplan habe ich natürlich auch noch einmal im Überblick für euch:


Freitag, 13. November 2015
Die Fay, das flatterhafte Volk von der Küste – Ein Held auf dem Prüfstein
bei Susanne von Booksfantasyandmore

Samstag, 14. November 2015
Die Arvindûor, Leben und Gebräuche – Ein junger König auf dem falschen Thron?
heute hier bei mir

Sonntag, 15. November 2015
Lieber Autor… - Brief einer verzweifelten Protagonistin
bei Eva-Maria von Schreibtrieb

Montag, 16. November 2015
Die Schleiergeborenen – Hüter der Sphären der Weisheit
bei Sabrina von Fantasy Books

Dienstag, 17. November
Interview mit einer Traumweberin – Einblicke und Ausblicke
bei Sabrina von Sabrinas Leseträume

Mittwoch, 18. November 2015
Der Stern in den Händen – Gewinnspiel
bei Sylvia von Der Stern von Erui


Ich hoffe euch hat mein Beitrag gefallen und ihr seid morgen wieder mit dabei. Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja

Kommentare:

  1. Hallo und vielen Dank für diesen schönen Beitrag zu einer weiteren tollen Blogtour! Die vielen besonderen Eigennamen haben es mir besonders angetan! Das spricht auf jeden Fall für eine Riesenportion Fantasie!

    Viele liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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  2. Huhu Nadja,

    vielen Dank für den Blogtag, es war interessant zu lesen, wie das Land aufgeteilt ist.
    Ich liebe ja ins besondere immer Karten, an denen man sich orientieren kann.
    Das Buch ist schon auf meine Wunschliste gewandert, denn ich möchte es unbedingt lesen :D

    Lieben Gruß, Yvonne
    yvonne.rauchbach@freenet.de

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  3. Hallo,

    danke für den tollen Beitrag. Bin gespannt wie da Buch so ist.

    Gruß
    Monika B.
    lesetrine@gmx.de

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