Dienstag, 24. November 2015

[Nadja] Die Welt des Romans - Blogtour "Die Rebellin von Koron"



Die Welt des Romans – Blogtour „Die Rebellin von Koron“

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch zum zweiten Tag der Blogtour zu dem Buch „Die Rebellin von Koron“ von Susanne Esch begrüßen. Gestern hat Ramona die Autorin interviewt. Heute stelle ich euch die Welt des Romans näher vor.

Der Planet, seine Länder, Domänen und das freie Land
Die Geschichte spielt auf dem Planeten Kelor, wo es auch Länder gibt, allerdings haben diese Länder eher die Größe von den Bundesländern in Deutschland auf der Erde. Daher ist es wohl sinnvoller die Länder als Bezirke, Distrikte, Kanone oder Kreise zu bezeichnen. Zusätzlich zu den Ländern gibt es noch die Domänen. Domänen sind sehr weitläufige, große Ländereien, die einem einzigen Besitzer gehören. Einige Teile einer Domäne sind häufig verpächtet, wobei einige Pächter einen gewissen Anteil der erwirtschafteten Güter an die Domänen-Herren abgeben müssen, damit sie ihren eigenen Hof auf den Ländereien der Domäne führen dürfen.
Zusätzlich zu diesem gibt es auch Teile des Planeten, die niemandem gehören, da nicht immer jedes Besitztum an ein anderes stößt.  Dieses freie Land, was auch häufig aus Gebirgen, unwirtlicher Landschaften oder riesige Waldgebiete sind, ist Herr von Gesindel und unabhängigen Menschen, die ihr kärgliches Leben fristen.

Klimazonen und Jahreszeiten
Dort, wo die Handlung des Romans abspielt, gibt es gemäßigtes Klima. Als Jahreszeiten kennt man hauptsächlich Winter und Sommer. Der Frühling ist nur als Temperaturanstieg bekannt und der Herbst kennt man als sogenanntes „Wechselwetter“.

Die Bevölkerung
Die Bevölkerung ist menschlich. Die Erscheinungsformen ähneln den unseren, also von den verschiedenen Bräunungsgraden und auch von der Körpererscheinung her. Die Haar- und Augenfarben entsprechen auch den unseren. Haare werden aber nicht bunt gefärbt.

Transport und Post
Es gibt keine Motorisierung. Es gibt Wagen für Lasten oder zur Personenbeförderung, sogenannte Kutschen. Schriftliche Nachrichten werden mit Botenvögeln transportiert, die von bestimmten Personen gehalten werden.

Handel und Städte
Handel erfolgt regional. Es wird sowohl Tauschhandel als auch Handel gegen Geld betrieben. Das ist abhängig davon, was möglich ist und sich anbietet.
Es gibt keine Großstädte im eigentlichen Sinne, sondern eher größere Ansiedlungen mit Kleinstadt-Charakter. Städte beziehungsweise Dörfer, die im Buch eine Rolle spielen, sind Gradena, Zirrn und Meria.

Gradena und Zirrn und Meria
Gradena lernen wir als die Stadt kennen, in der das Haus der Freude seinen Standort hat. Die Stadt einen eher ländlichen bzw dörflichen Charakter. Im Stadtkern befinden sich Wohnhäuser und kleiner Geschäfte (z.B. Apotheke, Schneidereien, Bäckereien), kleine Parkanlagen und ein Marktplatz. Dahinter kommen dann Bauernhöfe und kleine Handwerksbetriebe (z.B. Schmiede, Maurer, Tischler), bevor eine Stadtmauer diese Stadt umgibt, auf der die Stadtwache positioniert ist. Gradena ist eine saubere Kleinstadt und wegen ihrer Waren und auch wegen dem Haus der Freude überregional bekannt.
Zirrn hingegen ist ein Bauerndorf. Die Menschen führen ein Leben, was von harter Arbeit geprägt ist. Es gibt einen Marktplatz, ein oder zwei Gaststuben und natürlich Malahans Gasthof, der für Übernachtungen Zimmer zur Verfügung stellt. Es gibt keine einheitliche Struktur, denn das Dorf wirkt von außen wie ein zusammengewürfelter Haufen einfacher Häuser, die willkürlich irgendwohin gebaut wurden. Die Menschen, die hier leben, sind derb in ihrer Umgangsform, aber dennoch herzlich und offen, sobald sie sich an Fremde herangetastet haben. Sie treffen sich gerne zu gemeinsamen Gesellschaftspielen.
Meria ist die Hauptstadt Melmervanns, eines großen Landstriches, auf dem auch das Gut Merivan angesiedelt ist. Sie liegt am Meri-See und die Menschen dort kennen die Tücken und Freuden des Wassers. Die Stadteile sind unterschiedlich gestaltet und die Stadt an sich ist groß. Die Menschen sind dort sehr weltoffen und erwirtschaften alles, was für das tägliche Leben benötigt wird, selbst. Auch wird ein reger Handel betrieben, was die Stadt zur Anlaufstelle macht, um Geschäfte abzuschließen, Verträge auszuhandeln und Absprachen zu treffen.

Patriachat und Organisation der Gesellschaft
Alles ist als Patriachat organisiert, es gibt aber nur wenige Andersdenkende. Es gibt Landesbesitzer und Pächter, aber so etwas wie „abhängige Beschäftigte“. Letztere sind eine Art Leibeigene oder Sklaven, Menschen ohne Besitztümer, die ihren „Herrn“ auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind. Es ist prinzipiell eine Art Ständegesellschaft.


Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Welt des Romans geben. Es gibt bei der Tour auch was zu gewinnen und zwar folgendes:


Jeden Tag kann ein Los gesammelt werden, indem die individuelle Tagesfrage beantwortet wird. Die Frage für den heutigen Tag lautet: An was erinnert euch die Darstellung der Welt? Und wie hat sie euch gefallen?

Teilnahmebedingungen:
Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
Versand nur innerhalb von Deutschland. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
Das Gewinnspiel endet am 29.11.2015 um 23:59 Uhr. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich bereit im Gewinnfall öffentlich namentlich am Ende der Blogtour genannt zu werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung mit Facebook und wird nicht von Facebook organisiert. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.


Morgen geht die Blogtour weiter bei Angy vom Blog Silences Bücherwelt, die euch etwas zur Entstehung des Romans berichtet. Den gesamten Blogtourfahrplan gibt es noch einmal hier im Überblick:


Montag, 23. November 2015
Autoreninterview
bei Ramona von Bücherbiene Ramona

Dienstag, 24. November 2015
Die Welt des Romans
heute hier bei mir

Mittwoch, 25. November 2015
Die Entstehung des Buches
bei Angy von Silences Bücherwelt

Donnerstag, 26. November 2015
Patriachat
bei Martina von Höhle der Leseratten

Freitag, 27. November 2015
Frauen in der Männerwelt
bei Jeanette von Eine Bücherwelt

Samstag, 28. November 2015
Wille…und was man damit erreichen kann
bei Susanne auf ihrer Facebookseite Susanne Esch - Autorin

Sonntag, 29. November 2015
Vorstellung der Charaktere
bei Katrin von Katrin's Lesewelt


Ich hoffe euch hat mein Beitrag gefallen und ihr seid morgen wieder mit dabei. Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja

Kommentare:

  1. Hey,

    musste bei Deiner Beschreibung der Welt ein bisschen an Panem denken, aber Koron hört sich deutlich freundlicher an.

    Liebe Grüße, Samuel
    (info@win-com.de)

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  2. Hallo,

    mein erster Gedanke war auch Panem, obwohl sich Koron nicht ganz so schrecklich anhört.

    LG
    SaBine

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  3. Hallo ,

    Toller und interessanter Beitrag und ich bin gespannt wie es weiter geht .
    Ich würde auch sagen das die Darstellung der Welt erinnert mich an Panem aber nicht so schlimm und gefällt mir
    sehr gut .

    Liebe Grüße Margareta
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  4. Hallo und vielen Dank für diesen interessanten Blogtour-Tag! Die Welt erinnert mich sehr an das Mittelalter, als Städte langsam angefangen sich zu bilden, wegen der Leibeigenen, dem Handel. Die Welt gefällt mir sehr gut, weil es so viel zu entdecken gibt, sie sehr fantasievoll ist und ich sie bildhaft vor Augen habe.

    Viele liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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  5. Guten Abend,
    von den Beschreibungen fühle ich mich fast ins Mittelalter versetzt, nur halt ein anderer Planet. Die Domänen ersetzen die früheren Fürstentümer, bis hinunter zu den Leibeigenen, die die eigentliche Arbeit verrichten und ihren Herrn auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind. Es gibt keine Motorisierung. Es werden die üblichen Handwerksberufe ausgeübt, Maurer, Tischler, Schmied usw. Alles wird selbst hergestellt. Also für mich klingt das nah am Mittelalter.

    Liebe Grüße Bettina
    bettinahertz66@googlemail.com

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  6. Hallo,
    ich musste bei deiner Darstellung der Welt auch an Panem denken.
    LG melanieklein@web.de

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  7. Hallo,
    ich muß auch sagen, dass sie mich auch an die Welt von Panem erinnert. Sie hat mir gut gefallen,

    Gruß
    Monika B.
    lesetrine@gmx.de

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  8. Die Welt hat mich eher an Mittelalter in Deutschland erinnert so in etwa würde ich mir das vorstellen ;) Sie hat mich sehr neugierig gemacht

    Pitti (kleinemetallica@web.de)

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