Dienstag, 3. Mai 2016

[Nadja] Banküberfall - Blogtour "Seven Days of Black"



Banküberfall – Blogtour „Seven Days of Black“

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch eine weitere Blogtour ankündigen und zwar zur Reihe “Seven Days of Black” von Bella Lamour. Die Tour ist bei Julia gestartet, die euch die Reihe vorgestellt, bevor Annika euch die Charaktere der Reihe nähergebracht hat. Heute geht es mir rund um das Thema Banküberfall.


„Als Bankraub oder Banküberfall bezeichnet man den Überfall auf ein Kreditinstitut mit dem Ziel, Geld und andere Wertgegenstände zu erbeuten. Obwohl der Begriff Raub eigentlich den Einsatz oder die Androhung von Gewalt voraussetzt, wird er umgangssprachlich auch für Einbrüche in Banken benutzt.“
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bankraub)


Ein Banküberfall ist entweder Raub oder räuberische Erpressung und wird mindestens mit einem Jahr Freiheitsstrafe bestraft. Sollten Waffen vom Täter benutzt werden, erhöht sich die Freiheitsstrafe in Deutschland auf mindestens fünf Jahre. Demnach ist ein Banküberfall immer eine Straftat und wird in der Regel bewusst getroffen. Doch für die Mitarbeiter der Bank, die überfallen wird, ist ein Banküberfall auch immer eine harte Belastungsprobe, so wie es Belle ergeht.

„Belles Knie zitterten. Das Blut rauschte in ihrem Kopf.
»Hinknien, mit dem Gesicht zur Wand, Hände auf den Rücken!«
Die Stimme des maskierten Kerls raspelte in ihr Bewusstsein. Ihre Beine schmerzten auf dem harten Marmorboden, die Kühle des Steins drang mühelos durch ihre dünne Strumpfhose.
Bitte, ich will heute nicht sterben!
Der Mann kniete hinter ihr. Heißer Atem strich über ihren Nacken. Er zurrte die Handgelenke mit Kabelbindern zusammen. Die schmalen Plastikstreifen bissen in die Haut ihrer Unterarme, sie hielt die Luft an.
Klack, Klack, Klack
Ein Bonbon flutschte an seinen Zähnen entlang. Er roch nach Zitrone und Vanille. Feine Schweißtröpfchen krochen aus ihren Poren.
»Sie kommen heil hier raus, wenn Sie meinen Anweisungen folgen! Bleiben Sie sitzen, drehen sie sich nicht um. Egal, was sie hören!«
Mit der Hand streichelte er ihren Rücken, von der Taille hinauf zu den Schulterblättern, die Stimme klang warm und freundlich.
Sein Blick ruhte Momente lang auf ihrem Gesicht. Sie errötete, schluckte hart und starrte an die cremefarbene Marmorwand.
Großer Gott, Belle. Du hast es so nötig, Du himmelst den Bankräuber an!
Sie blinzelte und landete in grünen Augen mit einem Schimmer, als hätte er einen Sack Glühwürmchen inhaliert.
Er erwiderte ihren intensiven Blick, sekundenlang.
»Black, der Tresorraum ist jetzt auf. Komm!«, zürnte ein Mann, den sie nicht sah. Die Klangfarbe der Stimme kalt wie Eis.“
(Quelle: Seven Days of Black 1: Gefährliche Leidenschaften, Bella Lamour)


Aber es können nicht nur die Mitarbeiter der Bank betroffen sein, sondern es werden meist Wachmänner und Kunden involviert, die gerade in der Bank sind. Die Täter sind meist vorbereitet, bevor sie eine Bank überfall, so sind meist Gesichtsmasken oder eine andere Art von Verhüllung Standard, um von den Sicherheitskameras, die im ganzen Gebäude verteilt sind, nicht erkannt zu werden. Aber wenn Waffen im Spiel sind, die auch funktionieren, wird es gefährlich. Vor allem für die Bankmitarbeiter und Kunden, die als Geiseln festgehalten werden.

„»Die Bank, in der ich arbeite, wurde überfallen.«
»Ach, der Banküberfall. Ich habe es heute Morgen im Radio gehört. Geht es Ihnen gut? Sie sind bestimmt geschockt.«
Maria streckte den Rücken durch und sah Belle mitleidig an.
»Mir geht es gut, den Umständen entsprechend. Meine Kollegen und ich hatten Glück. Wir sind heile davon gekommen, bis auf Mr. Cole. Der Wachmann. Er wurde erschossen.«
»Ich hatte Angst, dass mein Leben endet, ohne dass es je Bedeutung hatte. Beim Banküberfall, als ich sah, wie Mr. Coles Leben von einer Sekunde auf die andere an die Wand klatschte. Da habe ich mich gefragt, wer sich an mich erinnern wird, wenn ich sterbe.«
Belle schluchzte und wischte sich die laufende Nase mit dem Klinikhemd ab. »Ich bin 34. Ich hatte keine Beziehung, keine Freunde, ich arbeitete jahrelang auf eine Beförderung in der Bank hin, immer bekamen sie Andere. Ich bin in meinen gesamten Leben nicht aus Littletown raus gekommen, habe keine Abenteuer erlebt. Ich war Nichts.“
(Quelle: Seven Days of Black 1: Gefährliche Leidenschaften, Bella Lamour)


Ein Banküberfall kann ein Trauma auslösen oder einen sein bisheriges Leben vor Augen führen. So ergeht es auch Belle, die plötzlich über ihr Leben nachdenkt, womit sie bisher ganz glücklich mit war. So wie jedes schockierende, prägende Ereignis. Aber als Täter muss man damit rechnen, von der Polizei geschnappt zu werden, denn jede Bank besitzt auch internes Sicherheitssystem, welches von einigen Bankräubern natürlich naiver Weise unbeachtet bleibt. Sollten aber Profis am Werk sein, die jedes Detail kennen und wissen, was für Möglichkeiten es gibt, dann kann es dazu führen, dass die Polizei auch in ihrer Arbeit gehemmt ist oder erst hinterher anfangen kann, nach den Tätern zu fahnden. Aber auch für solche Fälle werden die Polizisten ausgebildet.

„Hektische Schritte ertönten aus dem Tresorraum. Mr. Wicker bettelte um sein Leben. Die Verbrecher hatten ihn mit nach hinten genommen, er besaß die Schlüssel. Belle hörte die Angst in den Worten des Abteilungsleiters. Er sprach gehetzter als gewöhnlich. Die Tonlage schallte in höchsten Klängen, wie die einer hysterischen Frau.
»Ich habe eine Familie, vier Kinder.«
»Wenn sie tun, was wir sagen, bleiben alle unversehrt! Zumindest die, die es jetzt noch sind.«“
(Quelle: Seven Days of Black 1: Gefährliche Leidenschaften, Bella Lamour)


Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig über den Bankraub und den Banküberfall erzählen und habe euch damit nicht in Angst und Schrecken versetzt. Es gibt während der Tour auch etwas zu gewinnen und zwar folgendes:

1 Überraschungspaket von Bella Lamour

Ihr könnt jeden Tag ein Los sammeln, indem ihr die individuelle Tagesfrage beantwortet. Meine für heute lautet: Wie würdet ihr damit umgehen, wenn ihr Opfer eines Banküberfalls werdet?

Teilnahmebedingungen:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen. Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert. Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook. Das Gewinnspiel endet am 7.5.2016 um 23:59 Uhr.


Morgen geht die Blogtour weiter bei Stefanie vom Blog Tausend Leben, die euch etwas zum Mädchenhandel erzählt. Den gesamten Fahrplan der Tour gibt es hier noch einmal in der Übersicht:


Sonntag, 01. Mai 2016
Seven Days of Black

Montag, 02. Mai 2016
Die Charaktere der Reihe
bei Annika von Anduria Recca

Dienstag, 03. Mai 2016
Banküberfall
heute hier bei mir

Mittwoch, 04. Mai 2016
Mädchenhandel
bei Stefanie von Tausend Leben

Donnerstag, 05. Mai 2016
Mafia
bei Sonja von Buchreisender

Freitag, 06. Mai 2016
Hochsicherheitsgefängnis

Samstag, 07. Mai 2016
Mit Bella Lamour Ausblick auf Band 6
bei Barbara von Mein Leben

Sonntag, 08. Mai 2016
Gewinnspielauslosung auf allen Blogs


Ich hoffe, euch hat mein Beitrag gefallen und ihr seid morgen wieder mit dabei. Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja

(Verwandte Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bankraub)

Kommentare:

  1. Guten Morgen =)
    Wow, eine schwere Frage. Ich denke ich würde mich so unauffällig wie möglich verhalten bis alles vorbei ist.
    Liebe Grüße
    (shanklin@gmx.de)

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  2. Hallo,

    ich würde versuchen die Polizei zu verständigen.

    LG
    SaBine

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  3. Ich würde mich möglichst unauffällig verhalten, hoffen die Polizei kommt bald, und total Angst haben.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  4. Hallo,
    ich wäre geschockt und würde mich ansonsten ruhig verhalten.
    Liebe Grüße
    Jeannine M.

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  5. Hallo,
    vielen Dank für deinen interessanten Beitrag.
    Ich glaube ich wäre ziemlich geschockt, würde aber nicht in Panik verfallen, da das dann bestimmt kein gutes Ende nimmt. Ich würde aber auf jeden Fall versuchen, irgendwie die Polizei zu verständigen.
    Liebe Grüße
    Isabell

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  6. Uffff eine sehr gute Frage. Erstmal würde mich richtige Panik und Angst erfassen. Je nachdem, wie die Bankräuber drauf sind wurde ich dann reagieren. Also, wenn sie ohne Waffe sind würde ich versuchen eine Möglichkeit der überlistung zu finden oder sogar gut auf sie einreden. Bei Bewaffnung würde ich einfach alles machen was sie verlangen :'D

    Biancaszierbeck@t-online.de

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  7. Uffff eine sehr gute Frage. Erstmal würde mich richtige Panik und Angst erfassen. Je nachdem, wie die Bankräuber drauf sind wurde ich dann reagieren. Also, wenn sie ohne Waffe sind würde ich versuchen eine Möglichkeit der überlistung zu finden oder sogar gut auf sie einreden. Bei Bewaffnung würde ich einfach alles machen was sie verlangen :'D

    Biancaszierbeck@t-online.de

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  8. Hallo
    Danke für Deinen tollen Beitrag.
    Wow, Deine Frage hat es ganz schön in sich.... Ich glaube dass man diese gar nicht so einfach beantworten kann; aber ich glaube dass ich erst mal einen riesigen Schock hätte & dass mich dieser Vorfall sehr sehr lange in meinen Träumen verfolgen würde.
    Liebste Grüsse Mimi

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  9. Hi,
    toller Beitrag!!!!

    Wie würde ich damit umgehen? Ich glaube, ich bräuchte psychologische Hilfe, da ich sehr sensibel bin und mir viel zu viel zu Herzen nehme und sowas denke ich vergisst man bzw. verkraftet man nicht so schnell.....

    Lg
    Gaby

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  10. Oh ich glaube ich würde mich erstmal kneifen und dann stocksteif da stehen.
    Hoffe das mir das bloß nie passiert.

    LG Ricarda ;-)
    rzoellmann90@gmail.com

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  11. Hallo,

    ich würde versuchen mich möglichst unauffällig zu verhalten und keine Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen ;)

    LG

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