Donnerstag, 5. Mai 2016

[Nadja] Mobbing - Blogtour "Zweite Chance für die Liebe"



Mobbing – Blogtour „Zweite Chance für die Liebe“

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch zum vierten Tag der Blogtour zum Buch „Zweite Chance für die Liebe“ von Emma S. Rose. Gestartet ist die Tour bei Alexandra, die euch das Buch näher vorgestellt hat, bevor euch Toni etwas über die Protagonisten erzählt hat. Gestern ging es bei Silvia um Zitate und Ausschnitte zum Buch. Heute möchte ich euch etwas über Mobbing erzählen.


„Mobbing oder Mobben steht im engeren Sinn für „Psychoterror am Arbeitsplatz mit dem Ziel, Betroffene aus dem Betrieb hinauszuekeln.“ Im weiteren Sinn bedeutet Mobbing, andere Menschen, in der Regel ständig bzw. wiederholt und regelmäßig, zu schikanieren, zu quälen und seelisch zu verletzen, beispielsweise in der Schule, am Arbeitsplatz, im Sportverein, im Altersheim, im Gefängnis und im Internet (Cyber-Mobbing). Typische Mobbinghandlungen sind die Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen, die Zuweisung sinnloser Arbeitsaufgaben, Gewaltandrohung, soziale Isolation oder ständige Kritik an der Arbeit.“
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mobbing)


Mobbing ist etwas, was jedem von uns passieren kann, egal in welcher Lebenssituation. Ob in der Schule, im Job oder im privaten Umfeld kommt es immer wieder vor. Vor allem Kinder können grausam sein. Ist man zu klug, ein Außenseiter, ein Streber oder in den Augen der Anderen zu dick oder nicht reif genug, dann wird man schnell zum Mobbingopfer. Oder man gehört nicht zu den privilegierten Schülern, den Sportlern oder den Cheerleadern.

„>>Rebecca wird immer fetter<< war nur einer der netten Ausrufe, die sie sich hatte anhören müssen, immer und immer wieder, und noch heute kam es manchmal vor, dass ihr dieser Spruch durch den Kopf geisterte, wenn sie jemand bei ihrem vollen Namen nannte.“
(Quelle: Zweite Chance für die Liebe, Emma S. Rose, Self-Publishing)


Aber nicht nur die Opfer, sondern auch die Täter sind einem gewissen Gruppenzwang unterworfen. Gehört man erst einmal zu einer bestimmten Clique, die sich ein Opfer ausgesucht hat, dann muss man mitmachen. So ergeht es auch Martin, dem anderen Protagonisten aus dem Buch. Heutzutage ist aber das Mobbing nicht nur auf die Schule begrenzt, viele greifen heutzutage zum Cybermobbing. Das Opfer hat demnach keine Chance dem Mobbing zu entkommen. Wichtig hierbei ist es, Hilfe zu suchen, um aus dem Kreislauf der Anfeindungen zu entkommen. Erwachsene, wie Eltern oder Lehrer, können einem helfen, ein ruhiges Leben zu führen. Ein Wechsel der Schule wäre beispielsweise eine Lösung.

„Unzählige Male hatte sie darüber nachgedacht, warum es ausgerechnet sie sie getroffen hatte. Warum das kleine, blasse Mädchen mit den hüpfenden blonden Zöpfen, das am ersten Schultag genauso aufgeregt gewesen war wie all die anderen Kinder auch? Warum gerade sie, obwohl sie rein oberflächlich betrachtet am Anfang genauso in die Gruppe gepasst hatte wie jeder andere?“
(Quelle: Zweite Chance für die Liebe, Emma S. Rose, Self-Publishing)


Auch Rebecca, die Protagonistin, wechselt die Schule, allerdings erst zur Oberstufe. Sie ist ein jahrelanges Mobbingopfer und wird zum Außenseiter. Auch wenn ihre Mutter sie versucht hat, zu überreden, früher die Schule zu wechseln, hatte sie immer noch die Hoffnung, es würde sich irgendwann ändern, doch diese Hoffnung war vergebens. Vor allem in der Pubertät, wenn sich der Körper entwickelt und man sich vielleicht noch mehr Gedanken um seinen Körper macht, kann es passieren, dass man ein gestörtes Verhältnis zu diesem entwickelt, wenn er von den Mitschülern dauernd kritisiert wird.

„Dennoch – die Erfahrungen aus den ersten Schuljahren hatten ihre Narben hinterlassen, und es war mehr als wahrscheinlich, dass diese niemals ganz verblassen würden. Immer, wenn sie auf neue Menschen traf, erfasste sie zum Beispiel eine ungewöhnliche Scheu – die Angst davor, zurückgewiesen zu werden.“
(Quelle: Zweite Chance für die Liebe, Emma S. Rose, Self-Publishing)


Aber auch wenn man dem Kreislauf des Mobbings irgendwann entkommt und vielleicht anfängt, ein unbeschwertes Leben zu führen, prägen einen die Ereignisse doch ein Leben lang. Vielleicht ist die Therapie dann die Lösung, um mit den Problemen fertig zu werden, oder eine andere Art des Gesprächs. Wichtig ist aber, die Probleme, die man mit sich selbst hat, anzugehen und nicht auf Dauer in sich hineinzufressen. Man sollte versuchen, an sich selbst zu glauben und das Leben zu führen, was einem möglich ist und mit dem man glücklich sein kann.


Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig über Mobbing erzählen. Es gibt während der Tour auch etwas zu gewinnen und zwar folgendes:


Ihr könnt jeden Tag ein Los sammeln, indem ihr die individuelle Tagesfrage beantwortet. Meine für heute lautet: Meine für heute lautet: Wie geht ihr mit Mobbing um, wenn ihr selbst oder einer eurer Liebsten davon betroffen ist?

Teilnahmebedingungen:
Seid über 18 Jahre alt oder habt die Erlaubnis eurer Eltern.
Nach Ablauf des Gewinnspiels können wir euch im Falle des Gewinns eine Email senden. Hierfür müsst ihr uns eure E-Mail-Adresse hinterlassen.
Wir übernehmen keine Haftung und es gibt keinen Ersatz falls das Paket verloren geht.
Der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
Das Gewinnspiel endet am 08.05.2016 23:59 Uhr. Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt schnellstmöglich.
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung mit Facebook und wird nicht von Facebook organisiert.


Morgen geht die Blogtour weiter bei Desiree vom Blog Eine Leidenschaft für Bücher, die sich damit beschäftigt, ob man vergeben und vergessen kann. Den gesamten Fahrplan der Tour gibt es hier noch einmal in der Übersicht:


Montag, 02. Mai 2016
Buchvorstellung
bei Alexandra von Richter on Web

Dienstag, 03. Mai 2016
Protagonisten-Vorstellung
bei Toni von Ruby-Celtic testet

Mittwoch, 04. Mai 2016
Zitate und Ausschnitte
bei Silvia von Leben mit Büchern

Donnerstag, 05. Mai 2016
Mobbing
heute hier bei mir

Freitag, 06. Mai 2016
Kann man vergeben und vergessen?

Samstag, 07. Mai 2016
Freundschaft
bei Katrin von Katrin's Lesewelt

Sonntag, 08. Mai 2016
Interview
bei Astrid von Das Lesesofa


Ich hoffe, euch hat mein Beitrag gefallen und ihr seid morgen wieder mit dabei. Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja

Kommentare:

  1. Als eine Mitschülerin gemobbt worden ist, bin ich sofort dazwischen gegangen und habe es auch den Lehrern gemeldet. Niemand sollte gemobbt werden, geschweige sich allein wehren müssen!

    Biancaszierbeck@t-online.de

    AntwortenLöschen
  2. Hallo,

    Ja Mobbing, finet man heute extrem wieder. Es beginnt ja schon im Kindergarten. Wenn ich sowas sehe, gehe ich immer dazwischen. Ich kann sowas nicht sehen, das geht mir richtig an die Nieren.
    Lg Stefanie
    stefanie.aden@web.de

    AntwortenLöschen
  3. Ich würde dann versuchen einzugreifen und das zu verhindern.

    Liebe Grüße,
    Daniela

    AntwortenLöschen
  4. Hallo =)

    Da wir alle sehr schlagfertig sind, haben wir da weniger die Probleme. Ich setze mich aber für Schwächere ein, wenn ich sowas mitbekomme.

    Liebe Grüße
    (shanklin@gmx.de)

    AntwortenLöschen
  5. Hallo toller Beitrag danke. Da ich früher selber davon betroffen war und jetzt meine Tochter habe ich gelernt ein zu schreiten
    Sandra zachert

    AntwortenLöschen
  6. Hallo,
    vielen Dank für deinen interessanten Beitrag.
    Ich würde eingreifen und mich für die Schwächeren einsetzen.
    Liebe Grüße
    Isabell
    isabellhertz@googlemail.com

    AntwortenLöschen
  7. Hallo,

    ich selbst hatte noch keine Probleme mit Mobbing. Man darf nicht zulassen, dass andere - egal aus welchen Gründen- gemobbt werden. Jeder sollte sich überlegen, wie er sich in dieser Situation fühlen würde, wenn ihm niemand hilft.

    LG Tina

    AntwortenLöschen
  8. Hallo!
    Danke für den tollen Beitrag!
    Ich würde dazwischen gehen und versuchen, den Mobber zur Vernunft zu bringen. Würde das nicht wirken, würde ich Eltern/ Partner/ Vorgesetzte/ Freunde informieren und versuchen, auf diese Weise das Mobbing- Opfer zu unterstützen.
    Liebe Grüße,
    Anakalia (st47k@aol.com)

    AntwortenLöschen
  9. Hii :) Danke für den tollen Beitrag..
    Ich würde natürlich versuchen zu helfen allerdings finde ich es so immer schwer zu sagen was und wie man helfen soll bzw. kann... Das hängt dann doch zu stark von der Situation ab..

    LG

    AntwortenLöschen
  10. Guten morgen,

    ich würde versuchen es zu verhindern und dazwischeb gehen gegebenenfalls zum Vorgesetzten gehen

    AntwortenLöschen
  11. ich kann ein Lied vom Mobbing singen :-( , deshalb lebe ich auch heute alleine und meine große Menschengruppen oder Versammlungen wenn es nicht nötig sein muss!!!!

    LG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

    AntwortenLöschen
  12. Hallo,

    Mobbing ist etwas sehr schlimmes und ich würde versuchen, es irgendwie zu verhindern und demjenigen zur Seite zu stehen...

    LG

    AntwortenLöschen