Donnerstag, 30. Juni 2016

[Nadja] Veilchenherbst - Osanna Stephan, Margarethe Alb [Rezension]



Rezension – Veilchenherbst – Osanna Stephan, Margarethe Alb (Rynestig 2) !geringe Spoiler!




Titel: Veilchenherbst
Originaltitel: Veilchenherbst
Autor: Margarethe Alb, Osanna Stephan
Verlag: Self-Publishing
Genre: Urban-Fantasy, Humor, Romance
Format: epub / mobi
Seitenzahl: 340 Seiten
Preis: 2,99€
ASIN: B011AUMK7O





Was geschieht, wenn man erfährt, dass alles eine Lüge war? Die ganze Kindheit? 

„Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.“ So oder so ähnlich müssen die Autoren von diversen Sagen – oder Märchenbüchern gedacht haben, als sie einfach irgendwelche Halbwahrheiten abdruckten.
Damit wird ab sofort aufgeräumt.
Aber total.
Aus diesem Grund entschloss sich eine der letzten Waldelfen die Erinnerungen an ihr langes Leben aufzuschreiben. Ihr habt bis jetzt geglaubt, weiße Frauen zu beobachten wäre lustig? Wölfe verspeisten nur so zum Spaß Menschen?
Oder Zwerge sind kleine, goldgierige Stinker? Na gut, sind sie. Einige von ihnen jedenfalls.
Als Kräuterfrau und Halbelfe war Margarethe ein turbulentes Leben garantiert. Wer kann denn außer ihr schon von sich behaupten, auf einem Werwolf geritten oder von einer Nymphe aufgeklärt worden zu sein.
Nach den Aufregungen des ersten Bandes war Margarethes Elfendasein echt im Eimer. Da kam frau aus den engen Tunneln der Zwerge endlich wieder ans Tageslicht, war der Gefahr durch die Bleichen vorerst entronnen, da schien doch das grüne Haus der Kräuterfrauen verloren. Einfach so abgebrannt. Wenigstens stand Clemens fest an meiner Seite. Dachte ich. Bis ich eines Tages erwachte und war allein. Mein Lieblingswolf war verschwunden. Noch dazu wurden die Bleichen um Aeola immer stärker und deren Abwehr verlangte außergewöhnlich dämliche Maßnahmen.
Immer auf die Elfe. Fand ich mich doch plötzlich zwischen Schlangen und sogar auf einer oder zwei Hochzeiten wieder. Der Kälte aber, wurden wir kaum Herr. Nicht einmal mit dem heißen Kerl, der sich mit Vorliebe vor meinem Fenster herumtrieb. Wenn nicht ein Wunder geschah, würde unsere Welt in Trauer und Frost versinken.

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und berichtet aus der Sicht von Margarethe Alb. Margarethe ist eine Halbelfe, die mit besonderen Kräften ausgestattet ist und nun inmitten einer Verschwörung gelandet ist. Sie ist eine kluge, verliebte junge Frau, die hin- und hergerissen zwischen ihrer Liebe und ihrer Berufung ist. Aber sie ist auch stark und versucht ihr Bestes, um in der gegebenen Situation zu überleben. Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich weiter und wächst über sich hinaus. Allerdings hat mir irgendwie eine Verbindung zu ihr gefehlt und ich konnte mich nicht so gut in sie hineinversetzen wie erhofft. Auch wenn ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.

Die Geschichte ist an sich spannend, dramatisch, emotional, humorvoll und an manchen Stellen sogar actionreich. Sie konnte mich mehr und weniger fesseln und mitreißen. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin war außergewöhnlich und hat zur Geschichte gepasst. Er war angenehm und flüssig zu lesen.


Eine gelungene Fortsetzung, die mir ähnlich gut gefallen hat wie der Vorgänger, daher gibt es auch diesmal


An dieser Stelle möchte ich der Autorin für das Bereistellen des Rezensionsexemplares im Rahmen der Blogtour danken. Mir hat das Buch gut gefallen und ich bin schon gespannt auf den nächsten Band der Reihe. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

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