Sonntag, 17. Juli 2016

[Nadja] Die Bestimmung - Kathrin Graßl [Rezension]



Rezension – Die Bestimmung – Katrin Graßl (Askana 1)




Titel: Askana: Die Bestimmung
Originaltitel: Askana: Die Bestimmung
Autor: Katrin Graßl
Verlag: Self-Publishing
Genre: Fantasy, Young Adult, Romance
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 336 Seiten
Preis: 9,63€
ISBN: 9781530863709





Bestimmung, Schicksal, Religion. Für mich war das alles nur dumme Rederei, die Leute erfunden hatten, um mit ihrem nutzlosen Leben klar zu kommen.


“Hoffnung ist ein zweischneidiges Schwert. Sie spendet Mut und macht stark, doch kann sie einen auch zerstören.“ Ich glaubte nie an Religion, Schicksal oder Bestimmung, aber meine Welt wurde auf den Kopf gestellt. Alles was ich je zu wissen glaubte, alles für das ich stand, erwies sich als falsch. Askanas unergründliche Welt, belehrte mich eines Besseren. Ich war unglücklich und ziellos, doch nun habe ich Hoffnung. Eine BESTIMMUNG.
Lilly hat Depressionen und hat ihre Lebenslust verloren. Sie kämpft mit Selbstmordgedanken, doch ihre Welt wird auf den Kopf gestellt, als sie durch einen Unfall in eine andere Welt katapultiert wird. Von Ängsten geplagt, schließt sie sich Igor, einem älteren Wittwer, an. Dieser gewährt ihr eine Herberge und weist sie in die Gebräuche und Sitten seines Dorfes ein. Nach und nach erfährt Lilly von Nefarius und seiner Schreckensherrschaft. Ungläubig steht sie diesem Terrorregime gegenüber, bis sie es am eigenen Leib erfährt.

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und berichtet aus der Sicht von Lilly. Lilly ist Mädchen, welches eigentlich mit ihrem Leben abgeschlossen hat, als sie plötzlich in Askana landet. Dort fängt sie langsam an aufzublühen und fühlt sich das erst einmal wirklich umsorgt, da ihre eigentlichen Eltern nie wirklich für sie da sind. Sie ist klug und wissbegierig, aber besitzt auch Ängste und Schwächen, die sie überwinden muss. Sie entwickelt sich ein wenig weiter und entdeckt ihre Stärke. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehbar.

Die Geschichte an sich endet dann, wenn sie erst wirklich beginnt. Das Buch war mehr oder weniger eine Einführung in die Charaktere und in die Welt von Askana, ohne zu viel zu verraten. Zwar gibt es die ein oder andere überraschende Wendung oder Entwicklung, aber das hat leider nicht darüber hinweggetäuscht. Daher konnte es mich leider auch nicht so fesseln wie erhofft. Der Schreibstil der Autorin war angenehm und flüssig zu lesen.

Ein gelungener Auftakt einer Reihe, der leider mehr einer Einführung und einem Anfang gleicht, als einem Auftakt einer Reihe, auch wenn er mich sonst soweit gut unterhalten hat, daher gibt es von mir


An dieser Stelle möchte ich der Autorin für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares im Rahmen der Blogtour danken. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

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