Mittwoch, 17. August 2016

[Nadja] Das Leben auf einer Burg - Blogtour "Elementar"-Reihe



Das Leben auf einer Burg – Blogtour „Elementar“-Reihe

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch zum vierten Tag der Blogtour zur „Elementar“-Reihe von Diana Dettmann begrüßen. Die Tour ist bei Tine gestartet, die euch die Reihe ein wenig näher vorgestellt hat, bevor sich Barbara mit der Welt von Elementar beschäftigt hat. Gestern ging es bei Michéle um die Elemente. Heute möchte ich euch etwas zum Leben auf einer Burg erzählen.


Die Straßen sind mit groben Steinen gepflastert, so dass es jedes Mal einen Höllenlärm gibt, wenn ein Pferdegespann vorbeifährt. Die Häuser sind kleiner als eure... und nicht so gerade. Manche sind so schief, dass sie aussehen, als würden sie umfallen. Die meisten sind Fachwerkhäuser, mit kleinen Fenstern, die Gefache mit braunem Lehm und Stroh gefüllt und die Dächer mit Reet gedeckt. Vor fast allen Häusern sind kleine Blumenbeete angelegt. Es duftet gut, denn es gibt Abwasserleitungen unter der Oberfläche. Eine Sache, die wir bei euch abgeschaut haben. Die Straßen laufen strahlenförmig zum Marktplatz und von dort aus führt eine einzige große Straße zur Burg hinauf.“
(Quelle: Elementar-Reihe, Diana Dettmann, Self-Publishing)

Doch Tullamy ist mehr als eine Burg, denn es ist vielmehr eine Stadt innerhalb von Burgmauern. Und dort spielt sich ein Teil der Geschichte der Elementar-Reihe ab. Doch das Leben auf einer Burg ist nicht unbedingt so romantisch, wie man sich das vielleicht vorstellt. Toiletten gab es keine, sondern sogennante Aborte oder Plumpsklos, die an der Außenseite der Burg befestigt worden. Hygiene war ein Fremdwort. Zwar gab es für die oberen Schichten zumindest warmes Wasser und Seife zum waschen, aber die unteren Schichten hatten meist nur kaltes Wasser zur Verfügung. Gerüche wurden wegparfümiert. Das führte dazu, dass häufig Läuse ein großes Problem war, die meist mehrmals täglich ausgekämmt werden mussten.


„Während die Burg von Evanna wohl mehr zum Vorführen und vornehm Leben erbaut worden war, war Tullamy eine Burg im eigentlichen Sinne. Standhaft, wehrhaft, verwinkelt. Sie bot Schutz und wirkte trotz der dunklen, groben, großen Steine, die die Wände bildeten, nicht bedrohlich oder kalt.“
(Quelle: Elementar-Reihe, Diana Dettmann, Self-Publishing)

Eine Burg war meist gut bewacht. Aus Türmen spähten Wachen regelmäßig nach Feinden, da es nicht selten war, dass Burgen angegriffen und belagert wurden. Die Mauern und die guten Befestigungen dienten zum Schutz vor Feinden, allerdings musste die Wasserversorgung gesichert werden. Das geschah meist durch ein oder mehrere Brunnen. Auch Hunger konnte schnell ausbrechen, da meist nicht ausreichend Vorräte für eine Belagerung gelagert werden konnten. Tiere durften nicht innerhalb von Tullamy gehalten werden aufgrund der Gefahr von Krankheiten und natürlich auch aus Platzgründen. Nur zum Melken wurden beispielsweise Kühe in die Burg gebracht, um die Wege kurz zu halten.


„„Die gute Ernte wird gefeiert: Wie feiert denn Tullamy?“ „Ausgiebig!“, lachte er und kratzte sich am Kopf. „Sie haben morgen alle frei, die Arbeit ruht. Am Vormittag schmücken wir den Hof mit Blättern und Blumen, bedanken uns für die reiche Ernte. In der Mittagszeit wird geschwiegen. Damit gedenken wir denen, die während der Hungersnöte von uns gegangen sind. Der erste Tanz am frühen Abend bricht dann das Schweigen. Und wir feiern. Die ganze Nacht.“ „Der erste Tanz? Wer tanzt denn?“, fragte ich und konnte kaum verbergen, dass ich mich darauf freute. Entgegen meiner Befürchtung waren die Einwohner von Tullamy mir nach meinem Ausbruch nicht feindlich gesonnen. Vielmehr schienen sie noch ein wenig netter zu werden, umsichtiger und rücksichtsvoller. Vielleicht dachten sie auch einfach nur, dadurch einer Wiederholung aus dem Wege gehen zu können. „Ich tanze.“ Und provokativ sprang er von einem Bein auf das andere, was doch eher sehr lustig wirkte, als tänzerisch gekonnt. „Oh je… das arme Mädchen, dem du auf die Füße treten wirst.“ „Ich bin ein guter Tänzer. Es sind noch keine Füße zu Schaden gekommen.“ „Noch nicht…““
(Quelle: Elementar-Reihe, Diana Dettmann, Self-Publishing)


Es gibt während der Blogtour auch etwas zu gewinnen und zwar folgendes:

3 x 1 signiertes Print nach Wahl aus der Elementar – Reihe

Ihr könnt jeden Tag ein Los sammeln, indem ihr die individuelle Tagesfrage beantwortet. Meine für heute lautet: Wie stellt ihr euch das Leben auf einer Burg vor? Würdet ihr jemals auf einer Burg leben wollen?

Teilnahmebedingungen:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen. Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert. Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook. Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn. Das Gewinnspiel endet am 20.8.2016 um 23:59 Uhr.


Morgen geht die Blogtour weiter bei Stefanie vom Blog Buchmelodie, die euch etwas zum Krieg erzählt. Den gesamten Fahrplan der Tour gibt es hier noch einmal in der Übersicht:


Sonntag, 14. August 2016
Die Elementar-Reihe
bei Tine von Mein Bücherparadies

Montag, 15. August 2016
Die Welt von Elementar
bei Barbara von Mein Leben

Dienstag, 16. August 2016
Die Elemente
bei Michéle von Elchi's World of Books

Mittwoch, 17. August 2016
Das Leben auf einer Burg
heute hier bei mir

Donnerstag, 18. August 2016
Krieg
bei Stefanie von Buchmelodie

Freitag, 19. August 2016
Technik und Wissenschaft
bei Stefanie von Tausend Leben

Samstag, 20. August 2016
Hinter den Kulissen mit Diana Dettmann
bei Eva-Maria von Schreibtrieb

Sonntag, 21. August 2016
Gewinnspielauslosung auf allen Blogs


Ich hoffe, euch hat mein Beitrag gefallen und ihr seid morgen wieder mit dabei. Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja

(Verwandte Quellen: http://www.ritterburgen.de/page4.html, https://www.leben-im-mittelalter.net/alltag-im-mittelalter/alltagsfacetten/burgleben.html)

Kommentare:

  1. Ich glaube das Leben auf einer Burg war ein hartes Leben, da viel gearbeitet werden musste um das überleben zu sichern. Trotzdem warscheinlich angenehmer als in den Dörfern, da diese Überfällen mehr ausgeliefert waren. Ich könnte mir nicht vorstellen auf einer Burg zu leben. Ich stelle mir das immer so düster und feucht vor.

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  2. also zur heutigen zeit würde ich schon viel lieber auf einer Burg leben wollen als zur damaligen zeit als noch wie hingemacht wurde wo man konnte oder unten im Keller es noch ein Verlies und Folterinstrumente gab und jeder ganz schnell mal auf die Folterbank gelandet ist, also ja zur heutigen Zeit und nein zur damaligen! Also wenn mann als Normalo so leben würde wäre es ich anfangs interessant aber wenn man keine Pflichten hätte auch sicher irgend wann sehr langweilig.
    VLG Jenny

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  3. Guten morgen ich liebe Burgen und ihre Geschichten. Das Mittelalter all das. Ich würde sofort auf einer Burg leben auch wenn ich sicher bin dass es deutlich anstrengender war damals zumindest körperlich. Es ist sicher beschwerlich im Winter. Aber dennoch würde ich es machen :) LG julia

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  4. Hallo Nadja,
    danke für deinen interessanten Beitrag. Heute könnte ich mir das Leben auf einer Burg sehr angenehm vorstellen, denn man ist mit allem versorgt. Ich würde mir die Burg in meinem Geburtsort Stirling in Schottland aussuchen. Die sieht schon klasse aus. Damals jedoch war das mit Sicherheit kein Zuckerschlecken.
    LG
    Anni

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  5. Hallo Nadja,
    Danke für deinen schönen Einblick ins Burgleben.
    Am Burgleben finde ich die Gemeinschaft sehr schön, so ein Leben könnte ich mjr vorstellen, aber man muss sich auch bewusst sein, dass es harte Arbeit bedeutet und jeder mitziehen muss.
    Liebe Grüße Bettina Hertz
    bettinahertz66@googlemail.com

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  6. Zur heutigen Zeit wahrscheinlich besser, früher aber bestimmt echt schwierig - sehr zugig, ohne sanitäre Anlagen, wahrscheinlich auch sehr dreckig, kaum Privatsphäre bei den ganzen Bediensteten.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  7. Hallo,

    das Burgleben stelle ich mir schon faszinierend vor, obwohl es im Winter sicher sehr zügig und kalt werden könnte.

    LG
    SaBine

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  8. Hey :)

    Nein ich würde dort nicht leben wollen, hätte zuviel Angst :D dabei noch das ganze Geld wo man für die Burg liegen lassen musst. und Garten und und und :D Nein schön stelle ich mir das auch nicht vor.

    Alles Liebe
    Nadine

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  9. Hallo,

    ich würde auf keinen Fall auf einer Burg leben wollen, da ich mir das ziemlich kalt und ungemütlich vorstelle und ich den Komfort eines "normalen" Hauses bevorzuge :D

    LG

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