Sonntag, 11. September 2016

[Nadja] Am Ende aller Zeiten - Adrian J. Walker [Rezension]



Rezension – Am Ende aller Zeiten – Adrian J. Walker




Titel: Am Ende aller Zeiten
Originaltitel: The End of the World Running Club
Autor: Adrian J. Walker
Verlag: Fischer Tor
Genre: Endzeit, Dystopie, Drama
Format: epub / mobi
Seitenzahl: 432 Seiten
Preis: 12,99€
ASIN: B01EVZNQNW




Glaube ist etwas Seltsames. Eine Gewissheit, wo es nichts als Ungewissheit gibt.

Wie weit würdest du gehen … für die, die du liebst?
Adrian J Walker hat mit ›Am Ende aller Zeiten‹ einen postapokalyptischen Roman geschrieben, in dem ein ganz normaler Familienvater vor die größte Herausforderung seines Lebens gestellt wird.
Edgar Hill ist Mitte dreißig, und er hat sein Leben gründlich satt. Unzufrieden mit sich und seinem Alltag in Schottland als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer, fragt er sich vor allem eins: Hat das alles irgendwann einmal ein Ende? Er ahnt nicht, dass sich die Katastrophe bereits anbahnt.
Als das Ende kommt, kommt es von oben: Ein dramatischer Asteroidenschauer verwüstet die Britischen Inseln. Das Chaos ist gigantisch, die Katastrophe total. Ganze Städte werden ausgelöscht. Straßen, das Internet, die Zivilisation selbst gehören plötzlich der Vergangenheit an. England liegt in Schutt und Asche. Ist dies der Weltuntergang?
Edgar und seine Familie werden während der Evakuierung voneinander getrennt, und ihm bleibt nur eine Wahl: Will er Frau und Kinder jemals wiedersehen, muss er 500 Meilen weit laufen, durch ein zerstörtes Land und über die verbrannte Erde, von Edinburgh nach Cornwall. Zusammen mit einigen wenigen Gefährten begibt sich Edgar Hill auf einen Ultra-Marathon durch ein sterbendes Land. Doch sein Weg ist gefährlich: Im postapokalyptischen England kämpft jeder gegen jeden ums blanke Überleben.


Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und berichtet aus der Sicht von Edgar Hill. Edgar ist egoistisch und selbstverliebt. Er wollte nie Vater werden und lässt sich abends nach der Arbeit gehen, während seine Frau sich als Vollzeitmutter um die Kinder und den Haushalt kümmert. Edgar erbringt ihr Gegenüber nicht die Wertschätzung, die sie verdient, und ist nicht der Vater, der er für seine Kinder sein könnte, auch wenn er sie liebt. Das Einzige, was ihn fasziniert, sind postapokalyptische Szenarien, deshalb hat er sich im Keller eine Art Bunker eingerichtet. Im Laufe der Geschichte wird er mutiger, stärker und lernt endlich die Familie zu schätzen, die er hat, auch wenn das viel zu spät passiert. Er entwickelt sich weiter und wächst über sich hinaus. Ich konnte mich gut in hineinversetzen und fand seine Handlungen und Gedanken nachvollziehbar.

Der Autor schafft es ein realistisches, düsteres Zukunftsszenario nach einem mehrhaften Meteoriteneinschlag, welche die Menschheit aus ihrem Alltagstrott wirft und plötzlich über andere Dinge nachdenken lässt. Es ist ein Endzeitszenario, welches plötzlich und unerwartet auftritt und einen deshalb so unerwartet trifft. Daher ist es dramatisch, emotional, spannend und actionreich. Es zeigt die guten und die schlechten Seiten, die uns als Menschen auszeichnen. Das Buch konnte mich von Beginn an fesseln und mitreißen. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil des Autors ist angenehm und flüssig zu lesen.


Ein gelungener Roman, der die düstere Stimmung und die Atmosphäre einer postapokalyptischen Zukunft einfängt, die mich beinahe komplett überzeugen konnte, daher gibt es von mir


An dieser Stelle möchte ich dem Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares im Rahmen der Blogtour danken. Mir hat das Buch wirklich richtig gut gefallen. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen?

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

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