Mittwoch, 16. November 2016

[Nadja] Gefangen - Blogtour "Entführt und Verführt"



Gefangen – Blogtour „Entführt und Verführt“

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch zum vierten Tag der Blogtour zum Buch „Entführt und Verführt“ von J.L. Drake begrüßen. Die Tour ist bei Julia gestartet, bevor es bei Andra um die Shadow Group ging. Gestern hat euch Annika Los Sirvientes Del Diablo näher vorgestellt und heute möchte ich mich mit dem Thema Gefangen auseinandersetzen.


Gefangen zu sein, also gegen seinen Willen festgehalten zu werden, ist etwas, was Savannah erlebt. Sie ist eingesperrt in einen kleinen Raum, wird gefoltert und ihre Situation scheint aussichtslos. Doch wie geht man am besten damit um?
Nicht durchzudrehen, den Entführern zeigen, dass man immer noch ein Mensch ist, der Familie und Bedürfnisse hat, ist ein Weg, vielleicht eine Art schlechten Gewissens in diesen zu erzeugen. Sofern sie dich nämlich nicht als Subjekt herabstufen können und dich immer noch als Menschen wahrnehmen, könntest du noch Glück haben, irgendwann aus dieser Situation zu entkommen. Sich sauber zu halten, könnte auf jeden Fall in der Situation helfen, denn so stufst du dich hinab.
Auch ist es wichtig, die Schwächen der Entführer kennenzulernen, sie genau zu beobachten und selbst bei Kräften bleiben, um vielleicht selber einen Plan zu schmieden, um in die Freiheit entlassen zu werden. Aber dabei ist immer Vorsicht geboten. Als Frau, vielleicht sogar ohne Kampfsporterfahrung oder Training, sollte man es sich mehrmals überlegen, ob man einen Mann überwältigen kann, der vielleicht sogar bewaffnet ist.


Doch neben den äußerlichen Merkmalen und der Beobachtung, verändert eine Entführung auch die Person selbst. Folter kann einen nicht nur körperlich schaden, sondern auch die Seele angreifen, denn sie ist in der Lage, einen Menschen zu brechen. Ebenso das Gefühl der Aussichtslosigkeit, jemals aus der Gefangenschaft zu entkommen, könnte einen nach und nach psychisch angreifbar machen. Nie aufgeben, nie die Hoffnung verlieren. Natürlich ist das einfacher gesagt als getan, denn man ist alleine und muss Ängste, Schmach und Qualen auf sich nehmen, nicht wissend, ob man jemals entkommt. Nur das Hoffen und Bangen bleibt.
Zusätzlich kann es passieren, dass man in einer Gefangenschaft jegliches Zeitgefühl verliert, wenn man kein Fenster nach draußen hat. Das Essen und der Raum bleiben immer gleich, die Entführer vielleicht auch, ebenso die Folter. Wie lange steckt man schon fest? Tage? Wochen? Monate? Vielleicht ist das das Schlimmste an einer Gefangenschaft, wenn man beginnt, jegliches Zeitgefühl zu verlieren, nicht wissend, wie lange man schon hier ist und wie es den Personen geht, die einen lieben.


Morgen geht die Blogtour weiter bei Toni von Ruby-Celtic testet, die euch etwas zu der Zeit danach erzählt. Den gesamten Fahrplan der Tour gibt es noch einmal hier in der Übersicht:


Sonntag, 13. November 2016
Das Buch und die Charaktere

Montag, 14. November 2016
Die Shadow Group
bei Andra von Bigsi's Welt

Dienstag, 15. November 2016
Los Sirvientes Del Diablo
bei Annika von Anduria Recca

Mittwoch, 16. November 2016
Gefangen
heute hier bei mir

Donnerstag, 17. November 2016
Die Zeit danach
bei Toni von Ruby-Celtic testet

Freitag, 18. November 2016
Medienzirkus
bei Stefanie von Tausend Leben

Samstag, 19. November 2016
Der Verlag und die Autorin
bei Lara von Lissiana schreibt


Ich hoffe, euch hat mein Beitrag gefallen und ihr seid morgen wieder mit dabei. Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja


1 Kommentar:

  1. Dankeschön für deinen Beitrag und einen schönen Mittwoch wünsche ich noch.

    Liebe Grüße,
    Daniela

    AntwortenLöschen