Freitag, 16. Dezember 2016

[Nadja] Die Poesie des Tötens - Andrea Fehringer, Thomas Köpf [Rezension]



Rezension – Die Poesie des Tötens – Andrea Fehringer, Thomas Köpf




Titel: Die Poesie des Tötens
Originaltitel: Die Poesie des Tötens
Autoren: Andrea Fehringer, Thomas Köpf
Verlag: Pro-Talk Verlags GmbH
Genre: Thriller, Crime, Drama, Horror
Format: epub / mobi
Seitenzahl: 256 Seiten
Preis: 6,99€
ASIN: B01MSMN5OO





>>Betriebsanleitung eines Serienkillers<<
LEKTION EINS: HÄUTEN
Jemanden die Haut abzuziehen, ist erstaunlich einfach.


Ein idyllischer Sommer in Wien: Zwischen italienischen Designermöbeln und geschmackvollen Kunstgegenständen genießt der erfolgreiche Ghostwriter Max West sein Leben mit Frau und Kind in vollen Zügen - bis zu dem Tag, an dem 'Kleist' in ihr Leben tritt. Der grausam vorgehende Serienkiller entführt die gemeinsame Tochter und zwingt Max dazu, in nur sieben Wochen seine mörderische Biografie niederzuschreiben - sieben Wochen, in denen er seine Tochter in den Händen eines Psychopathen weiß...

Das Buch ist sowohl aus der Ich-Pespektive geschrieben als auch der Sicht eines auktorialen Erzählers. Der auktoriale Erzähler erzählt aus der Sicht von Max West, der Ich-Erzähler erzählt aus der Sicht von Christopher.
Max West ist ein erfolgreicher Schriftsteller, aber vor allem ein Ghostwriter. Er ist klug, besonnen und impulsiv, vor allem, was seine Arbeit angeht. Aber er ist auch wirklich gut in seinem Beruf, sofern er sich in seine Arbeit fallen lassen kann und er den Ton des Buches kennt. Doch diesmal ist alles anders, denn Christopher möchte unbedingt seine Biographie geschrieben haben und zwar von Max West. Doch diese ist gefährlich.
Beide Charaktere, vor allem Max West, entwickeln sich weiter und geraten an ihre Grenzen. Ich konnte mich mehr oder weniger in sie hineinversetzen und fand ihre Handlungen und Gedanken entsprechend nachvollziehbar.

Die Geschichte ist düster, dramatisch, emotional und spannend. Es ist in gewisser Weise auch einen Albtraum, den Max und seine Frau Livia erleben, während sie Christopher beherbergen. Das Buch konnte mich von Beginn an fesseln und mitreißen, was auch an der ungewohnten Handlung verbunden mit der Grausamkeit der Morde liegt. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der beiden Autoren hat gut miteinander harmoniert und es wirkte wie eine Geschichte aus einem Guss.


Ein gelungener, bedrückender und eindringlicher Roman, der mich gut unterhalten hat, aber nicht komplett überzeugen konnte, daher gibt es von mir


An dieser Stelle möchte ich dem Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares danken. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, auch wenn die Thematik nicht gerade einfach ist. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

1 Kommentar:

  1. Hey Nadja, das klingt echt spannend. Eine gute Idee - noch etwas härter als "Dolores" von Stephen King (kenne nur die Verfilmung mit Kathy Bates - sehr gut!).
    Merke mir das Buch mal 😊

    Übrigens läuft auf meinem Blog gerade ein Gewinnspiel. Zu gewinnen gibt es eine signierte Ausgabe von "Anonym" - vielleicht hast du (oder deine Co-Autorin Anna) ja Interesse

    www.das-lyrische-wir.blogspot.de

    LG,
    Enni

    AntwortenLöschen