Dienstag, 24. Oktober 2017

Fluch der Magie - Ilona Andrews [Rezension]



Rezension – Fluch der Magie – Ilona Andrews (Kate Daniels 4,5)




Titel: Fluch der Magie
Originaltitel: Magic Dreams
Autor: Ilona Andrews
Verlag: Lyx
Genre: Urban-Fantasy, Drama, Romance
Format: epub
Seitenzahl: 120 Seiten
Preis: 3,99€
ISBN: 9783736301184




Ich spähte durch die Windschutzscheibe meines 93er Mustang. Vor mir erstreckte sich der Buzzard Highway als schmaler Streifen aus zerbröckelndem Asphalt und verlor sich irgendwo in der Abenddämmerung.

Die Wertigerin Dali Harimau ist geschockt, als sie Jim Shrapshire, Werjaguar und Alpha des Katzenclans, völlig geschwächt vorfindet. Eine dunkle Macht scheint ihn seiner Kräfte beraubt zu haben, und nur sie kann ihm jetzt noch helfen. Denn die unscheinbare Dali, die schon immer lieber ihren Verstand als ihre Muskeln einsetzt und bereits seit Langem heimlich für Jim schwärmt, hat ein besonderes Gespür für Magie. Nun liegt es allein an ihr, einer übernatürlichen und übermächtigen Kraft entgegenzutreten und den Mann, den sie liebt, zu retten.

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und berichtet aus der Sicht von Dali Harimau.
Dali ist eine Gestaltwandlerin, die sich in einen weißen Tiger verwandeln kann, was sie besonders fähig für bestimmte Magieformen macht. Deshalb ist sie auch eine der wenigen Magierinnen des Rudels und des Katzenclans. Sie ist überaus klug und begabt, leidet aber unter einer Sehschwäche und hält sich nicht für schön, weshalb sie auch ein geringeres Selbstbewusstsein trotz ihrer Fähigkeiten hat.
Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich weiter, wird stärker und selbstbewusster, gerät aber auch an ihre Grenzen. Ich konnte mich wirklich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.

Die Geschichte gibt einen Einblick in asiatische Mythologie und Legenden, was sehr interessant war. Außerdem spielen sehr interessante Charaktere eine wichtige Rolle während der Geschichte, die in sich abgeschlossen ist. Das Buch ist gut recherchiert und konnte mich fesseln und mitreißen. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.

Eine gelungene Kurzgeschichte mit interessanten Charakteren und Ideen, die mich gut unterhalten und beinahe komplett überzeugen konnte, daher gibt es von mir


Ich bin auf diese Kurzgeschichte per Zufall gestoßen, als ich endlich wieder in diese Welt und in die Reihe abtauchen wollte. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn sie war wirklich gut, auch wenn es eine andere Protagonistin als in der Hauptreihe ist. Habt ihr die Kurzgeschichte denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat sie euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr sie noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

Die Zwölf - Justin Cronin [Rezension]



Rezension – Die Zwölf – Justin Cronin (The Passage 2)




Titel: Die Zwölf
Originaltitel: The Twelve
Autor: Justin Cronin
Verlag: Goldmann Verlag
Genre: Dystopie, Drama, Horror, Urban-Fantasy
Format: epub
Seitenzahl: 832 Seiten
Preis: 8,99€
ISBN: 9783641092795




1. Denn es begab sich, dass die Welt im Argen lag und der Krieg Einzug gehalten hatte in den Herzen der Menschen. Sie schändeten alles, was lebte, sodass die Welt ward zu einem Traum des Todes.

Die Zwölf bedrohen die Welt - und nur Amy kann sie besiegen
Zu Anfang waren es zwölf Kriminelle, die auf die Todesstrafe warteten. Doch dann wurden sie auserwählt für ein geheimes Experiment. Es sollte den Fortschritt bringen, aus ihnen sollten mehr als nur Menschen werden. Doch es schlug fehl. Jetzt sind es diese Zwölf, die das Leben auf der Erde bedrohen und das Ende der Menschheit bedeuten könnten. Und die letzte Hoffnung ruht auf einem Mädchen. Amy ist die Einzige, die sich der Macht der Zwölf entgegenstellen kann. Aber der Gegner ist stark, und ihre Kraft scheint mehr und mehr zu schwinden…

Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht vieler verschiedener Personen.
Einer davon ist Peter Jaxon, ein junger Mann, der seine Bestimmung darin sieht, Amy zu folgen und den Fall der Zwölf zu verursachen. Er ist stark, mutig, klug und überengagiert, isoliert sich aber auch vom Leben.
Er und alle anderen Charaktere in der Geschichte erleben eine enorme Entwicklung, wachsen über sich hinaus und geraten an ihre Grenzen. Ich konnte mich ganz gut in sie hineinversetzen, was auch an der Fülle der Charaktere lag, und fand ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehbar.

Der Autor setzt beinahe direkt an den Ereignissen des Vorgängers an und ist ein wenig düsterer, da die Zwölf doch das Leben der Menschen nicht einfach machen. Man lernt wieder verschiedene Formen des Zusammenlebens kennen und wie die Gesellschaft so funktioniert, was sehr interessant war. Es öffnen sich wieder zu Beginn viele verschiedene Handlungsstränge, die erst gegen Ende wieder zusammengewebt werden, was ein wenig zu Verwirrung sorgt aufgrund der vielen Orte und Namen. Man merkt, wie viele Gedanken sich der Autor um die Personen und Handlung gemocht hat und begreift vielleicht auch nicht vollständig, die Komplexität von Allem. Das ist aber auch ein wenig anstrengend, da man sehr aufmerksam die Geschichte verfolgen muss. Das Buch konnte mich dennoch fesseln und mitreißen. Es bietet überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil des Autors ist angenehm und flüssig zu lesen, auch wenn er recht eigen.

Eine gelungene Fortsetzung, die noch komplexer als sein Vorgänger war und was das Lesen erschwert hat, weshalb ich manchmal den roten Faden verloren habe, daher gibt es von mir


Auch diesen Teil habe ich wieder als Teil einer gemeinsamen Leserunde gelesen, welche mir wirklich viel Spaß gemacht hat, auch wenn das Buch ein wenig undurchsichtiger war als sein Vorgänger. Mir hat es wirklich gut gefallen und ich freue mich schon auf den letzten Teil der Reihe. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

Montag, 23. Oktober 2017

Wochenrückblick Kalenderwoche 42



Wochenrückblick Kalenderwoche 42


Hallo ihr Lieben,

schon wieder ist eine Woche vorbei und es ist wieder Zeit für den Wochenrückblick. Heute möchte ich daher die letzte Woche ich gerne gemeinsam mit euch Revue passieren lassen und euch zeigen, was ich gelesen, geschaut oder gespielt habe. Ebenso wie es mir es ergangen ist und was mich bewegt hat.

Gelesen habe ich…
…komplett „Marcus’ Entscheidung“ von James Frey, eine Kurzgeschichte vor der Reihe, die sehr interessant war. Hier findet ihr meine Rezension.
…komplett „Offenbarung“ von Heike Oldenburg, den dritten und letzten Teil der „Das Geheimnis von Caeldum“-Trilogie, der ein wenig überhastet war. Mehr findet ihr hier in meiner Rezension.
…komplett „Forgivable“ von Nadine Kapp und D.L. Andrews, den dritten und letzten Teil der „Able“-Reihe, der mich leider nur enttäuscht hat. Auch hier gibt es eine Rezension.
…komplett „Der schwarze Regen“ von Rainer Wekwerth, den Prolog der Hamburg Rain 2084-Serie, der eine sehr interessante Zukunft zeigt. Meine Rezension ist auch schon online.
…ein wenig in „Schatten und Tod“ von Markus Heitz, den zweiten Teil der Wédora-Reihe, was mir immer noch wirklich gut gefällt. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
…bzw ein wenig weitergehört habe ich „Republik der Diebe“ von Scott Lynch, dem dritten Teil der Reihe rund um Locke Lamorra, der mich wieder gut unterhält. Ich bin auch hier gespannt, wie es weitergeht.
…zu Ende „Die Zwölf“ von Justin Cronin, was ich gemeinsam in einer Leserunde gelesen habe, den zweiten Teil der Passage-Trilogie, der mir wirklich gut gefallen hat, auch wenn er für mich zeitweise zu verwirrend war. Hier wird eine Rezension folgen.
…komplett „Fluch der Magie“ von Ilona Andrews, eine Kurzgeschichte aus dem Kate Daniels-Universum, die wirklich gut war und ein guter Einstieg in die Reihe war. Auch hier wird es noch eine Rezension geben.
…ein wenig „Versuchung“ von Juliane Maibach, dem dritten Teil ihrer Necare-Reihe, der einen anderen Schauplatz hat und bisher recht interessant ist. Mal schauen, wie es weitergeht. 
…ein paar Kurzgeschichten in "Saint Falls" von verschiedenen Autoren, die bisher gut waren.

Gespielt habe ich…
…diese Woche ein wenig „Trackmania Turbo“ mit meinem Freund.
…diese Woche ein wenig „Edna bricht aus“, ein Point-and-Click-Adventure.

Geschaut habe ich…
…nur ein wenig „Supernatural“ mit meinem Freund.

Gefühlt habe ich…
…habe ich diese Woche viel unterschiedliches, was mich teilweise sehr belastet hat.

Verfolgt habe ich…
…diese Woche nichts wirklich.

Neu bei mir eingezogen…
...sind einige E-Books, teilweise als Rezensionsexemplare und teilweise selbst gekauft.

Online gegangen sind…
…ein Beitrag zum #ProjektSuBAbbau, wenn Reihen nicht fertig übersetzt werden
…ein Blogtourbeitrag
…eine Blogtourankündigung & eine Lesemarathonankündigung
…der Wochenrückblick von letzter Woche
…sechs Rezensionen

Wie war eure Woche? Was habt ihr gelesen, gesehen, geschaut? Wie habt ihr euch gefühlt? Oder was habt ihr erlebt? 

Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja

Sonntag, 22. Oktober 2017

Wenn Reihen nicht fertig übersetzt werden - Projekt SuB-Abbau



Wenn Reihen nicht fertig übersetzt werden – Projekt SuB-Abbau


Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich mich im Rahmen meines SuB-Abbau Projektes mit dem Problem beschäftigen, dass Reihen nicht fertig übersetzt werden. Jeder kennt das Problem, der Bücher nicht in der Muttersprache liest: Sollte der Erfolg ausbleiben, kann es sein, dass eine Reihe nicht fertig übersetzt wird. Das ist natürlich unschön, vor allem, wenn man Fremdsprachen nicht mächtig ist. Mitten in der Reihe merkt man plötzlich: Es geht nicht weiter, obwohl es doch weitergeht.

Nun stellen sich natürlich folgende Fragen: Liest man den Rest der Reihe in der Muttersprache weiter, sofern man ihrer mächtig ist? Oder reicht einem das Ende von Mittendrin, ohne zu wissen, wie es ausgeht? Und möchte man in seinem Regal gemischtsprachige Reihen stehen haben?

Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich sowas handhabe, vor allem im Bezug zu meinem letzten Beitrag, wo ich euch erklärt habe, warum ich meinen SuB nicht aussortiere.
Ich möchte eine Reihe komplett in einer Sprache stehen habe, sofern das natürlich möglich ist. Deshalb werde ich mich wohl von einigen ungelesen Reihen trennen, wo ich weiß, dass der Rest nicht mehr auf Deutsch erscheinen wird, vor allem, wenn es noch mehr als ein Band ist, der fehlt.
Dabei geht es nicht um Reihen, wo ich weiß, dass es mehrere Trilogien gibt, die aufeinander aufbauen.

Warum? Mir geht da vor allem um Begrifflichkeiten. In der deutschen Übersetzung ist doch meist einiges anders. Sind es Namen oder Orte oder andere wichtige Begriffe, die zur Geschichte und der Welt eines Autors gehören, ist es für mich schwer mich umzugewöhnen.

Natürlich passiert das jetzt nicht sofort, sondern ich werde mich nach und nach von diesen Reihen trennen, aber geplant ist es auf jeden Fall. Vor allem, muss ich mir noch eine Übersicht schaffen, welche Reihen das genau betrifft. Dabei geht es nicht um aktuelle Reihen, wo eine Fortsetzung wahrscheinlich noch folgen wird, sondern vor allem ältere ungelesene Reihen.

Wie seht ihr das? Habt ihr Probleme mehrsprachig eine Reihe zu lesen? Oder macht euch das überhaupt nichts aus?

Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja