Mittwoch, 15. Februar 2017

[Nadja] Die Ausgangssituation - Krimitour "Erntedank in Vertikow"



Die Ausgangssituation – Krimitour „Erntedank in Vertikow“


Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch zum zweiten Tag der Krimitour zum Buch „Erntedank in Vertikow“ von Frank Friedrichs begrüßen. Die Tour ist gestern bei Bianca gestartet, die den Autor in Kreuzverhör genommen hat. Nachdem er leider keine brauchbaren Hinweise zur Lösung des Falls geben konnte, erkläre ich euch heute die Ausgangssituation und wir lösen das Rätsel einfach selbst.


Das Buch trägt den Titel „Erntedank in Vertikow“ und wurde von Frank Friedrichs geschrieben. Es ist als Taschenbuch und E-Book erhältlich. Das Taschenbuch kostet 9,99€, das E-Book 2,99€. Dabei sind es 302 Seiten, die wir gemeinsam mit unserem Protagonisten Peer Wesendonk durchleben.

Aber eigentlich sollte heute nicht nur ich zu Wort kommen, sondern Peer selbst, der euch ein wenig die Ausgangssituation in unserem Fall näher bringt.
„Mein Name ist Peer Wesendonk, eigentlich ein Wessi aus Hamburg, lebe ich nun in Vertikow. Ich bin Organist, spiele also an der Kirchenorgel in Vertikow regelmäßig Stücke. Zumindest habe ich das getan. Bis zu diesem Tag, als ein Motorradunfall alles änderte. Nun bin ich ein Krüppel, sitze im Rollstuhl und brauche Hilfe. Hilfe bei den alltäglichsten Dingen. Ich will meine Freiheit wieder. Ich will mein Leben wieder, denn Organist kann ich nun auch nicht mehr sein. Dabei ist Musik mein Leben.
Ich war in Selbstmitleid gefangen in Vertikow unterwegs. Vertikow ist nicht mehr als ein kleines Dorf von 300 Einwohnern in Mecklenburg. In meinem Rollstuhl unterwegs fühle ich mich dort häufig wie ein Zirkusartist, denn dort ist einfach nicht viel rollstuhlgerecht umgebaut, vor allem merke ich das, wenn ich die Straße überquere. Ich wollte Frau Kuhn besuchen und mich bedanken, dass sie mir das Leben gerettet hat. Immerhin habe ich beim Verbrennen von Gartenabfällen ein bisschen zu unvorsichtig gehandelt. Sie war auf dem Weg zu Sonja und ihrem Mann, einem Nachbarsehepaar, wo sie häufiger auf deren Kind aufgepasst hat. Zumindest hat sie das gesagt, als ich sie gesehen habe. Also quäle ich mich mehr oder weniger mit meinem neuen Leben im Rollstuhl dorthin. Zum Glück ist Vertikow nicht groß.
Doch dann passiert das Unglaubliche. Frau Kuhn ist auf der Straße unterwegs und plötzlich taucht ein Pick-Up auf mit getönten Scheiben und sie ist tot. Nichts mehr mit bedanken. Einfach tot. Und niemand außer mir mag den SUV gesehen haben.
Ich stifte Unfrieden, sagen sie, dabei will ich doch nur herausfinden, wer Frau Kuhn ermordet hat, denn der Pick-Up hat definitiv nicht gebremst, sondern ist direkt auf sie zugefahren. Doch wer glaubt einem Krüppel, der sein Leben auf die Reihe wieder bekommen muss? Vor allem bei einem Unfall mit einem Verkehrsmittel, wo meiner nicht allzu lange her lag? Daher muss ich mich selbst daran machen, den Täter zu finden, auch wenn damit einige nicht einverstanden sind. Auch Sascha, meine Ehefrau.


Ich hoffe, Peer und ich konnten euch einen kurzen Einblick dahingehend geben, wie die Ausgangssituation unserer Geschichte aussieht. Es gibt auch etwas während der Tour zu gewinnen und zwar folgendes:

1. Preis: ein signiertes Exemplar „Erntedank in Vertikow“
2. Preis: ein gerahmtes + signiertes Bild des Hühner-Strohballens (Vertikow-Logo)
3. Preis: ein Kilo Bio-Getreide von Bauer Erich (auf Wunsch auch gemahlen)
Zu allen Preisen gibt es einmal die Mordwaffe im Miniformat

Es kann jeden Tag ein Los gesammelt werden, indem die individuelle Tagesfrage beantwortet wird. Meine für heute lautet: Meinst du, dass Peer dieser Aufgabe gewachsen ist oder wird ihn seine neue Situation dabei zu sehr behindern?

Es gelten folgende Teilnahmebedingungen. Das Gewinnspiel endet am 18.02.2017 um 23:59 Uhr.


Morgen geht die Krimitour weiter Jacqueline von Phinchensfantasyworld, die sich mit der Frage beschäftigt, ob wir einen Fall haben. Den gesamten Fahrplan der Tour gibt es hier in der Übersicht:

Dienstag, 14. Februar 2017
„Ein Autor im Kreuzverhör“
bei Bianca von Mordsbuch

Mittwoch, 15. Februar 2017
„Die Ausgangssituation“
heute hier bei mir

Donnerstag, 16. Februar 2017
„Haben wir einen Fall?“
bei Jacqueline von Phinchensfantasyworld

Freitag, 17. Februar 2017
„Wer hilft schon einem Zugereisten?“
bei Marie von Vielleserin

Samstag, 18. Februar 2017
„Alle sind komisch und nun?“
bei Sabrina von Sabrina's Leseträume

Sonntag, 19. Februar 2017
Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs


Ich hoffe, euch hat mein Beitrag gefallen und ihr seid morgen wieder mit dabei. Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja

Kommentare:

  1. Hallo ihr Lieben,

    auch hier bin ich natürlich sehr gespannt auf eure Meinung!
    Wie schätzt ihr Peer ein???

    Liebe Grüße
    Frank

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  2. Ich denke, er wird die Situation gut meistern und es schaffen.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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    1. Hallo Daniela,

      freut mich, dass du so viel Vertrauen in Peers Fähigkeiten hast!

      Liebe Grüße!

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  3. Hallo Nadja,
    Dankeschön für den Beitrag. Ich denke Peer ist hartnäckig genug, um sein Ziel zu erreichen. Er wird es schaffen, sicher mit ein paar Rückschlägen, aber es wird ihm gut tun.
    Liebe Grüße Bettina Hertz

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    1. Hallo Bettina,

      auch dir vielen Dank für die Zuversicht.
      Stimmt: Einen Dickkopf hat er schon, aber wird das auch reichen???

      Liebe Grüße!

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  4. Hallo,

    ich denke Peer ist der Aufgabe gewachsen und wird die Situation meistern.

    Liebe Grüße
    Isabell

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    1. Hallo Isabell,

      meine Güte, noch eine, die in Peer den starken Mann sieht ...

      (Na gut, ich gebe zu: Wenn er schon nach dreißig Seiten sagen würde "Och nö, das ist mir doch zu belastend!", wäre es schwer geworden, die restlichen 270 Seiten zu füllen ;-))

      Liebe Grüße!

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  5. Liebe Nadja,

    vielen Dank für deinen schönen Beitrag!
    Und den drei Kommentatorinnen vielen Dank, dass ihr eure Gedanken mit uns teilt!

    Liebe Grüße
    Frank

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  6. Hallo und vielen für diesen schönen Beitrag zu Peer und zur Blogtour! Ich denke, dass Peer diese Aufgabe meistern wird. Vielleicht ist es sogar gut für ihn, dass er diese Aufgabe hat. Auch wenn er natürlich im Alltag mit vielen Hindernissen und Problemen zu tun haben wird, lenkt ihn die Aufgabe vielleicht von seiner persönlichen Situation ab und gibt ihm neuen Lebensmut.

    Liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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    1. Liebe Katja,

      auch dir vielen Dank für deine Gedanken.
      Klar, im ersten Moment mag man denken: "Der arme Kerl muss doch jetzt erst mal sein neues Leben auf die Reihe kriegen, jetzt will der sich auch noch mit dem Fall beschäftigen?"
      Aber das geht natürlich Hand in Hand: Wenn Peer bei seinen Ermittlungen etwas erreicht, gibt ihm das Zuversicht für das "normale" Leben.
      Ablenkung tut einfach gut, auch wenn sie im ersten Moment eine zusätzliche Belastung zu sein scheint.

      Liebe Grüße
      Frank

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  7. Auch ich glaube, dass Peer die Aufgabe meistern wird :)

    liebe Grüße
    Sarina

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    1. Liebe Sarina,

      vielen Dank für deinen Kommentar und das Vertrauen in Peer. :-)

      Liebe Grüße
      Frank

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  8. Hallo,

    ich bin auf jeden Fall auch optimistisch und denke, dass Peer das schaffen wird und vielleicht sogar noch an der Aufgabe wachsen wird :)

    LG

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    1. Liebe Tiffi,

      vielen Dank für deine Zuversicht. Das ist in der Tat auch meine Hoffnung: Der Sprung von einer Extremsituation in eine andere, die neue Aufgabe, das Überwältigen von Hindernissen soll Peer wachsen lassen - wenngleich er am Ende dieses Buches noch kein Superman werden soll und darf. Schließlich sollen weitere Bände folgen, und er soll nicht bereits im nächsten hochdotierter Berater der Mecklenburger Polizei sein ... ;-)

      Liebe Grüße
      Frank

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  9. Auch wenn es schwer und sicherlich auch gefährlich ist, denke ich schon das er der Sache gewachsen ist. Vielleicht ist es auch ganz gut, das er eine Ablenkung hat und nicht so sehr mit seinem Schicksal hadern muss.

    LG Claudia

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    1. Liebe Claudia,

      genau so habe ich mir das gedacht.
      Ein kleines Problem ist dabei, dass Peer ein wenig blauäugig an die Sache herangeht: a) hat er keine Ahnung von Kriminalistik, b) ist ihm lange nicht bewusst, wie gefährlich es sein kann, einem Mörder in die Karten schauen zu wollen, und c) will er auch lange nicht wahrhaben, dass er in seiner Situation nicht einfach alles machen kann.

      Es wird also wirklich schwierig UND gefährlich ...

      Liebe Grüße
      Frank

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  10. Huhu,
    also ich denke, dass es knifflig wird für ihn das zu bewältigen, aber er kann es schaffen, wenn er sich mit seiner neuen Situation arrangiert.
    LG
    Silke

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    1. Liebe Silke,

      auch dir vielen Dank!
      Jetzt habe ich zu den anderen Kommentaren schon so viel geschrieben, dass ich dich nur noch einmal bestätigen kann ...
      Auf jeden Fall wünsche ich dir (und natürlich allen anderen) viel Glück bei der Verlosung!

      Liebe Grüße
      Frank

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