Freitag, 7. April 2017

Die Sterblichkeit der Seele - Michaela Kastel [Rezension]



Rezension – Die Sterblichkeit der Seele – Michaela Kastel




Titel: Die Sterblichkeit der Seele
Originaltitel: Die Sterblichkeit der Seele
Autor: Michaela Kastel
Verlag: Pro-Talk Verlag
Genre: Drama, Romance
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 286 Seiten
Preis: 14,90€
ISBN: 9783939990321





Ich verstand Musik schon immer besser als Worte. Melodien sind wie das Meer zart und flüsternd oder rau und tobend, in allen Farben, unendlich weit.

Ruhm, Erfolg und Rampenlicht.
Davon träumt Anna schon seit ihrem Schauspielstudium, doch bisher blieb ihr der große Durchbruch verwehrt. Nach dem mysteriösen Tod ihrer Konkurrentin bietet sich Anna endlich die Chance ihres Lebens: Sie bekommt die Hauptrolle in dem Musical Epica, dessen Spiel mit Licht und Dunkelheit, mit Tugend und Sünde ihr nicht nur auf der Bühne alles abverlangt. Allerdings zerstören der Leistungsdruck und ihr sich immer weiter entwickelnder Ehrgeiz nicht nur ihre Liebe zu Christopher, sondern auch die Familienbande reißen immer mehr.
Ist sie bereit alles zu opfern, um endlich der Star auf der Bühne zu sein, der sie immer sein wollte? Oder wird die Dunkelheit Anna vollständig verschlingen?

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und berichtet aus der Sicht von Anna.
Anna ist ehrgeizig, schön und klug. Ihr ganzes Leben ist die Musik und die Chance auf einen großen Moment auf der Bühne. Als sie plötzlich Hauptdarstellerin in einer großen Musicalproduktion wird, verliert sie sich mehr und mehr in ihrer Aufgabe, in ihrem Leben und ihrem Ehrgeiz. Sie gerät in eine Spirale, aus der kein Entkommen zu sein scheint, der sie aber irgendwie immer weiter vorantreibt. Ihre Beziehung leidet darunter.
Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich weiter, gerät an ihre Grenzen und wächst über sich hinaus. Ihr großer Traum und ihr Ehrgeiz beleben die Geschichte. Ich konnte mich wirklich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.

Die Geschichte wird geprägt von einem außergewöhnlichen Schreibstil, der Träume, Dunkelheit, Schattenseiten und Glück aufgreift und miteinander verwebt. Dieser Schreibstil und die Wortwahl der Autorin machen die Geschichte zu etwas Besonderem, weshalb es der Autorin wunderbar gelingt, einen in den Strudel zu folgen, in den Anna sich begibt. Daher konnte mich das Buch von Beginn an fesseln und mitreißen. Es gibt einige überraschende Wendungen innerhalb der Geschichte.
An sich ist die Geschichte spannend, dramatisch, emotional und leidenschaftlich. Als Vorlage für das Musical Epica dient Goethes Faust, was aber völlig anders umgesetzt ist. Auch hier ist die Entwicklung der Darstellerin im Musical mit Annas Entwicklung ähnlich, was wirklich gut gelungen ist.

Für mich ist es eine außergewöhnliche Geschichte, die durch den Schreibstil und der Thematik in allen Facetten brilliert. Deshalb bekommt das Buch verdiente


An dieser Stelle möchte ich dem Verlag und der Autorin für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares im Rahmen der Blogtour danken. Mir hat das Buch wirklich richtig gut gefallen, es hat mich umgehauen und mitgerissen. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Ich kann es nur jedem empfehlen. Wie hat euch meine Rezension gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

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