Dienstag, 25. April 2017

Mord ohne Grenzen - Elke Schwab [Rezension]



Rezension – Mord ohne Grenzen – Elke Schwab




Titel: Mord ohne Grenzen
Originaltitel: Mord ohne Grenzen
Autor: Elke Schwab
Verlag: Self-Publishing
Genre: Krimi, Thriller
Format: epub / mobi
Seitenzahl: 364 Seiten
Preis: 4,99€
ASIN: B01MDT13AH




Sie wartete. Reglos. Ob er ihre Nähe spürte?

Tanja Gestier, Kriminalkommissarin und alleinerziehende Mutter einer vierjährigen Tochter, wird zu einem un-gewöhnlichen Fall gerufen: Ihre Freundin Sabine Radek, ebenfalls alleinerziehende Mutter einer vierjährigen Tochter, hat in dem 200-Seelen-Dorf Potterchen im Krummen Elsass überraschend ein Haus geerbt. Als sie ihr Erbe antreten will, verschwindet ihre Tochter spurlos.
Sie bittet Tanja um Hilfe.
Die Kommissarin reist ins Elsass und arbeitet als Verbindungsbeamtin vor Ort.
Währenddessen stellen ihre Kollegen auf der deutschen Seite eigene Ermittlungen an, die sie in die saarländische Weinregion Perl und nach Luxemburg führen.
Tanja findet heraus, dass in dem kleinen, elsässischen Dorf vor zwei Jahren schon einmal ein deutsches Mädchen verschwunden ist. Von dem Kind gibt es bis heute keine Spur.
Was geschieht mit den Mädchen?

Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht verschiedener Personen.
Eine davon ist Tanja Gestier. Tanja ist klug, ehrgeizig und schön. Sie arbeitet als Kriminalkommissarin in Saarbrücken. Außerdem ist sie alleinerziehende Mutter einer vierjährigen Tochter, was nicht immer mit ihrem Beruf vereinbar ist. Deshalb ist sie dankbar für die Hilfe ihrer Mutter. Im Laufe der Geschichte verschlägt es sie nach Potterchen, ein kleines Dorf ins Elsass, wo sie an ihre Grenzen gerät, da sie mit neuen Ermittlungsmethoden und neuen Mentalitäten konfrontiert wird. Das sind aber auch gleichzeitig neue Herausforderungen, die ihr die Möglichkeit geben, sich weiter zu entwickeln und über sich hinaus zu wachsen. Ich konnte mich gut  in sie hineinversetzen und fand ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehbar.


Die Geschichte an sich ist spannend und dramatisch, an manchen Stellen gar emotional und actionreich. Es ist eine Geschichte, die zeigt, dass mancherorts die Zeit feststehen kann und die Sitten und Gebräuche sich nicht nur über Ländergrenzen hinaus unterscheiden können, vor allem da das Elsass und das Saarland eine ähnliche Vergangenheit haben. Das Buch konnte mich auf seine Art fesseln und mitreißen, man spürt, wie intensiv die Autorin sich mit der Recherche und der Wortwahl der Menschen auseinandergesetzt hat. Es gibt mehr oder weniger überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.


Ein Roman, dem eine tragische Geschichte als auch Unterschiede zugrunde liegen und der mich auf seine Art und Weise fesseln konnte, daher  gibt es von mir


An dieser Stelle möchte ich der Autorin für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares im Rahmen der Blogtour bedanken. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja

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