Dienstag, 16. Mai 2017

Ein privater Einblick in das Leben der Autorin - Releaseparty "Foy und der Ring des Mauren"



Ein privater Einblick in das Leben der Autorin - Releaseparty "Foy und der Ring des Mauren"


Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch euch im Rahmen der dreitägigen Releaseparty zu „Foy und der Ring des Mauren“ von Katharina Münz einen privaten Einblick in das Leben der Autorin geben. Alle Beiträge findet ihr in der Facebook-Veranstaltung verlinkt.


Hallo Katharina, danke, dass du dir Zeit für ein paar Fragen genommen hast. Heute soll es um dich als Privatperson gehen. Wie bist du als Mensch so? Wie erleben dich Freunde und Familie?
Katharina: *lacht* Wie ich so bin? Kompliziert, kapriziös, kaotisch – um beim ›k‹ meines Anfangsbuchstabens zu bleiben. Meine Freunde erleben mich genauso, wie auch meine Romane sind: Volles Tempo, gerne lachend (auch und vor allem über mich selbst), sinnlich – aber wehe, jemand will den Meinen etwas Böses. Dann erwacht die sprichwörtliche ›odenwälder Sau‹ und greift frontal an.

Wie sieht ein ganz normales Ereignis aus deinem Alltag aus?
Katharina: Meinst du sowas in der Richtung wie dass ich mir irgendwann mal den Hals breche, weil ich, beladen mit einem Wäschekorb voll Schmutzwäsche die Treppe runtersteige und mir wahlweise eine schwarze oder blaue (noch heimtückischer weil noch besser getarnt) Katze zwischen die Beine rennt?
Oder eher sowas wie die improvisierten Muttertagsgeschenke der Kater, die nicht hinter dem liebevoll zubereiteten Frühstück zurückstehen möchten und kurzerhand eine lebendige Maus im Wohnzimmer freilassen? Damit die ›Mama‹ am Muttertag richtig viel Spaß hat, indem sie mit Unterstützung von Mann und drei Kindern die mal eigenhändig jagen darf?

Gibt es einen Traum, den du schon dein ganzes Leben hattest und der dich vielleicht immer noch begleitet?
Katharina: Als kleines Mädchen träumte ich davon, in einem gelben Haus zu leben und eine große Familie zu haben. Diesen Traum konnte ich mir dank meinem wundervollen Ehemann übererfüllen, denn mit drei Kindern und vier Katzen haben wir eine sehr große Familie. Und ein gelbes Haus!

Was sind deine Hobbies?
Katharina: Früher habe ich viel Herzblut in die Gestaltung des Gartens gesteckt, aber inzwischen braucht der nur noch Feinjustierung und Pflege. Und nun füllt das Schreiben die Lücke, die dadurch entstanden ist. Großer Vorteil: saubere Fingernägel! 

Deine Bücher spielen ja häufig in der Vergangenheit. Wenn du eine Zeitmaschine hättest: In welche Zeit würdest du denn gerne reisen und warum?
Katharina: Psst! *schaut sich um* Verrat es nicht weiter, aber … Ich habe eine Zeitmaschine! *deutet auf ihren Kopf* Genau hier drin. Und wenn du meine Bücher liest, wenn du dich traust, dich richtig hinein›fallen‹ zu lassen – dann kannst du sie auch benutzen. Nicht nur, um ins ausgehende 9. Jahrhundert und beginnende 10. Jahrhundert mit seinen Wikingerüberfällen auf das kontinentaleuropäische Frankenreich zu reisen – sondern demnächst auch in anderer Richtung! *reißt vielsagend die Augen auf und schweigt*

Gibt es ein Land, in das du gerne reisen würdest? Oder immer wieder reisen würdest?
Katharina: Irgendwann möchte ich gerne Schweden, Norwegen und Island bereisen. Die Färöer.
Bis ich das kann, nehme ich mit dem alljährlichen Sommerurlaub am Ijsselmeer in den Niederlanden vorlieb. Da kann ich wunderbar schreiben und Inspiration tanken. Und aus den Erinnerungen aus unzähligen Urlauben in Dänemark schöpfen.

Was ist deine Lieblingsspeise oder Lieblingsgetränk? Wovon kannst du nicht genug bekommen?
Katharina: Es gibt eigentlich nichts, was ich nicht esse (bis auf Miesmuscheln, die ich leider nicht mehr vertrage, früher aber sehr genossen habe). Ich habe schon alles Mögliche gegessen. Salonbeuscherl in Wien (mit Herz und Lunge), Schweinsfüße in Champagne, Pferdefleisch bei meinen französischen Gasteltern in Poitiers, ›grilled calamares‹ in Portugal, die sich als komplette Tintenfische mit Tentakeln herausstellten (die gerösteten Saugnäpfe schmeckten überraschend gut, nachdem sie auf den Zähnen gekracht haben wie kross ausgebackene Schweinsschwarten) und eine fantastische Vorspeise aus warmer Blutwurst und Jakobsmuscheln, die ich im Gourmetrestaurant auf Teneriffa genossen habe.
Aber immer, wenn es mir nicht gut geht – oder einem meiner Kinder – dann gibt es ›Bananenbrot‹, ein Rezept, das meine Oma für mich erfunden hat. Denn sie mochte gerne Toast Hawaii, aber ich sollte nach einem Unfall auf säurehaltige Früchte wie Ananas verzichten. Da hat sie die kurzerhand durch Bananen ersetzt. Es ist ein total einfaches Essen: Toastbrot, nach Wunsch gebuttert oder dünn mit Sauce Remoulade bestrichen, eine Scheibe Schinken (heute nehme ich hauchdünnen Prociutto cotto dafür) darauf, mit längs und quer halbierten Bananen belegen. Nach Wunsch würzen – ich nehme gerne eine pikante Würzmischung aus der Kräutermühle, Oma nahm Currypulver – und mit Scheibletten oder Butterkäse- oder Goudascheiben belegen.
Kurz übergrillen, bis der Käse goldbraun verlaufen ist.
Wenn wir ihn genießen, ist es immer so, als säße meine Oma wieder mit am Tisch. 

Danke, dass du dir Zeit genommen hast, die Fragen zu beantworten.
Katharina: Ich danke dir, liebe Nadja, für die tollen Fragen, die du dir ausgedacht hast!


Ich hoffe, ihr konntet einen kleinen Blick hinter die Kulissen werfen. Bereits um 13 Uhr geht es in der Facebook-Veranstaltung weiter mit dem nächsten Textschnipsel aus dem Buch.

Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja

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