Donnerstag, 4. Mai 2017

Hollerbrunn - Tina Skupin [Rezension]



Rezension – Hollerbrunn – Tina Skupin (Märchenspinnerei 3)




Titel: Hollerbrunn
Originaltitel: Hollerbrunn
Autor: Tina Skupin
Verlag: Self-Publishing
Genre: Fantasy, Young Adult, Romance, Drama
Format: epub / mobi
Seitenzahl: 240 Seiten
Preis: 2,99€
ASIN: B06XR5TPMR 




„Dieses Alpenkaff ist wirklich das Allerletzte! Wie irgendein halbwegs gebildeter Mensch hier leben kann, ohne wahnsinnig zu werden, werde ich nie verstehen.“ 


Ein verschneites Tal.
Ein altes Geheimnis.
Zwei verfeindete Schwestern.
Pünktlich zum ersten Advent kehrt im Hollertal Jahr für Jahr der Winter ein und verwandelt das Tal in eine märchenhafte Zauberwelt. Doch für Marie ist in diesem Jahr nichts mehr wie zuvor, nachdem ihre Mutter an Krebs starb und Stiefmutter und Stiefschwester ins Haus kamen.
Auf dem Hof der alten Frau Hollerbrunn findet Marie Trost, Freundschaft und ganz überraschend die Liebe. Doch ihre Stiefschwester Pegg folgt ihr an den Hof und droht Maries zartes Glück zu zerstören. Und Pegg ist ihr geringstes Problem: Den Hollerhof umgeben finstere Geheimnisse, und bald muss Marie nicht nur für ihr eigenes Glück kämpfen, sondern auch um die Zukunft des ganzen Tals.
Der dritte Band der Märchenspinner entführt den Leser in die eisig-schöne Welt der Alpen. Tina Skupin kombiniert das Frau Holle-Märchen der Gebrüder Grimm mit traditionellen Alpensagen sowie einem Schuss „Eiskönigin“ zu einer Geschichte um Familie, Abschied und Neubeginn.

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und berichtet aus der Sicht der beiden Schwestern Pegg und Marie, die eigentlich beide Marie heißen und den gleichen Vater haben, aber unterschiedliche Mütter.
Marie ist naiv, heimatverbunden, freundlich, hilfsbereit, schön und fleißig. Sie tut alles, um das Andenken ihrer Mutter, den Adlerhof zu retten und ist die perfekte Gastgeberin, denn sie beherrscht in den jungen Jahren alles, was  man braucht, um den Hof zu betreiben. Als ihr Vater ihre Stiefmutter Desiree herholt mit Pegg ist für sie die Ruhe gestört und sie empfindet die Beiden als Eindringling.
Pegg hingegen ist eher korpulent und hat eine große Klappe, aber tief in ihr drin versteckt sich ein verletzter Kern, der nur akzeptiert und geliebt werden will und bisher schlechte Erfahrungen gemacht hat. Sie ist neugierig, hinterfragt gerne Dinge und ist eher faul und arbeitsscheu, vor allem, wenn sie mit der perfekten Schwester Marie konfrontiert wird.
Beide Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein, ergänzen sich aber perfekt. Sie entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter, wachsen über sich hinaus und lernen sich selbst, aber auch die andere Schwester besser kennen.

Die Geschichte orientiert sich an dem Märchen „Frau Holle“, aber ist doch etwas ganz Anderes, denn es spielen noch weitere Alpensagen und das Märchen „Die Eiskönigin“ hinein in diese Adaption. Es ist eine Geschichte über Veränderungen, Fantasie und Gefühle inmitten des Hollertales. Das Buch konnte mich von Beginn an fesseln und mitreißen, was auch an den beiden Protagonistinnen lag, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Es gibt einige überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen. 

Eine gelungene Märchenadaption, die mich tief berührt und mitgerissen hat aufgrund ihrer eigenen Art und Weise, weshalb es von mir eine Bewertung geben kann



An dieser Stelle möchte ich der Autorin für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares danken. Mir hat das Buch wirklich richtig gut gefallen. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

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