Donnerstag, 31. August 2017

Die Lichtbringer von Enés - Susanne Förster [Rezension]



Rezension – Die Lichtbringer von Enés – Susanne Förster




Titel: Die Lichtbringer von Enés
Originaltitel: Die Lichtbringer von Enés
Autor: Susanne Förster
Verlag: Self-Publishing
Genre: Fantasy, Drama, Romance, Young Adult
Format: epub / mobi
Seitenzahl: 348 Seiten
Preis: 2,99€
ASIN: B015CKY4E0 




Laylas Stiefel machten ein dumpfes Geräusch, als sie mit dem Absatz ihrer Schuhe immer wieder gegen die Marmorsäule hinter sich trat. Ihr Blick war auf einen Jungen gerichtet, der in einigen Schritten Entfernung auf der Steinmauer zum Innenhof saß.

"Und eines Tages wurde es einfach nicht mehr hell ..."
Seit sich Layla erinnern kann, herrscht in ihrer Heimat völlige Dunkelheit. In dieser Welt ohne Sonnenlicht besucht sie die Akademie für Sphärenmagier - jenen Menschen, die aus dem Nichts Licht erschaffen können.
Layla konzentriert sich völlig auf ihr Studium und lässt sich auch von dem gut aussehenden Frauenhelden Aris nicht ablenken. Bis sie ein Gerücht hört, dass ihr verschollener Bruder Zahid noch am Leben sein soll.
Gemeinsam mit Aris begibt sie sich auf eine abenteuerliche Suche in die unbekannte Finsternis. Dort erfährt sie Dinge über sich und ihre Familie, die sie nie für möglich gehalten hätte. Und auch Aris scheint nicht der oberflächliche, privilegierte Lehrersohn zu sein, für den sie ihn gehalten hat...

Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht von Layla.
Layla ist eine junge Frau und eine begabte Sphärenmagierin, die kurz vor ihrem Abschluss steht. Sie ist talentiert, klug und ehrgeizig, aber auch freundlich und hilfsbereit. Laylas ganzes Leben ist von dem Verschwinden ihres großen Bruder Zahid geprägt, worüber alle so viel wissen, wie sie selbst, was sie mehr als wurmt.
Ich konnte mich wirklich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar. Im Laufe der Geschichte gerät sie an ihre Grenzen, wächst über sich hinaus und entwickelt sich weiter.

Die Geschichte spielt in einer fiktiven Welt rund die Stadt Enés. Die Welt ist seit über einem Jahrzehnt von dem Licht abgeschnitten. Die Dunkelheit hat sich über die Sonne geschoben und weder Sternenlicht noch Sonne kommt durch, aber richtig kalt ist es auch nicht. Somit leben die Bewohner in und um die Stadt Enés nicht nach Tag- und Nachtwechsel, sondern nach Gewohnheiten. Das ist sehr interessant und die Autorin hat das Leben damit gut beschrieben, wenn ich auch noch wenig tiefer in die Welt und in die Magie eingestiegen wäre, die es in dieser Welt gibt. Leider erfährt man von Letzterem meist nur aus Erfahrungsberichten von Personen, was einerseits passend, andererseits ein wenig traurig ist, da die Welt interessante Talente und Magieformen hervorbringt. Das Buch konnte mich von Beginn an fesseln und mitreißen. Es bietet überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.

Ein gelungener Roman, der einen in eine Welt voller Magie und Dunkelheit entführt, worüber ich gerne an manchen Stellen noch mehr erfahren hätte. Sonst konnte er mich aber überraschen und überzeugen, daher gibt es von mir verdiente


An dieser Stelle möchte ich der Autorin für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares im Rahmen der Blogtour danken. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich werde bestimmt noch mal was von der Autorin lesen. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen