Dienstag, 15. August 2017

Staub und Blut - Markus Heitz [Rezension]



Rezension – Staub und Blut – Markus Heitz (Wédora 1)




Titel: Wédora – Staub und Blut
Originaltitel: Wédora – Staub und Blut
Autor: Markus Heitz
Verlag: Droemer Knaur
Genre: Dark Fantasy, High Fantasy, Drama, Action
Format: Broschiertes Taschenbuch
Seitenzahl: 608 Seiten
Preis: 16,99€
ISBN: 9783426654033




>>Ich bin hier, um Brennholz für den Winter zu ordern. Acht Klafter. Trocken.<<

Lebensspendend oder todbringend, geheimnisvoll oder verkommen - Juwel der Wüste oder Ende aller Hoffnung? Willkommen in Wédōra, dem Schauplatz von Markus Heitz' neuem Dark-Fantasy-Roman "Wédōra - Staub und Blut.
Im Mittelpunkt einer gigantischen Wüste liegt die schwer befestigte Stadt Wédōra. Sämtliche Handelswege der 15 Länder rings um das Sandmeer kreuzen sich hier, Karawanen, Kaufleute und Reisende finden Wasser und Schutz. In diese Stadt verschlägt es den Halunken Liothan und die Gesetzeshüterin Tomeija.
Doch Wédōra steht kurz vor einem gewaltigen Krieg, denn die Grotte mit der unerschöpflichen Quelle, die die Stadt zum mächtigen Handelszentrum hat aufsteigen lassen, war einst das größte Heiligtum der Wüstenvölker. Nun rufen die geheimnisvollen Stämme der Sandsee zum Sturm auf die mächtige Stadt.
Liothan und Tomeija geraten schnell in ein tödliches Netz aus Lügen und Verschwörungen, besitzen sie doch Fähigkeiten, die für viele Seiten interessant sind.

Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet hauptsächlich aus der Sicht von Liothan und Tomeija.
Tomeija ist eine Scirgerefa, eine Art Sheriff oder Gesetzeshüterin in der Baronie Walfor. Sie ist klug, engagiert, verflucht und wirklich gut in ihrem Job. Ebenso begabt ist sie im Schwertkampf und weiß sich zu wehren.
Liothan ist ein Ehemann, der alles dafür tut, um seiner Familie ein gutes Leben zu ermöglichen. Dazu wird er auch zum Dieb, worin er aber auch gut ist. Er hat ein gutes Herz und verteilt die Sachen, die er nicht braucht, an die, die es brauchen. Somit begeht er Unrecht, um zu helfen.
Beide Charaktere bleiben sie selbst, entwickeln sich aber auch weiter und wachsen über sich hinaus. Ich konnte mich gut in beide Charaktere hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.

Die Geschichte spielt in einer fiktiven Welt, die wir erst nach und nach kennenlernen. Sie ist unglaublich durchdacht, vor allem, was in und um Wédora betrifft. Aber vielleicht ist das auch ein Problem der Geschichte, denn einerseits erfährt man mehr über diese Wüstenstadt, andererseits verliert der Autor sich ein wenig in Details, sodass die Geschichte vielleicht auch ein wenig braucht, um Fahrt aufzunehmen. Der rote Faden scheint am Anfang greifbar, verliert sich aber auch in mehrere Richtungen, auch wenn sie durchaus interessant sind, da sie zu der Geschichte und den Charakteren passen. Vielleicht war aber genau das Problem mit der Geschichte, denn sie war einerseits unglaublich interessant und spannend, aber andererseits verliert sie sich zu sehr. Es gibt aber einige überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autors ist angenehm und flüssig zu lesen.

Eine Geschichte und ein Auftakt in einer interessanten und wirklich durchdachten Welt, die sich zu sehr in Details verliert, aber mich trotzdem gut unterhalten hat, daher gibt es von mir


An dieser Stelle möchte ich dem Verlag und dem Autor für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares im Rahmen der Blogtour danken. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, auch wenn es ein paar Schwächen hat. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

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