Mittwoch, 11. Oktober 2017

Schattenseite - Bettina Ferbus [Rezension]



Rezension – Schattenseite – Bettina Ferbus (Austrian Vampire World 1) 



Titel: Schattenseite
Originaltitel: Schattenseite
Autor: Bettina Ferbus
Verlag: bookshouse
Genre: Urban-Fantasy, Romance, Drama, New Adult
Format: epub
Seitenzahl: 138 Seiten
Preis: 3,49€
ISBNs: ePub: 9789963533527
Kindle: 9789963533534
pdf: 9789963533121




Er ging mit langen Schritten die Straße entlang. Es galt, keine Zeit zu verschwenden.

In einem Österreich, in dem durch Genmanipulation Vampire entstanden sind und das von einem Krieg zwischen Menschen und Vampiren in kleine, eigenständige Gebiete zerrissen wurde, erfüllt der Vampir Alexander den letzten Wunsch seines Bruders: Er nimmt dessen menschliche Geliebte Alina bei sich auf. Zunächst scheint alles gut zu gehen, denn Alina fügt sich in die Gemeinschaft ein und das Leben in Schattseite ist nicht so schlecht wie sein Ruf. Doch dann wird einer der Menschen zur Jagd freigegeben und Alinas Gerechtigkeitssinn erwacht. Sie muss diese Jagd verhindern, denn niemand hat einen solchen Tod verdient. Und Alexander soll nicht zum Mörder werden! So rau er sich auch gibt, Alina fühlt sich immer mehr zu ihm hingezogen und das nicht nur, weil er seinem Bruder so ähnlich ist.

Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht von Alina und Alexander.
Alina ist eine junge Frau, ein Mensch, der einst die Geliebte eines Vampirs namens Gregors, der Alexanders Bruder ist, war. Sie hatten sich geliebt, bereits bevor dieser ein Vampir wurde und diese Liebe war besonders. Doch sie ist hilfsbereit, klug, schön  und hasst es, wenn Menschen Ungerechtigkeit erfahren.
Alexander ist ein Vampir, der nie Vampir werden wollte, aber dank seiner Blutgruppe wurde er zu Einem. Er ist selbstbewusst, abweisend und möchte eigentlich seine Ruhe haben. Er schraubt gerne an Dinge runter und hat einen großen Fluchtinstinkt, da Laufen und Fahren ihn befreit.
Beide Charaktere verbindet der gemeinsame Verlust von Gregor und dessen letzter Wille, dass Alina bei Alexander wohnt. Sie geraten an ihre Grenzen, entwickeln sich weiter und wachsen ein wenig über sich hinaus. Ich konnte mich ganz gut in beide hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.

Die Geschichte spielt in einer nicht so fernen Zukunft, in der durch Genmanipulation und durch die Experimente eines Wissenschaftlers Vampire nun in Österreich leben. Menschen und Vampire sind aber nicht überall gleichberechtigt, auch wenn versucht wird, dass sie friedlich miteinander koexistieren können. Wir lernen mit Schattseite, ein Dorf in den Bergen, eine Möglichkeit der Koexistenz von Menschen und Vampiren kennen. Leider bleiben bis auf wenige Ausnahmen die Charaktere um die beiden Protagonisten blass, was schade ist, denn ich hätte gerne mehr über das Leben in Schattseite erfahren. Ebenso fand ich die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten ein wenig überstürzt. Die Beiden hätten einfach ein wenig mehr Zeit gebraucht. Das Buch konnte mich dennoch irgendwie von der Idee fesseln und mitreißen. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.

Ein gelungener Auftakt, der eine interessante Welt bietet, aber das mehr Seiten gebraucht hätte, um den Charakteren und der Welt gerecht zu werden, daher gibt es von mir


An dieser Stelle möchte ich der Autorin und dem Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares im Rahmen der Blogtour danken. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, da es eine interessante Welt bietet. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

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