Dienstag, 17. November 2015

[Nadja] Mutterland: In der Hitze Afrikas - Alesia Fridman [Rezension]



Rezension – Mutterland: In der Hitze Afrikas – Alesia Fridmann





Titel: Mutterland: In der Hitze Afrikas
Originaltitel: Mutterland: In der Hitze Afrikas
Autor: Alesia Fridmann
Verlag: Self-Publishing
Genre: Drama, Romance, Erotik, Historical
Format: epub / mobi
Seitenzahl: 324 Seiten
Preis: 2,99€
ASIN: B00R9B0616






Erste Sätze
Manchmal merkt man erst, dass man auf der Suche nach etwas war, wenn man es gefunden hat.
Mein Leben war geradlinig und komplikationslos verlaufen.


Klappentext
Eine junge Ärztin begibt sich auf die Suche nach ihren familiären
Wurzeln – und entdeckt sich selbst im Herzen Afrikas.
Tara hat einen erfüllenden Job und ist ein bisschen in ihren Kollegen Michael verliebt. Spontan entschließt sie sich, mit Michael und zwei Freunden eine Reise nach Namibia zu unternehmen, von woher möglicherweise auch Taras Familie stammt. Das geheimnisvolle Paradies im Süden Afrikas ist eine Landschaft krasser Gegensätze. Auch Tara bekommt bald zu spüren, dass hier neben der atemberaubenden Kulisse auch alte Vorurteile sehr lebendig sind und dass raue Schönheit schnell in tödliche Gefahr umschlagen kann. Die vier Reisenden folgen den Spuren eines sagenumwobenen Diamanten, der sie quer durch das Land und tief in die Vergangenheit zu dramatischen Ereignissen in Taras Familiengeschichte führt.
In der Gruppe kommt es zu Spannungen, als sich alle vier in einer cocktailgeschwängerten Nacht näherkommen und beschließen, ihr gemeinsames Abenteuer in der Hitze Afrikas zu wiederholen. Ist die Gruppe den zunehmenden Spannungen gewachsen oder wird die Freundschaft auseinanderbrechen? Wird Tara das Geheimnis ihrer Familie finden?


Meine Meinung
Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus verschiedenen Perspektiven, allen voran Tara.
Tara ist eine junge Frau, die sich durch die Tatsache, dass sie zu einem Viertel Afroamerikanerin ist, nirgendwo zu Hause fühlt, auch wenn sie in Deutschland geboren ist. Eine alte Familiengeschichte und das Angebot ihrer Mitstudenten führt sie Namibia, wo die selbstbewusste, junge Frau an den Grenzen ihrer Selbst geht, neue Erfahrungen sammelt und sie zum Nachdenken anregt. Im Laufe des Buches und des Urlaubs entwickelt sie sich weiter. Ich konnte mich ganz gut in sie hineinversetzen und fand ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehbar.

An sich ist die Geschichte eine Reise durch Namibia, durch die Geschichte, der Politik und einem selbst. Es ist verändernde Reise, die mit vielen Bildern gespickt ist und unglaublich viel Recherche erfordert hat. Man merkt, wie intensiv sich die Autorin mit dem Land, den Legenden und seiner Geschichte auseinandergesetzt hat, allerdings ist die Geschichte dadurch an manchen Stellen etwas ruhig. Das passt zwar zu Namibia und irgendwie auch zum Buch, allerdings hatte sie dadurch manchmal Längen und konnte mich nicht so fesseln. Die Geschichte ist sonst dramatisch und emotional. Es gibt auch überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen.



Bewertung

Trotz der intensiven Reise und Recherche, einer eindrucksvollen Erfahrung, hat die Geschichte ihre Längen und die Protagonistin konnte mich leider nicht so überzeugen wie erhofft, daher gibt es von mir


An dieser Stelle möchte ich der Autorin für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares im Rahmen der Blogtour danken. Mir hat das Buch gut gefallen, vor allem wegen seiner Kulisse. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

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