Dienstag, 15. Dezember 2015

[Nadja] Splitterlicht - Megan Miranda [Rezension]



Rezension – Splitterlicht – Megan Miranda (Fracture 1)





Titel: Splitterlicht
Originaltitel: Fracture
Autor: Megan Miranda
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Genre: Young Adult, Fantasy
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 320 Seiten
Preis: 9,99€
ISBN: 9783473584819






Erste Sätze
Als ich das erste Mal starb, habe ich keinen Gott gesehen. Kein Licht am Ende des Tunnels.


Klappentext
Elf Minuten ist Delaney unter dem Eis, bevor ihr bester Freund Decker sie aus dem eiskalten See herausziehen kann - und nach allem, was die Ärzte sagen, sollte sie eigentlich tot sein. Aber nach einer Woche im Koma erwacht Delaney - ohne bleibende Schäden. Und trotzdem ist nichts, wie es vorher war. Nach und nach zeigen sich Risse in Delaneys Alltag und ihrer Wahrnehmung. Unausgesprochene Gefühle zwischen ihr und Decker belasten Delaney zusätzlich, und sie fühlt sich plötzlich zu dem mysteriösen Troy Varga hingezogen, der nach einer Nahtoderfahrung dieselbe schreckliche Fähigkeit wie sie zu besitzen scheint: Beide spüren den bevorstehenden Tod anderer Menschen.


Meine Meinung
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und berichtet aus der Sicht von Delaney Maxwell. Delaney ist ein junges Mädchen, das zwar recht hübsch ist, aber nie in die Aufmerksamkeit von Jungen geraten ist. Bis auf einer Party sie mit einem ihrer besten Freunde, der ein Weiberheld ist, geknutscht hat, der eigentlich der falsche beste Freund war. Sie ist nämlich eigentlich in Decker, ihrem Nachbar und anderen besten Freund verliebt. Als dann ein Unfall passiert und sie für elf Minuten unter dem Eis ist und auch kurz gestorben ist, erwacht sie nach einigen Tagen aus dem Koma und anscheinend ist alles in Ordnung mit ihr, obwohl es auch medizinischem Standpunkt eigentlich nicht sein sollte. Nun ist sie im Zentrum der Aufmerksamkeit und merkt, dass sich etwas verändert hat. Im Laufe der Geschichte stößt sie an ihre Grenzen und entwickelt sich weiter. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehbar.

An sich spielt die Geschichte in der realen Welt mit einem Hauch von Fantasy. Das Thema Koma und Umgang mit Sterbenden spielt eine wichtige Rolle. Dabei stoßen unterschiedliche Meinungen aufeinander und das gibt dem Buch eine sehr nachdenkliche Note. Das hat mir wirklich gut gefallen. Das Buch konnte mich leider nicht von Beginn an fesseln und an manchen Stellen hat es sich ein wenig gezogen, trotz der geringen Seitenzahl, aber vielleicht lag es auch daran, dass der Klappentext zu viel verraten hat. Es gibt aber mehr oder weniger überraschende Wendungen und Entwicklungen. An sich ist die Geschichte emotional und dramatisch. Der Schreibstil der Autorin war angenehm und flüssig zu lesen.


Bewertung
Ein gelungener Auftakt mit einer interessanten, gut ausgearbeiteten Idee, die mich leider nicht so mitreißen konnte wie erhofft, daher gibt es von mir


An dieser Stelle möchte ich dem Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares danken. Mir hat das Buch gut gefallen. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

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