Mittwoch, 13. Januar 2016

[Nadja] Protagonisteninterview - Blogtour "All die verdammt perfekten Tage"



Protagonisteninterview – Blogtour „All die verdammt perfekten Tage“

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch zum dritten Tag der Blogtour „All die verdammt perfekten Tage“ von Jennifer Niven begrüßen. Gestartet ist die Tour bei Jacqueline, die euch das Buch und die Charaktere vorgestellt hat, bevor es gestern bei Yasmin rund um das Thema Jugend-Depression ging. Heute präsentiere ich euch ein Interview mit den beiden Protagonisten Violet und Theodor.

Hallo ihr Beiden. Schön, dass ihr Zeit für das Interview gefunden habt. Ihr habt euch unter außergewöhnlichen Umständen kennengelernt, erzählt doch ein wenig davon.
Violet: Außergewöhnlich ist das richtige Wort. Wir beide waren auf dem Glockenturm unserer Schule…
Theodor: …als wir den Anderen sehen. Wir hatten beide wohl gedacht alleine auf dem Glockenturm zu sein. Ich habe Violet am Ende vom Turm hinuntergeholfen, ohne dass wir sprangen.
Violet: Aber die meisten dachten wohl, dass ich dir geholfen habe.
Theodor: Ja, ich bin ja der Freak der Schule und du beliebt. Wie kann es wohl sein, dass du dich umbringst und ich dir helfe? Andersherum passt es ja einfach besser.
Violet: Auch wenn mir meine Beliebtheit immer noch ein Rätsel ist, immerhin bin ich schon lange nicht mehr bei den Cheerleadern und habe mit den anderen beliebten Schülern, außer vielleicht Ryan nicht mehr viel zu tun.

Außergewöhnlich. Wie habt ihr euch nach dem Vorfall besser kennengelernt?
Violet: In Landesgeschichte, den einzigen Kurs in der High-School, den wir gemeinsam haben, sollten in einer Gruppenarbeit gemeinsam besondere Orte in Indiana besuchen und dann dazu gemeinsam eine Abschlussarbeit schreiben oder eine Art Dokumentation. Ich war noch nicht bereit dafür, wieder am Leben und an der Schule teilzunehmen, aber unser Lehrer hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Theodor: Und ich, denn ich wollte unbedingt dich besser kennenlernen, nachdem ich dich oben auf dem Glockenturm das erste Mal richtig wahrgenommen habe. Daher sorgte ich dafür, dass wir gemeinsam diese Arbeit erledigten.

Und dann begann eure gemeinsam Reise durch Indiana?
Violet: Irgendwie schon, auch wenn ich am Anfang sauer auf Theodor war. Ich wollte das Projekt nicht machen. Ich wollte so weiter machen wie vorher, wie die letzten neun Monate davor.

Die letzten neun Monate? Was ist vor neun Monaten passiert?
Violet: Meine Schwester ist gestorben, meine ältere Schwester, mit der ich alles geteilt habe und die ein wichtiger Bestandteil meines Lebens war. Ohne sie weiterzumachen, schien mir unvorstellbar. Ich wollte sie mit aller Macht zurückbringen und hoffe immer noch, dass sie irgendwann wieder auftaucht.
Theodor: Auch wenn es die ganze Schule bereits wusste, wurde ich mir das erst wieder richtig bewusst, nachdem ich mit Violet das Projekt begonnen habe. Wir waren zwar an derselben Schule, aber vorher nicht wirklich miteinander geredet.
Violet: Dabei sind wir uns gar nicht so unähnlich. Wir haben beide unsere Probleme.
Theodor: Wenn du damit auf meine Familie anspielst und meinen Vater, der uns verlassen hat und der für mich wie gestorben ist, obwohl wir uns regelmäßig sehen…

Deshalb seid ihr also beide regelmäßig bei euren Schulpsychologen. Ich hoffe, eure Reise durch Indiana geht weiter und ihr könnt weitere besondere Orte entdecken. Danke, dass ihr euch kurz Zeit genommen habt. Auf Wiedersehen.


Ich hoffe, euch hat mein Interview gefallen und ihr konntet die Theodor und Violet ein wenig kennenlernen. Es gibt bei der Tour auch etwas zu gewinnen und zwar folgendes:


Ihr könnt jeden Tag ein Los sammeln, indem ihr die individuelle Tagesfrage beantwortet. Meine Frage für heute lautet: Habt ihr auch mal jemand erst durch ein Schulprojekt richtig kennenlernt?

Teilnahmebedingungen:
Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
Das Gewinnspiel endet am 17.01.2016 um 23:59 Uhr. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich im Gewinnfall bereit, öffentlich namentlich am Ende der Blogtour genannt zu werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Barauszahlung des Gewinnes möglich.
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung mit Facebook und wird nicht von Facebook organisiert.


Morgen geht die Blogtour weiter bei Sabrina vom Blog Fräulein Pusteblume, die euch etwas zu Selbstmord und seine Beweggründe erzählt. Den gesamten Blogtourfahrplan gibt es hier noch einmal im Überblick für euch:


Montag, 11. Januar 2016
Buch- und Charaktervorstellung
bei Jacqueline von Lines Bücherwelt

Dienstag, 12. Januar 2016
Jugend-Depression
bei Yasmin von Die Rabenmutti

Mittwoch, 13. Januar 2016
Protagonisteninterview
heute hier bei mir

Donnerstag, 14. Januar 2016
Selbstmord und seine Beweggründe
bei Sabrina von Fräulein Pusteblume

Freitag, 15. Januar 2016
Bipolare Störungen
bei Ina von Ina's Little Bakery

Samstag, 16. Januar 2016
Anlaufstellen von Betroffenen in Deutschland
bei Sonja von Buchreisender

Sonntag, 17. Januar 2016
Die Autorin Jennifer Niven
bei Caro von Bücherwanderin

Montag, 18. Januar 2016
Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs


Ich hoffe, ihr seid morgen wieder mit dabei. Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja

Kommentare:

  1. Guten Morgen, Nadja!

    Nein, habe ich nicht.

    Liebe Grüße

    Andrea
    alwaysbewildatheart[at]gmail.com

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  2. Guten Morgen,
    nun ja, meine Schulzeit liegt nun wirklich ewig her, aber zumindest kann ich mich an Gruppenarbeiten erinnern, bei denen wir vom Lehrer wild durcheinander "zusammengefügt" wurden, es war auf keinen Fall der Wunschkandidat vorbei. Aber dadurch lernte man wirklich den anderen über den Schulalltag hinaus kennen, denn ohne die Schulprojekte hätte man in der Freizeit nichts zusammen unternommen.
    Liebe Grüße Bettina
    bettinahertz66@googlemail.com

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  3. Guten Morgen,

    ich komme aus einem keinen Dorf mir erobert kleinen Schule. Wir haben nie viele Projektarbeiten gemacht, aber wenn doch dann kannte ich die Leite aus meiner Klasse schon sehr gut. Wir hatten nie verschiedene Kurse sondern haben den Unterricht zusammen als Klasse erlebt. Und in der Berufsschule habe ich niemanden durch ein Projekt nähert kennengelernt.

    Liebe grüße
    Isabelle
    isabelle.wendler[at]gmx.net

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  4. Hallöchen Nadja,

    ja, das kam in meiner Schulzeit desöfteren vor. Manchmal wurde man seinem Projektpartner/in zugewiesen und der/die entpuppte sich dann doch nicht als so "blöd" wie ich dachte ;).

    Lg Chrissi

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  5. Hi Nadja
    Nein ich habe noch niemanden durch ein Schulprojekt kennen gelernt. Wir hatten aber auch keines.
    Liebe Grüße

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  6. Hey,

    klar das kam schon mal vor. Die meisten kannte ich vorher aber eh schon und bei den anderen wusste ich danach meist, warum ich ihnen bisher eher aus dem Weg gegangen bin :-)

    Liebe Grüße, Samuel

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  7. Nein. Bei uns haben die Lehrer schnell kapiert, dass die Schüler sich die Partner am besten selber aussuchen und wen hat man sich dann ausgesucht? Die besten freunde eben :)

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  8. Hallo,

    nein das ist mir nicht passiert.

    LG
    SaBine

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  9. Liebe Nadja,
    leider bleibt meine Antwort heute kurz, denn ich komme aus einem kleinen Dorf und meine Schulzeit ist schon lange her. Da gab es noch keine Projektarbeiten und ich kannte eigentlich alle meine Mitschüler ganz gut.
    Liebe Grüße
    Martina
    stamplover@gmx.at

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  10. Hallo und vielen Dank für einen weiteren schönen Blogtour-Beitrag! Durch ein Schulprojekt habe ich nie jemanden näher kennengelernt, weil wir eine recht kleine Klasse waren und ich alle Mitschüler sehr gut kannte. Ich fand, dass man eher auf Klassen- oder Studienfahrten die anderen Mitschüler besser kennenlernen konnte.

    Liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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  11. Hallo ,

    Tolles und interessantes Protagonisteninterview .
    Vielen Dank .
    Nein, habe ich nicht .

    Liebe Grüße Margareta
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  12. Hallo!
    Das Interview ist toll!Macht das ganze noch interessanter!
    Zur Frage:Ja,das ist mir schon passiert.Ich bin auch eher diejenige gewesen,die es auch angeboten hat etwas mit denen zu machen,die nicht so integriert sind.Mir war dass wichtig.Leider gab es auch für mich dann schlechte Kommentare,weil ich mich mit den Außenseitern getroffen habe.Nach Ende der Schulzeit hatte ich dann aber eine gute Zeit mit einem Mitschüler mit dem ich in der Schule nur wenig zu tun hatte.
    LG Marina Mennewisch
    freye1178(@)gmail.com

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  13. Hallo Nadja,
    bei uns gab es früher nicht viele Schulprojekte. Daher haben wir uns eher im Klassenverband kennen gelernt.
    Viele Grüße,
    Mel-aniek
    traumbluete[at]gmx[punkt]net

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  14. Huhu! :)

    In meiner Schulzeit kannte ich eigentlich alle meine Klassenkameraden sehr gut. Ich komme aus einem kleinen Dorf, da sind wir natürlich alle miteinander aufgewachsen und jemanden nicht gut zu kennen ist quasi unmöglich. ;) Jetzt in der Uni-Zeit hatte ich einen solchen Fall allerdings schon. Schließlich bin ich nun von viel mehr Leuten umgeben. ;) Und bei einer Projektarbeit gleich zu Beginn des Semesters kann man vielleicht auch gleich den Grundstein einer neuen Freundschaft legen. :)

    Liebste Grüße
    Nina ♥♥♥

    bookblossom@yahoo.com

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  15. Hi,
    es gibt viele Menschen, die man einfach nicht richtig kennt und in der Schule war das bei uns beim Maturaprojekt, dass man sich mit Menschen zusammengeschlossen hat und mehr Zeit als sonst mit denen verbracht hat, wo man davor nur oberflächliche Gespräche geführt hat. Also ja, wir hatten solche Situationen in der Schule! Zwar nicht viele, aber doch!

    Lg
    Gaby

    http://escape-into-dreams.blogspot.co.at

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  16. Hallo liebe Nadja,
    ich kann die Frage nur mit Nein beantworten.
    Liebe Grüße
    Charleen

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  17. Hallo Nadja,
    die Frage muss ich leider mit -nein- beantworten.
    Dein interview zur Blogtour finde ich gelungen, es macht mich noch neugieriger auf das Buch.
    Liebe Grüße Jenni

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  18. Huhu!
    Sozusagen, ja :D Wir hatten letztens unsere erste gemeinsame Seminarwoche mit 27 Leuten aus den unterschiedlichsten Regionen. Da haben wir uns dann auch erst kennengelernt und im Prinzip auch etwas im Projekt erarbeiten :) Also kann ich die Frage eigentlich bejahen :D
    Am Anfang war es auch total komisch. Man kannte sich nicht, hatte wenig gemeinsam zu reden, aber nach und nach haben wir uns alle besser kennengelernt und sind zu einer Gruppe zusammengewachsen :)
    Lg,
    Rabea

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  19. Hallo Nadja,

    Danke für das tolle Interview. Da will man doch gleich wissen was die beiden gemeinsam alles in Indiana erleben.

    Zu deiner Frage. Nein, ich habe damit niemanden besser kennengelernt. Die meisten aus der Klasse kannte ich ganz gut und wenn wir mit anderen Schülern zusammen waren, hat man sich ja doch jemanden für ein Projekt ausgesucht den man kannte ;-).

    Liebe Grüße,
    Vanessa

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  20. Hallo,
    nein, ich habe durch einen Schulprojekt niemanden so richtig kennen gelernt, obwohl das sicherlich eine schöne Gelegenheit ist, wenn man so intensiv zusammen arbeiten soll. Schade eigentlich.

    Liebe Grüße, Jutta

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  21. Huhu Nadja,

    das ist eine wirklich gute Frage. Meine Schulzeit liegt schon etwas zurück und dementsprechend kann ich mich nicht mehr so wirklich an alles erinnern. Zwar gab es das ein oder andere Projekt, aber so richtig jemanden kennen gelernt, den man vorher nicht kannte habe ich leider nicht. Ich stelle mir das sehr schön vor jemanden bei einem gemeinsamen Projekt so richtig kennen zu lernen.

    Liebe Grüße
    Jenny
    jenny.eberle[at]web.de

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  22. Hallo,

    wir mussten in der Schule nur ein einziges großes Projekt außerhalb der Schulzeiten gestalten. Es hat sich damals um einen Videodreh über ein Gedicht gedreht. Da wir da aber 1/3 der Klasse waren, gab es keine Gelegenheit andere besser kennenzulernen.

    Viele Grüße
    Yasmin

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  23. Hey,
    ne, ich hab auch nicht wirlich Schulprojekte gemacht :D Auch wenn ich Abi habe, war ich nicht auf dem Gymnasium und immer auf Schulen, wo man eine feste Klasse hat. Auch später als wir ja schon um die 18 waren und die Klassen oft nur für 1 Schuljahr bestanden haben, habe ich zwar nicht alle Mitschüler genau kennengelernt, aber nie jemanden durch Projekte oder so näher kennengelernt. Verwirrender Satzbau :D
    lg. Tine =)

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