Freitag, 29. September 2017

Wie weit würdest du für deine Liebsten gehen? - Blogtour "Singende Eidechsen"



Wie weit würdest du für deine Liebsten gehen? – Blogtour „Singende Eidechsen“


Hallo ihr Lieben, 

heute möchte ich euch zum dritten Tag der Blogtour zum Buch „Singende Eidechsen“ von Evadeen Brickwood begrüßen. Gestartet ist die Tour bei Charleen, die euch das Buch und die Protagonisten näher vorgestellt hat, bevor es bei Jasmin nach Botswana ging. Heute beschäftige ich mich mit der Frage: Wie weit würdest du für deine Liebsten gehen?


Als Bridget’s Zwillingsschwester Claire in Botswana verschwindet und nicht wieder auftaucht, ist es für Bridget eigentlich keine schwierige Entscheidung, sich auf die Suche nach ihrer Schwester zu begeben, denn sie sind Schwestern, die zwar sehr unterschiedlich sind, sich aber brauchen. Vor allem braucht aber Bridget Claire, da sie ihrem eintönigen Leben Spannung und Farbe bringt.
Daher reift in ihr mehr und mehr der Entschluss nach Botswana zu reisen und sich auf die Suche nach ihrer Schwester zu begeben, nachdem sich die Wogen einigermaßen geglättet haben und nicht mehr jede Zeitung über die verschwundene Engländerin berichtet.

„Es tut mir so leid Mom. Ich will euch wirklich nicht wehtun, aber Claire ist da draußen ganz allein und ich muss sie finden. Das geht nicht von hier aus. Ich möchte ja hierbleiben, aber gleichzeitig will ich auch Claire wiederfinden. Ich kann nicht länger abwarten. Ich muss jetzt einfach was tun!“
(Quelle: Singende Eidechsen, Evadeen Brickwood, Self-Publishing)


Ihre Idee nach Botswana zu reisen, finden selbst ihre Freunde und Familie entweder gefährlich oder abwegig. Dabei ahnen nur ihre Eltern wie wichtig Bridget diese Reise ist, auch wenn sie Angst haben, ihre andere Tochter zu verlieren. Afrika sei gefährlich und der Bürgerkrieg in Südafrika immer noch aktuell. Vielleicht ist sie aber auch nur den Behörden im Weg. Doch trotz allen Widerstands holt sich Bridget alle Impfungen, die Aufenthaltserlaubnis und reist nach Botswana, um ihre Schwester zu retten. Sie muss sich mit einer ganz anderen Kultur, einer anderen Sprache als weiße Frau in einem fremden Land zurechtfinden. Das ist natürlich nicht gerade einfach, aber dennoch will Bridget nicht aufgeben, ohne wirklich zu wissen, was sie erwartet und wie erfolgreich sie sein wird.

Bridget lässt also ihr bisheriges Leben hinter sich, um in Afrika ihre Schwester zu finden. Sie gibt alles auf und startet ins Ungewisse. Doch würde jeder soweit für seine Liebsten gehen?
Das ist natürlich keine einfache Entscheidung. Es gibt hier kein klares Ja oder Nein. Die Menschen, die man liebt und die einem nahestehen, sind ein wichtiger Bestandteil des eigenen Lebens. Sie machen das Leben besser und erträglicher, manchmal auch schwieriger. Aber dennoch könnte man sich meist ein Leben ohne diese Menschen nicht vorstellen. Viele Eltern würden für ihre Kinder alles tun, um ihnen die bestmögliche Zukunft zu geben, die es gibt. Ebenso gibt es unter Partner, Freunden und auch Geschwistern solche Bindungen, wo man weiß, dass man sich auf diese Menschen verlassen kann und ein Leben ohne diese nur trauriger und trüber wäre. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass in jedem Menschen diese Kraft steckt, um das Unmögliche möglich zu machen, und alles für seine Liebsten zu tun.


Ich hoffe, ich konnte euch ein klein wenig darüber erzählen, wie weit man für seine Liebsten gehen würde. Es gibt während der Blogtour auch etwas zu gewinnen und zwar folgendes:

1. Preis: 1 Print + 1 Tasse zum Buch
2. Preis: 1 eBook + 1 Tasse zum Buch
3. Preis: 1 Tasse zum Buch

Es kann jeden Tag ein Los gesammelt werden, indem die individuelle Tagesfrage beantwortet wird. Meine für heute lautet: Wie weit würdet ihr für eure Liebsten gehen? Könnt ihr Bridgets Entscheidung nachvollziehen?

Es gelten folgende Teilnahmebedingungen.


Morgen geht die Blogtour weiter bei Jeanette vom Blog Eine Bücherwelt, die sich mit dem Thema Kulturschock auseinandergesetzt hat. Den gesamten Fahrplan der Tour gibt es noch einmal hier in der Übersicht:

Mittwoch, 27. September 2017
Buch- und Protagonistenvorstellung
bei Charleen von Charleen's Traumbibliothek

Donnerstag, 28. September 2017
Botswana
bei Jasmin von Bücherleser

Freitag, 29. September 2017
Wie weit würdest du für deine Liebsten gehen?
heute hier bei mir

Samstag, 30. September 2017
Kulturschock – Eine Suche der besonderen Art
bei Jeanette von Eine Bücherwelt

Sonntag, 01. Oktober 2017
Autoreninterview
bei Sandy von Sandys Welt


Ich hoffe, euch hat mein Beitrag gefallen und ihr seid morgen wieder mit dabei. Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja


Kommentare:

Jennifer Siebentaler hat gesagt…

Es kommt auf die Situation drauf an und ohne solch etwas schon mal erlebt zu haben ist es schwierig da auch ne klare Antwort geben zu können! Denn meistens schöpft man bei sowas doch mehr kraft und man geht meist über seine eigene Kraft hinaus.
Und nachvollziehen kann ich es auf jeden Fall.
VLG Jenny

karin hat gesagt…

Hallo und guten Tag,

nun man muss sich klar sein, dass wird "kein Zuckerschlecken und es herrschen da andere Sitten/Weltbilder oder Vorstellungen als bei uns.

Wenn man das verinnerlicht hat, hat man glaube ich schon die erste Hürde für ein gutes Gelingen ermeistert.

Außerdem welch Alternative gibt es... zu Hause sitzen, sich die Augen aus Weinen, die Ungewissheit über den geliebten Menschen Tag für Tag ertragen. Angst/Kummer macht auch irgendwann krank oder?

Deshalb lieber aktiv werden und für eine kurze oder längere Zeit seine, gewohnte Umgebung verlassen....dieser Aufbruch bringt auf alle Fälle neuen Schwung/Kraft in so eine schwierige Lebenslage...

LG..Karin...

Tiffi2000 hat gesagt…

Hallo,

ich kann das schon nachvollziehen, ich würde für meine Familie auch sehr viel auf mich nehmen...

LG

Birgit hat gesagt…

Hallo Nadja,

ich kann zwar die Entscheidung nachvollziehen, hätte selbst aber wahrscheinlich nicht den Mut dazu.

Liebe Grüße,
Birgit

Sarina Ziemann hat gesagt…

Ich kann es auf jedenfall nachvollziehen.
Wenn man über die Frage nachdenkt, ist der allererste Gedanke "Na klar! Was für eine Frage!" Aber wenn man wirklich in die Situation kommt, kanns natürlich anders aussehen.. Es muss die Hölle sein, nicht zu wissen wo die Person, die du so sehr liebst, ist.. wie es ihr wohl geht.. sich daraus die Kraft zu nehmen und aktiv werden, die Person zu suchen.. da braucht man wirklich jede Menge Mut. Ich hoffe sehr, dass ich sowas nie erleben muss.. aber wenn, dann hoffe ich, dass ich die Kraft und den Mut aufbringen kann diese Person zu suchen.

Viele liebe Grüße

Sarina

Claudia hat gesagt…

Hallöchen,

also nachvollziehen kann ich die Entscheidung von Bridget schon. Zu Hauser herumsitzen und einfach nur zu hoffen ist sicherlich um einiges schwieriger als selbst etwas zu unternehmen, auch wenn die Aussichten auf Erfolg sehr gering sind.

Ich würde für meine Liebsten sehr weit gehen vllt. auch so weit wie Bridget, aber ich weiß es nicht. Das kann man nur mit Bestimmheit sagen, wenn man in dieser Situation ist und ich bete zu Gott, dass das niemals der Fall sein wird.

Ein schöner Beitrag

Liebe Grüße
Claudia