Samstag, 25. November 2017

Das Königreich der Basilisker - Maria Anders [Rezension]



Rezension – Das Königreich der Basilisker – Maria Anders (Fry Fern 1)




Titel: Fry Fern: Das Königreich der Basilisker
Originaltitel: Fry Fern: Das Königreich der Basilisker
Autor: Maria Anders
Verlag: Self-Publishing
Genre: Children, Adventure, Fantasy, Science Fiction
Format: epub / mobi
Seitenzahl: 256 Seiten
Preis: 0,00€
ASIN: B0762XLG6S




Es war ein trüber Mittwochmorgen im September und die Sommerferien waren gerade vorbei. Fry, der zwölfjährige Adoptivsohn des reichen Bankers Augustus Fern, trat wie ein Weltmeister in die Pedale seines Rennrads.

Als Fry, der zwölfjährige Adoptivsohn des reichen Bankers Augustus Fern im Naturkundemuseum Plottenberg zwei mysteriöse, aber sehr lebendige Echsen entdeckt, ist er sich sicher: Diese Tiere sind nicht von dieser Welt. Die sich plötzlich überschlagenden Ereignisse sprechen dafür: Das Wetter spielt verrückt und ein sprechender Falke namens Mr. Finley überbringt ihm eine aufregende Botschaft. Fry will unbedingt herausfinden, ob er wirklich der Sohn des verschollenen Zauberers Meister Facundo ist und folgt dem Falken durch ein geheimes Portal…

Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht verschiedener Personen, allen voran Fry Fern.
Fry ist ein zwölfjähriger rothaariger Junge mit Sommersprossen. Er ist ein Außenseiter in seiner Klasse und eher ein Einzelgänger, weshalb er auch häufig Opfer von Mobbing wird. Viele denken er ist nur auf dem Gymnasium, weil der reiche Banker Augustus Fern ihn adoptiert hat. Dabei ist er neugierig und schnell zu begeistern, doch ist er auch ein Kind, das sich übermäßig in Gefahr stürzt, ohne sich dieser wirklich bewusst zu sein.
Fry gerät während der Geschichte an ihre Grenzen, entwickelt sich ein wenig weiter und wächst über sich hinaus. Ich hatte ein wenig Schwierigkeiten mich in ihn hineinversetzen, was vielleicht an dem Altersunterschied liegt. Trotzdem waren seine Gedanken und Handlungen irgendwie nachvollziehbar.

Es ist eine Geschichte voller Magie, die sowohl auf der Erde als auch in der magischen Welt Lyrios spielt. Lyrios ist so anders als unsere Erde und dort werden Kinder ausgebildet, die magische Kräfte besitzen. Die Zeit dauert in Lyrios länger als auch auf der Erde, weshalb auf Lyrios Tage vergehen können, während auf der Erde nur Stunden vergehen. Das Konzept war gut, nur die Ausführung nicht unbedingt gelungen, denn für mich war es nicht ersichtlich nach welchem Zeitkonzept nun gelebt wird. So kann ja auf der Erde und auf Lyrios nicht der gleiche Tag im Jahr sein, hatte aber das Gefühl, dass es dennoch manchmal der Fall schien. Auf der Erde gibt es aber auch nicht nur eine Zeitzone, so hat allein Europa ja viele unterschiedliche Uhrzeiten, weshalb es nie eine Uhr für Europa geben kann. Auch der Umgang der Erwachsenen mit den Kindern war für mich an manchen Stellen unverantwortlich, da sie diese doch willentlich Gefahren ausgesetzt hatten und sie einfach so in andere Welten mitgenommen haben. Das erschien mir an manchen Stellen recht willkürlich. Ansonsten konnte mich das Buch fesseln und mitreißen. Es bietet überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.

Ein gelungener Auftakt, der mir an manchen Stellen etwas willkürlich vorkam, daher gibt es von mir


An dieser Stelle möchte ich der Autorin für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares im Rahmen der Blogtour danken. Mir hat das Buch gut gefallen, aber vielleicht bin ich auch aus dem Buch herausgewachsen. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie fandet ihr es? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meien Rezension gefallen?

Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja

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