Montag, 20. November 2017

Traumblut: Spiele der Sirasons - Lexy v. Golden [Rezension]



Rezension – Traumblut: Spiele der Sirasons – Lexy v. Golden




Titel: Traumblut: Spiele der Sirasons
Originaltitel: Traumblut: Spiele der Sirasons
Autor: Lexy v. Golden
Verlag: Self-Publishing
Genre: Dystopie, Fantasy, Romance, Drama, Action
Format: epub / mobi
Seitenzahl: 386 Seiten
Preis: 2,99€
ASIN: B00NGOLRTA




Ein eisiger Wind blies durch das Fenster, als Leya aufsah und Mélusine den Salon betrat. Mit ihren großen lavendelfarbenen Augen blickte sie Leya lange entgegen, die auf dem Gesicht ihrer Freundin die Vorfreude sah.

Eine Stadt.
Zwei Wesen: Traumdiebe und Illusionisten, die sie für sich beanspruchen wollen.
Wieder finden die Sirasons – Die Spiele um die Herrschaft – statt.
Die vierundzwanzigjährige Leya wird von den Menschen gewählt, um als Traumdiebin an den Spielen teilzunehmen.
Doch auch die Söhne des Herrschers – Yeal und Dijon – werden antreten, um die Herrschaft der Illusionisten zu verteidigen.
Allerdings verlaufen die Spiele anders, als Leya erwartet.
Die Etappen der Spiele sind schwieriger, der Dämon in ihr wird viele Hindernisse überwinden müssen und sie steht immer einen Schritt davor, aufzugeben …
Wird sie es schaffen, die Spiele zu gewinnen, damit die Traumdiebe die grausame Herrschaft des Lord Parsen ablösen können?
Und was ist mit Yeal Parsen, der seine eigenen Absichten hegt und Leya mit seinen Illusionen manipuliert?
Bleibt er weiterhin ihr ärgster Feind oder ist er bereit, sie die Spiele gewinnen zu lassen?
TRAUMBLUT: eine verträumte, gefährliche & romantische Dystopie...

Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet hauptsächlich aus der Sicht von Leya.
Leya ist eine junge Traumdiebin mit viel Potenzial und Macht. Sie verfügt über die Fähigkeit Simulationen herzustellen und ist außerordentlich klug, wendig und geschickt. Leya hat ihr ganzes Leben für die Spiele der Sirasons trainiert und einige Menschen sehen in ihr die große Hoffnung auf ein besseres Leben.
Im Laufe der Geschichte gerät sie an ihre Grenzen, entwickelt sich weiter und wächst über sich hinaus. Ich konnte mich ganz gut in sie und die anderen Charaktere hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.

Die Geschichte spielt in einer fiktiven, dystopischen Welt, in der die Herrschaft eines Landes der Gruppe unterliegt, wo ein Teilnehmer die Spiele der Sirasons gewinnt. Bisher haben immer die Illusionisten gewonnen und die Traumdiebe gezwungen, ein Leben am Rande der Existenz zu führen, denn sie dürfen sich nur von den schwächeren Nichtträumern ernähren, während den Illusionisten die Träumer und deren gute Träume vorbehalten sind. Somit haben die Illusionisten die Traumdiebe bewusst klein gehalten. Auch wenn die Idee der Spiele um eine Herrschaft nicht unbedingt neu in einem dystopischen Szenario ist, waren die Fähigkeiten und die verschiedenen Rassen durchaus interessant. Das Problem, welches ich mit der Geschichte hatte, war neben den vielen verschiedenen Nebencharakteren, die recht blass geblieben sind, die Welt, über die man leider viel zu wenig entfällt. Die Geschichte war rund  und in sich abgeschlossen, die Spiele anders und sehr interessant umgesetzt. Das Buch konnte mich fesseln und mitreißen. Es gab überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen. 

Eine gelungene Geschichte mit neuen und bekannten Ideen, die mich gut unterhalten haben. Allerdings gab es auch ein paar Schwächen, daher gibt es von mir


Auch diese Geschichte hat schon viel zu lange auf meinem SuB geschlummert und ich bin froh, sie endlich gelesen zu haben. Das Buch hat mir gut gefallen und ich werde bestimmt wieder was von der Autorin lesen. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen?

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

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