Montag, 12. März 2018

Dreiecksbeziehungen / Liebesgeschichten mit mehreren Love Interests / Liebesgeschichten in Büchern - 1. Diskussionsthema Read'n'Talk 18



Dreiecksbeziehungen / Liebesgeschichten mit mehreren Love Interests / Liebesgeschichten in Büchern – 1. Diskussionsthema Read’n’Talk 18


Hallo ihr Lieben,

es ist bereits einige Tage her, seit ich das erste Diskussionsthema zur Read’n’Talk-Aktion 2018 eröffnet. Leider gab es bis jetzt kaum Reaktionen, was ich ein wenig schade finde, daher möchte ich meine Meinung jetzt kundtun. Welche Fragen ich gestellt habe und worum es bei der Diskussion geht, könnt ihr hier nachlesen.


Liebesgeschichten findet man nicht mittlerweile nicht nur in reinen Liebesromanen, sondern auch in anderen Genres vertreten, vor allem häufiger in der Jugendliteratur. Häufig gibt es mehrere Love Interests, bei der sich der/die Protagonist/in entscheiden muss, wen sie am Ende wählt.
Doch meiner Meinung nach braucht eine Geschichte nicht mehrere Love Interests, da sie meiner Meinung nach nur künstlich die Spannung erhöhen und die Liebesgeschichte hinauszögern. Dieses ständige Hin und Her, was meist damit verbunden ist, ist oft einfach nur nervig und anstrengend.
Natürlich gibt es auch Ausnahmen, wo am Ende es gut gelöst wurde und es nicht in einem Hin und Her ausartet, aber gefühlt ist das eher die Ausnahme. So ist es meiner Meinung nach gut in den Infernal Devices aka Clockwork Angel, Clockwork Prince & Clockwork Princess von Cassandra Clare gelöst.


Wichtig für eine Liebesgeschichte in Büchern ist, dass sie authentisch ist. Verlieben kann zwar schnell gehen, aber eine Beziehung oder Liebe dauert und passiert nicht von heute auf morgen. Man sollte den Charakteren Zeit geben, sich kennenzulernen, ohne dass es gleich in einem Sexualakt endet. Und sollten sie zusammenkommen, ist für mich wichtig, dass Dinge nicht überstürzt werden, sondern das Kennenlernen weiter voranschreitet. Natürlich ist es nicht gerade einfach, dass dabei nicht Langeweile aufkommt aufgrund von gefühlt unwichtigen Passagen, aber doch wichtig, um eine Liebesgeschichte authentisch in meinen Augen zu entscheiden.


Aber genauso wichtig wie das Geschehen in den Büchern ist der Schreibstil der Autoren, denn er sollte die Emotionen der Charaktere transportieren können. Ein distanzierter Schreibstil oder Erzähler hilft meist eher nicht, um das zu bewerkstelligen.

Wie seht ihr? Was braucht für euch eine authentische Liebesgeschichte, auch wenn sie vielleicht nur Teil einer Nebenhandlung ist? Gerne könnt ihr auch unter dem Hashtag #ReadTalk18 mitdiskutieren.

Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja

Kommentare:

Catas Welt hat gesagt…

Liebe Nadja,

das ist ein sehr schöner Beitrag. Ich finde Liebesgeschichten, wenn sie gut gemacht sind, müssen nicht zwingend das Hauptaugenmerk der Geschichte sein, sie kann dann für mich auch durchaus im Hintergrund laufen. Das kommt dann ganz auf die Geschichte an.
Von Liebesdreiecken bin ich eher grundsätzlich kein Fan, aber ich gebe dir Recht, in "Clockworkangel" hat es Cassandra Clare gut gelöst. Aber grundsätzlich mag ich die nicht, einfach, weil, -wenn alle 3 Figuren tiefgehend und gut ausgearbeitet sind - ich egal wie sich der Protagonist, der im dem Liebesdreieck verwickelt ist entscheidet, mir meist der andere leid tut. So z. B. in "Twilight" ich war von Anfang an Team Jacob, aber das lag vermutlich daran, dass ich erst die Filme und dann die Bücher gelesen habe und ich Robert Pattinson nicht leiden kann :/ Dementsprechend war ich da einfach enttäuscht. Klar hat Jacob am Ende auch mehr oder weniger sein Happy End bekommen, aber das war nicht das, was ich mir für ihn gewünscht habe.

Für eine authentische Liebesgeschichte braucht es natürlich gut ausgearbeitete Figuren, und die Gefühle und auch das Kennenlernen, muss authentisch sein und nicht dass es, genau wie du sagst, gleich im Schlafzimmer endet, kaum dass man sich kennt. Die Figuren brauchen Zeit, genau wie es im echten Leben ist und dann ist es auch nachvollziehbar und kann in mir Gefühle entfachen.

Liebe Grüße,
Caterina

Nadja Bookworm hat gesagt…

Hallo Caterina,
danke für deine Meinung :) Ich war tatsächlich weder richtig Team Edward noch Team Jacob, da einer der Beiden immer enttäuscht wird. Es ist nur sehr schade, dass eben bei Dreiecken häufig einer unglücklich bleibt, auch wenn ja bei Twilight versucht wird, das am Ende noch zu "retten".
Liebe Grüße,
Nadja