Mittwoch, 30. Mai 2018

Blue Note Girl - Bernd Richard Knospe [Rezension]


Rezension – Blue Note Girl – Bernd Richard Knospe






Titel: Blue Note Girl
Originaltitel: Blue Note Girl
Autor: Bernd Richard Knospe
Verlag: Pro-Talk
Genre: Krimi, Thriller, Drama
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 320 Seiten
Preis: 14,90€
ISBN: 9783939990468





Eric Teubner sah Janina Nossak im Club auf die Bühne steigen. Sie begleitete sich auf dem Klavier, sang mit geschlossenen Augen und leicht zur Seite geneigten Kopf als lausche sie einer inneren Stimme, die ihr diese verstörenden Texte soufflierte.



Ein Jazzkonzert mit fatalem Ausgang - Auf den Spuren einer Vermissten:
Die junge, aufstrebende Jazzsängerin Janina Nossak gibt in Hamburg ein fulminantes Konzert und verschwindet anschließend spurlos. 15 Jahre später stößt der Journalist Eric Teubner bei der Recherche für ein neues Buchprojekt auf einen alten Mitschnitt dieses Konzerts und glaubt, darauf einen entscheidenden Hinweis auf das mögliche Verbrechen entdeckt zu haben.
Fasziniert, fast besessen von der Sängerin und ihren düsteren Songtexten, beginnt er, den alten Fall neu aufzurollen. Bald wird klar, dass der Journalist nicht der Einzige ist, der immer noch im Bann der zerbrechlichen Sängerin steht.
Unterstützung erhält Teubner unverhofft vom hartgesottenen Privatdetektiv Jensen, der damals erfolglos nach Janina gesucht hatte. Doch kann er dem kauzigen Eigenbrötler auch trauen? Und wer versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass alte Erinnerungen wieder freigesetzt werden?
Mit seinen Ermittlungen setzt Teubner eine verheerende Ereigniskette in Gang und am Ende muss nicht nur er einen hohen Preis dafür zahlen denn wenn man Staub aufwirbelt, bleibt manchmal nur verbrannte Erde zurück...


Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht von verschiedenen Personen, die alle mehr oder weniger mit dem Fall rund um Janina Nossak in Berührung kommen.
Einer davon ist Eric Teubner, ein Journalist, der seit er auf eine Aufzeichnung des letztes Konzertes von Janina Nossak gestoßen ist, sich in ihrer Geschichte, Musik und dem Fall verliert, um sie in einem Buch zu verewigen, so wie sie ihn berührt hat. Er ist entschlossen, wissbegierig und neugierig, aber hat auch ein Alkoholproblem.
Im Laufe der Geschichten geraten er und die anderen Charaktere an ihre Grenzen, entwickeln sich weiter und wachsen mehr oder weniger über sich hinaus. Ich konnte mich ganz gut in ihn und die anderen Charaktere hineinversetzen.

Das Buch hat das spurlose Verschwinden rund um Janina Nossak und ihr Talent im Fokus, aber es zeigt auch das Leben der Personen, die in den Fall hineingezogen werden oder damit zu tun haben. Es ist gleichzeitig eine Geschichte der Vergangenheit und Gegenwart, in der Musik eine große Rolle spielt. Vor allem die unterschiedliche Liebe und Wahrnehmung von Musik fand ich sehr interessant. Das Buch konnte mich fesseln und mitreißen, auch wenn ich das Gefühl hatte, die Geschichte um Janina Nossak gerät mehr in den Hintergrund, auch wenn sie immer noch im Fokus steht. Es ist ein wenig schwierig zu beschreiben. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.




Ein gelungener Roman, der mich gut unterhalten hat und eine interessante Geschichte bietet, daher gibt es von mir


An dieser Stelle möchte ich dem Autor und dem Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares danken. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

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