Mittwoch, 2. Mai 2018

Die Klinge des Schicksals - Markus Heitz [Rezension]


Rezension – Die Klinge des Schicksals – Markus Heitz




Titel: Die Klinge des Schicksals
Originaltitel: Die Klinge des Schicksals
Autor: Markus Heitz
Verlag: Droemer Knaur
Genre: Dark-Fantasy, Drama, Action, Romance
Format: broschiertes Taschenbuch
Seitenzahl: 576 Seiten
Preis: 16,99€
ISBN: 9783426654484




Nahezu die ganze Stadt Molgandskron hatte die Mauern verlassen, um mit weiteren Hunderten Besuchern in einer munteren Prozession lachend, scherzend und singend hinter dem Karren mit dem Verurteilten herzuziehen. Es war ein Volksfest sondergleichen und eine Seltenheit obendrein.

Seit vor 150 Jahren der Wald in Yarkin begonnen hat, sich unaufhaltsam auszubreiten, sind die Menschen immer weniger geworden. Die letzten Überlebenden wurden auf eine Halbinsel zurückgedrängt. Immer wieder hat man Expeditionen ausgesandt, um ein Mittel gegen das Vordringen der Bäume zu finden – keine kehrte zurück. Bis die legendäre Kriegerin Danèstra auf Kalenia trifft, die eine schier unglaubliche Geschichte erzählt: von einer Siedlung im Wald und einem grausamen Überfall, der das wahre Böse offenbart habe; und von einer Verschwörung unter den Menschen, die nur sie, Kalenia, aufdecken könne. Sie bittet die Kriegerin um Hilfe. Doch kann Danèstra ihr wirklich trauen?

Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht verschiedener Personen.
Eine davon ist Danéstra, auch bekannt als „Die Klinge des Schicksals“, da sie an Orten geschickt wird, um Menschen zu helfen. Danéstra ist bereits über 60 Jahre alt, hat bereits erwachsene Kinder, die sich gemeinsam mit ihr um ihr Rittergut Kaltensee kümmern. Sie ist freundlich, behandelt ihre Angestellten gut, aber ist auch entschlossen, klug und eigensinnig. Danéstra lässt sich von ihren Plänen nur schwer abbringen, auch wenn sie auf Widerstand stößt. Sie beherrscht den Schwertkampf und hat auch ihren Töchtern beigebracht, das Gut verteidigen zu können, auch wenn das von einigen Männern nicht unbedingt gerne gesehen wird.
Im Laufe der Geschichten geraten sie und die anderen Charaktere an ihre Grenzen, entwickeln sich weiter und wachsen über sich hinaus. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.

Die Geschichte spielt einer fiktiven Welt, die wirklich durchdacht ist, aber leider bekommt man immer nur Bruchstücke der Lebensweise der Menschen zu sehen, was ein wenig schade ist, aber die Geschichte vermutlich nur noch mehr in die Länge gezogen hat. Genau das war nämlich mein Problem mit der Geschichte, denn ich für mich war nicht so ganz klar, was die einzelnen Handlungsstränge miteinander zu tun haben, die ein wenig vor sich hin plätscherten. Daher musste ich das Buch ab und an einfach zur Seite legen, da es mich einfach nicht immer fesseln und mitreißen konnte. Dennoch hat der Autor durch das Electorum und die Verwendung von Schusswaffen neben Magie einen neuen, frischen Wind in das Fantasygenre gepackt, was mir wirklich gut gefallen hat. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil des Autors ist angenehm und flüssig zu lesen.

Ein gelungener Roman mit interessanter Kulisse, der mich gut unterhalten konnte, auch wenn er mich nicht komplett überzeugen konnte, daher gibt es von mir


An dieser Stelle möchte ich dem Autor und dem Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares im Rahmen der Blogtour danken. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

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