Montag, 4. Juni 2018

Tausend Wunder und ein Tropfen Ghulspucke - Sylvia Rieß [Rezension]


Rezension – Tausend Wunder und ein Tropfen Ghulspucke – Sylvia Rieß (Herr der sieben Königreiche 1)




Titel: Tausend Wunder und ein Tropfen Ghulspucke
Originaltitel: Tausend Wunder und ein Tropfen Ghulspucke
Autor: Sylvia Rieß
Verlag: Self-Publishing
Genre: High-Fantasy, Humor, Drama, Action
Format: epub / mobi
Seitenzahl: 228 Seiten
Preis: 2,99€
ASIN: B07BV7H1N2




Roxxor Manor war ein Bau aus schwarzem Marmor, der wie ein hässliches Geschwür über die blank polierten Bronzedächer der Stadt hinausragte. Erbaut auf dem Platz, auf dem ehemals der Tempel der Göttlichen Sieben gestanden hatte, thronte es auf jenem Felsen, der als höchster Punkt der Ebene auf zweihundert Meilen deutlich hervorstach.

Bevor die Welt gerettet werden kann, muss sie ja erstmal kaputtgehen.
Zitara Zaylandra, Voodoodienstleistungen aller Art, -Verzaubern, Verbannen, Entfluchen; oder das jeweilige Gegenteil davon -, lebt abgeschieden und getrennt von ihrem Zwergenclan in der Einöde Dramuriens nahe der Berge der Verdammnis. Die Hütte, in der schon ihre Großmutter dem Zaubergeschäft nachging, ist nur einen Steinwurf entfernt von der berüchtigten Grotte der Tausend Wunder. Der Alltag hier ist eher dröge, bis eines Nachts der gnomische Möchtegern-Meisterdieb Maljosh mit einem plüschigen Problem vor ihrer Tür steht.
Sie soll seinen Hamstergefährten Ambros von einem dunklen Fluch heilen, bevor das bemitleidenswerte Wesen sich den letzten Rest seiner Seele aus dem Leib hustet. - Im wahrsten Sinne des Wortes!
Um dafür die sieben Zutaten der Macht zu beschaffen, müssen sie wohl oder übel hinab in die tiefsten Teile der Grotte, aus denen noch kein Abenteurer lebend zurückgekehrt ist. Doch mit Zitaras grenzenloser Selbstüberschätzung und Maljoshs linken Händen kann eigentlich gar nichts schiefgehen... 

Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht verschiedener Personen.
Eine davon ist Zitara, ein Vodoohexe. Sie war die kleinste ihrer Zwergen-Geschwister und das einzige Mädchen, welches sich nicht für Waffen interessiert war. Daher hat sie bei ihrer Großmutter das Handwerk einer Vodoohexe gelernt. Sie ist entschlossen, mutig und klug, auch wenn sie Fehler gemacht hat.
Im Laufe der Geschichte entwickeln sie sich und die anderen Charaktere weiter und geraten an ihre Grenzen. Ich konnte mich ganz gut in sie und die anderen Charaktere hineinversetzen und fand ihre Gedanken mehr oder weniger nachvollziehbar, was auch daran lag, dass die Charaktere recht speziell sind.

Die Geschichte ist an sich spielt in einer fiktiven Welt, die die Autorin bis ins kleinste Detail ausgearbeitet hat, aber genau diese Detailverliebtheit macht diese zu etwas Besonderem, ebenso wie die Charaktere und einige überspitzte, humorvolle und teils absurde Situationen. Daher konnte mich das Buch fesseln und mitreißen. Es gibt einige überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.

Ein gelungener Auftakt, der detailverliebt, überspitzt und humorvoll ist und mich gut unterhalten konnte, daher gibt es von mir


An dieser Stelle möchte ich der Autorin für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares danken. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich freue mich schon auf sehr auf den nächsten Band. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

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